Wie Sie Ihre Quote für Kundentermine richtig erhöhen können!

Martina Bloch am 2. Juni 2016 um 12:44 Uhr

Terminkalender

 

 

 

 

 

 

Wer kennt es nicht?
Man akquiriert so über verschiedene Kanäle herum, kuckt sich seine Zahlen an, zählt 100 Firmen, die man kontaktiert hat und nur einen der gewünschten Kundentermine ist dabei herausgekommen.

Kundentermine: 1%

Neidisch liest man in Foren, z.B. bei Xing , oder in Artikel von Mitbewerbern Konkurrenten, die Terminquoten von 15% oder mehr Prozent vorweisen können.
Himmel nochmal, wie kriegen die das hin, denkt man bei sich, leicht entmutigt und ziemlich unentspannt.

Heute erzähle ich Ihnen, wie auch Sie zu solchen Termin Traumquoten kommen.

Das Gute sofort: Es ist ganz leicht, denn dafür müssen Sie nur richtig zählen können.

Bisher berechnen Sie Ihre Quote sicher so:

100 Unternehmen haben Sie kontaktiert.(angerufen oder angeschrieben).
Bei 70 Unternehmen besteht kein Interesse, weil es kein Budget gibt, sie schon einen Mitbewerber im Boot haben, sie gerade umstrukturieren, sie von ihrer Mutterfirma versorgt werden, oder mit dem Angebot nichts anfangen können.

70 % sind also nicht interessiert.

Von den verbliebenen 30 haben Sie 12 nicht erreicht, weil der Ansprechpartner nicht am Platz, auf einer Fortbildung, auf einer Messe, im Urlaub oder krank ist.

12% sind nicht erreichbar.

Von den verbliebenen 18 Unternehmen sind 14 grundsätzlich interessiert, nur wird es dieses Jahr nichts werden, weil sie schon zuviele Projekte auf der ToDo Liste haben, das Budget bereits verplant ist, oder erst ein neuer Mitarbeiter dafür eingestellt werden muß.

14 % signalisieren Interesse für nächstes Jahr.

Von den 4 verbliebenen Unternehmen möchten 3 erstmal etwas Schriftliches sehen, dann wollen sie wieder mit Ihnen sprechen.

3 % sind an Unterlagen interessiert.

1 Unternehmen ist so interessiert, dass es sich gleich mit Ihnen verabreden will, um eine mögliche Zusammenarbeit zu erörtern.

1% haben einen Termin vereinbart.

Sie haben Kundentermine von 1 % erreicht, ich gratuliere!

Doch jetzt zählen wir mal richtig, Sie werden stauenen!
100 potentielle Kunden haben Sie kontaktiert.
70 Unternehmen haben kein Interesse.
Bleiben 30.
12 haben Sie nicht erreicht.
Bleiben 18.
14 sind grundsätzlich interessiert, nur nicht in diesem Jahr.
Bleiben 4.
3 möchten mehr zu ihrem Unternehmen wissen und dann einen neuen Kontakt.
Bleibt 1.
Mit dem haben Sie einen Termin vereinbart.

Bravo!

Sie haben eine Terminquote von von 25 %!

„Was?“ denken Sie sicher, „Wie kann das sein?“

Na, ganz einfach.

Bei 96 der kontaktieren Unternehmen hatten Sie in diesem Jahr keine Chance zu punkten. Also zählen diese nicht für die Berechnung der Terminquote, eben weil es keinerlei Chance gab, ihnen jetzt etwas zu verkaufen.

Bei vieren hatten Sie eine reelle Chance, das sind Ihre 100 %.

Davon haben Sie mit einem einen Termin vereinbart.

Das sind 25 % Terminquote.

Großartig,  Sie können sehr mit sich zufrieden sein, Sie haben blendend akquiriert.

Wie fühlen Sie sich jetzt?

Der Markt für Werbeagenturen ist hart

Martina Bloch am 3. April 2016 um 07:48 Uhr

Vor 8 Jahren habe ich hier im Blog den Artikel: Mein Gott ist der Flyer langweilig  geschrieben.
In dem Artikel gab es  20  Links zu Werbeagenturen, die richtig gute Ideen für wirkungsvolle Flyer zeigten.

Nun soll man hin und wieder nachsehen, ob es die im eigenen Blog verlinkten Webseiten noch gibt.
Ich kläre das mit brokenlinkcheck

Mittlerweile mußte ich 9 links aus dem damaligen Beitrag löschen, die Werbeagenturen gibt es nicht mehr.
Innerhalb von 8 Jahren mußten also, wenn man diesen Fall auf alle Werbeagenturen hochrechnet,  45 %  der damals existierenden Werbeagenturen schließen.

Das ist eine heftige Marktbereinigung.

 

Warum das Märchen von der erfolgreichen Softwarevermarktung ein Märchen blieb

Martina Bloch am 14. März 2016 um 08:55 Uhr

Im ersten Teil dieses Märchens über die ganz einfache Softwarevermarktung habe ich Sie gefragt:

Was wurde hier bei der Akquise richtig gut gemacht, was hätte besser sein können und was war einfach ein Fehler?

Danke für Ihre Kommentare hier und auf Xing, die haben mir gefallen!

 

Jetzt gehe ich die einzelnen Punkte durch und kommentiere sie.

  • Eine kundenspezifische Software wird entwickelt.
    • Prima!
  • Die Software wird gelaunched und läuft.
    • Noch besser!
  • Der Kunde ist zufrieden.
    • Am Allerbesten!
  • Die Softwarefirma denkt kurz über weitere Kunden für Propeko nach.
    • Das Nachdenken über weitere Kunden für Propeko ist sehr gut.
      Das kurze Nachdenken ist leider nicht so gut.
      Besser wäre es, ein Brainstorming zu veranstalten um Ideen zur richtigen Zielgruppe für Propeko zu entwickeln. Erstmal ohne Bewertung, nur als Möglichkeiten.
  • Sie ermittelt spontan die Zielgruppe Krankenhaus.
    • Krankenhäuser gehören sicher zur Zielgruppe. Nur eben nicht allein.
      Besser wäre es, sich genauer zu überlegen, wer zur interessantesten Zielgruppe gehört und warum.
      Erst mit den Unternehmen mit dem höchsten Potential zu sprechen, dient der Gewinnsteigerung enorm 🙂
  • Sie erfasst hunderte von Krankenhausadressen und pflegt sie in ihr CRM.
    • Ein CRM zu nutzen ist ein Lob wert! Immerhin arbeiten noch 30 % aller Unternehmen mit Excel.
    • Die Adressen von vielen Krankenhäusern zu haben ist nicht wirklich wichtig.
      Wichtig ist es, die richtigen Adressen zu haben!
      Wenn man sich für die Zielgruppe Krankenhaus entschieden hat, ist es unbedingt notwendig, sich über Krankenhausstrukturen ein Bild zu machen.
      Von wem werden Krankenhäuser betrieben. Wie ist deren Einkaufsverhalten? Wer entscheidet dort über den Einkauf von Software?
      Um dann die Adressen der Häuser zu ermitteln, in denen Entscheidungen gefällt werden.
  • Sie ermittelt Vor- und Nachnamen von Kantinenleitern und Einkaufsleitern.
    • Ob Kantinenleiter wirklich über Softwareprojekte entscheiden? Meist werden sie nicht mal in die Entscheidung mit eingebunden. Wozu sie also anschreiben?
      Wie bei den Adressen geht es darum, die Kontaktdaten der richtigen Ansprechpartner zu entwickeln.
  • Sie entwickelt mit einem Graphiker eine Broschüre, die die Features der Software erklärt und läßt sie drucken.
    • Eine schöne Broschüre ist schön. Mehr erstmal nicht. Erst wenn geklärt ist, für wen die Broschüre erstellt wird, welche Fragen sie beantworten soll,  was sie bewirken soll und wie sie das bewirken kann, ist sie sinnvoll.
      Sehen Sie das auch so?
  • Sie schreibt einen Brief an die Empfänger, mit Call to Action.
    • Call to Action ist gut, wird ganz oft vergessen.
    • Ob er gelesen wird, wenn der Empfänger schon gleich sieht, dass ihn das Thema gar nichts angeht, bleibt offen
  • Sie versendet mehr als hundert Briefe und Broschüren.
    • Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Mailings können auch noch viel größer sein.
      Wichtig ist dabei, wofür man sich vorher entschieden hat.
      Für eine sehr zielgerichtete Akquise oder für breit aufgestellte Akquise, die einen hohenStreuverlust hat.
      Bei letzterem gilt eine Responsequote von 0,1 % als gut.
      Response bedeutet jedoch nicht Bestellung sondern Antwort. Dazu zählt auch: Bitte nehmen Sie mich aus Ihrem Verteiler.
  • Sie erzählt ihrem Akquisedienstleister davon und beauftragt ihn, telefonischen Kontakt mit den angeschriebenen Ansprechpartnern aufzunehmen. Am besten innerhalb der nächsten Woche.
    • Aus eigenem Tun weiß ich, mehr als 3-4 Ansprechpartner pro Stunde kann man nicht erreichen. Gehen wir von 4 Gesprächen/Stunde aus, braucht man für 100 Adressen mindestens 25 Arbeitstunden.
      Auch bekannt ist: Wer mehr als 3 Stunden in einem Telefonprojekt arbeitet, fängt an, leierig zu sprechen, was für jedes Projekt kontraproduktiv ist.
      Also werden für die 25 Stunden 8 ½ Tage benötigt.
      Dann hat man immer noch nicht die Ansprechpartner erreicht, die im Urlaub oder krank sind.
      An die Post können sich die Angeschriebenen schon nach 4-5 Tagen nicht mehr erinnern, die Nachfassaktion per Telefon wird also zur  telefonischen Akquise.
      Die hätte man auch ganz ohne die vorhergehenden Verssandaktion starten können.
  • Der Dienstleister spricht innerhalb von drei Wochen mit ca. 20 Ansprechpartnern und zieht folgendes Fazit:
    Alle Krankenhäuser eint: Sie haben einen zentralen Einkauf. Dort wird in der Regel über Softwareprojekte entschieden. Meist muß man sich über ein Lieferantenportal bewerben. Manchmal läuft alles via Ausschreibungen. Sehr selten über einen Direktkontakt.

    • Das ist der Knackpunkt!
      Diese Informationen hätte man, wäre das Projekt wirklich strategisch angegangen worden, am Anfang durch ein paar Informationsanrufe zusammengetragen.
      Den Adressenkauf, das Einpflegen ins CRM, das Ermitteln der meisten Einkaufsleiter, die Broschürengestaltung,die Brieferstellung, den Postversand – alles hätte man unterlassen können.
  • Kein angeschriebener Kontakt aus den Krankenhäuser hatte sich bis dahin oder später selbst gemeldet.
    • Kein Kommentar 🙂
  • Der Vertriebsleiter der Supra IT Solutions ist enttäuscht und gefrustet.
    Sein Fazit: Lohnt sich überhaupt nicht, mit externen Dienstleistern in der Akquise zusammenzuarbeiten!

    • Stimmt. So kann sich das auch nicht lohnen. Weder die Zusammenarbeit mit einem Externen noch der innerbetriebliche Einsatz, der sogenannte Eh-da Kosten auslöst.
      Gelohnt hat sich der Einsatz von Herrn Braun trotzdem, sind doch durch ihn die wirklich relevanten Informationen zum Einkauf von Software bei Krankenhäusern ermittelt worden. Wissen, dass es vorher im Unternehmen nicht gab.

Zusammenfassung:
Erfolgreiche Akquise bedingt immer eine klare, durchdachte, Strategie.
Akquise by „Schaunwermal“ durchzuführen verlangt entweder die Einsicht, dass es sich um ein Experiment handelt, dessen Ausgang ungewiss ist, oder führt zumeist direkt in den Frust.

Deshalb mein Rat, akquirieren Sie nach der SPAR Methode.

Strategie + Plan + Aktion + Review

 

Und denken Sie immer daran:

Aktionismus ist nicht die Steigerungsform von Aktion!

Das Märchen von der ganz einfachen Vermarktung von Software

Martina Bloch am 9. März 2016 um 08:55 Uhr

Wo gehts hier denn wohin

Es war einmal eine Softwarefirma. Die hieß Supra IT Solutions.* Diese Firma hat mit einem Kunden eine neue Software entwickelt.
Eine ganz besondere Software mit deren Hilfe Produkteinkauf, Personalaufwände und Prozeßabläufe inklusive Kostenberechnung für Kantinen abgebildet werden können.

 

Die Software heißt Propeko*.

Tolles Produkt. Der Kunde ist superzufrieden.

Der Vertriebsleiter der Supra IT Solutions denkt nun über weitere Kunden für diese Software nach. Ihm fallen als erstes Krankenhauskantinen ein.
Er hat sie genau vor Augen, seine Oma war ja gerade im Krankenhaus, er kennt sich also aus.
Er denkt an die hohe Zahl von Krankenhäusern in Deutschland und bekommt Dollarzeichen in die Augen.

Das muss rocken, das geht gar nicht anders!

Also werden die Adressen von mehr als hundert Krankenhäusern gekauft und ins CRM eingepflegt.
Mit einem Graphiker wird eine tolle Firmenbroschüre zu Propeko erstellt.

Dann werden die Leiter der Kantinen oder die Einkaufsleitung per Post angeschrieben.

Mit der Post wird ein freundlicher Brief und eine Übersicht der tollen Features von Propeko versandt. Außerdem wird im Brief darum gebeten, bei Interesse doch zurückzurufen. Oder eine E-Mail zu senden.

Zig Briefe gehen auf einmal in die Post. Quer durch Deutschland.

Dann soll nachtelefoniert werden. Falls sich niemand von selbst meldet.
Nachtelefonieren muß man doch, oder?

Der Vertriebsleiter hat einen externen Mitarbeiter, Herrn Braun, der sich bisher schon immer gut um die Telefonprojekte gekümmert hat. Der soll auch jetzt die Telefonie übernehmen.
Dass es um das Nachfassen bei mehr als 100 Krankenhäusern geht, wird vergessen zu erwähnen.

Herr Braun ist selbständig, hat zur Zeit noch 4 andere Kunden und deren Projekte auf dem Tisch, deshalb ist es ihm unmöglich, innerhalb einer Woche nach Postversand mit allen Ansprechpartnern zu sprechen, was sehr wünschenswert gewesen wäre.

Doch er kümmert sich.In seinen Gesprächen stellt er fest:

Es gibt große Krankenhausgesellschaften in Deutschland, kirchlich geführte Häuser, Ordenskliniken, Universitätskliniken, wenige ganz für sich allein stehende Häuser.
Viele haben keine eigene Kantine sondern lassen das Essen liefern.

Alle eint: Sie haben einen zentralen Einkauf. Der entscheidet über Softwareprojekte. Oft muß man sich über ein Lieferantenportal bewerben. Manchmal läuft alles via Ausschreibungen. Sehr selten über einen Direktkontakt.

Keines der angeschriebenen Krankenhäuser nimmt auf Grund der Post den Kontakt mit der Supra IT Solutions auf.

 

Was ist bei dem hier beschriebenen Projekt geschehen?

  1. Eine kundenspezifische Software wurde entwickelt.
  2. Die Software wurde gelaunched und läuft gut.
  3. Der Kunde ist zufrieden.
  4. Die Softwarefirma denkt kurz über weitere Kunden dafür nach.
  5. Sie ermittelt spontan die Zielgruppe Krankenhaus.
  6. Sie erfasst hunderte von Krankenhausadressen und pflegt sie in ihr CRM.
  7. Sie ermittelt Namen von Kantinenleitern und Einkaufsleitern.
  8. Sie entwickelt mit einem Graphiker eine Broschüre, die die Features der Software erklärt und läßt sie drucken.
  9. Sie entwickelt einen Brief an die Empfänger, mit call to action Teil.
  10. Sie verschickt mehr als hundert Broschüren mit Briefen.
  11. Sie beauftragt ihren externen Akquisedienstleister, den telefonischen Kontakt mit den angeschriebenen Ansprechpartnern aufzunehmen. Am liebsten innerhalb der nächsten Woche, was aus arbeitstechnischen Gründen nicht klappt.
  12. Innerhalb von drei Wochen werden  ca. 30 Ansprechpartner gesprochen und folgendes Fazit gezogen:
    Alle Krankenhäuser eint: Sie haben einen zentralen Einkauf. Der entscheidet auch über Softwareprojekte. Meist muß man sich über ein Lieferantenportal bewerben. Manchmal läuft alles via Ausschreibungen. Sehr selten über einen Direktkontakt.
  13. Kein angeschriebener Kontakt aus den Krankenhäuser hatte sich bis dahin oder später selbst gemeldet.
  14. Der Vertriebsleiter der Supra IT Solutions ist enttäuscht und gefrustet.
    Sein Fazit: Lohnt sich überhaupt nicht, mit externen Dienstleistern in der Akquise zusammenzuarbeiten!

 

Jetzt meine Frage an Sie:

Was wurde hier richtig gut gemacht, was hätte besser sein können und was war einfach ein Fehler?

 

Meine Ideen dazu können Sie hier am 14. März lesen.

*Sowohl die Firma als auch das Produkt sind fiktiv!

 

Ist Ihr Anrufbeantworter einer aus der Hölle?

Martina Bloch am 24. Februar 2016 um 16:15 Uhr

Anrufbeantworter können so nerven. Weil sie verhindern, dass man den Ansprechpartner erreicht. Wie lästig!

Doch wenn ich schon einen Anrufbeantworter einsetze, dann bitte keinen aus der Hölle!!!!
Hören Sie selbst in 2,28 Minuten:

Die Telekom machts vor: So funktioniert Social Media

Martina Bloch am 22. Februar 2016 um 11:10 Uhr

So geht Social Media Twitter Februar 2016

 

 

 

Richtig machen sagt mehr als viele Erklärungen!

 

Wie Vertrieb treffend beschrieben wird

Martina Bloch am 18. Januar 2016 um 08:45 Uhr

Vertrieb, das ist permanenter Druck.
Vertrieb, das ist Arbeit, Arbeit, Arbeit.
Vertrieb, das ist diese unglaubliche Sensibilität, die du brauchst, um was auf den Block zu kriegen.
Vertrieb, das ist diese Intelligenz, die dich schweigen läßt, wenn Schweigen gefragt ist.
Vertrieb, das ist der permante Kampf gegen den inneren Schweinehund.
Vertrieb, das ist das Wegdrücken von Frust, Enttäuschung und Ärger.
Vertrieb, das ist diese ungeheure Flexibilität, diese Fähigkeit, sich anpassen zu können.
Vertrieb, das ist geistige Schnelligkeit und die Fähigkeit assoziieren zu können.
Vertrieb, das ist das jeweils völlig Neue, der jeweils völlig andere Mensch, mit dem du sprichst.
Vertreib, das ist die gelebte Authentizität, die du brauchst und ohne die gar nichts geht.
Vertrieb, das ist dieses immer wieder Aufstehen, wenn du zu Boden gegangen bist.
Vertrieb, das ist dieser permanente Lernprozeß, der dich jeden Tag ein Stück weiter bringt.
Vertrieb, das ist das Geschäft mit Menschen.
Vertrieb, das ist diese Zähigkeit, dieses am Ball bleiben.
Vertrieb, das ist dieses Loslassen, wenn du weißt, daß es keinen Sinn mehr macht.
Vertrieb, das ist dieses Zuschlagen, genau im richtigen Moment.
Vertrieb, das ist dieser eine, ganz bestimmte, einmalige Satz, der nur an dieser Stelle passt.
Vertrieb, das ist in Zahlen ausgedrückter Erfolg.
Vertrieb, das ist das, was mit keinem Rezept aus dem Kochbuch klappt, denn jedes Menü ist (d)eine einmalige Kreation.
Vertrieb, das ist etwas Großes, egal ob du Versicherungen, Schnürsenkel, Autos oder Arznei verkaufst. Auch dann, wenn es klein aussieht.

Und deshalb kannst du Ratschläge, dieses: „So wird das gemacht“ und dieses: „Das müssen Sie tun“ und das „Wir wissen es wirklich besser“ nicht mehr hören. Ich verstehe das. Die Frage ist: Verstehen es die anderen auch ?

Quelle: Artikel bei ehemals openbc  im Jahr 2005 von von Herrn Jörg R S Henning, der mir so gut gefallen hat, dass ich ihn gefragt habe, ob ich ihn hier veröffentlichen darf.

Was ich in 2016 noch einmal tue, weil er immer noch so aktuell ist!

Leider ist Herr Henning zwischenzeitlich verstorben.

Warum Sie gar nichts dafür können, wenn Kunden sich nicht melden.

Martina Bloch am 14. Januar 2016 um 08:35 Uhr

Warum Sie gar nichts dafür können, wenn Kunden sich nicht melden.

Sie führen ein Gespräch mit einem potentiellen Kunden.
Das Gespräch läuft wunderbar, so ganz rund, Ihr Gefühl sagt Ihnen:

Das passt!

Das wird was!

Sie schreiben, wie besprochen, das Angebot und schicken es zu.

„Reine Formsache“ denken Sie, der antwortet ganz schnell und dann wird der Vertrag unterschrieben.

 

Dann…

…………………………… geschieht   ……..

…………………………………………………………. gar nichts mehr.

 

 

Keine E-Mail. Kein Anruf. Kein Fax. Kein Brief.

 

Leicht irritiert, ( es hatte sich doch alles so richtig angefühlt) starten Sie den Nachfassprozeß.
Rufen an.

Erreichen nur den Anrufbeantworter, hinterlassen freundlich eine Nachricht, bitten um Rückruf.

…. Nichts ….

Dann senden Sie eine Nachfrage E-Mail.

….. Nichts ……

Der potentielle Kunde antwortet nicht mehr.

„Was ist denn bloß los?“ fragen Sie sich.

Was hat ihn vergrätzt?
Ist er plötzlich krank geworden?

Im Kopf entstehen ??????????

Weiterhin …….

……………………………………………………………  nichts.

Sie werden unmutig.

„Blödmann, dann eben nicht“ geht als Gedanke durch den Kopf.
„Quatsch, es wird sicher einen guten Grund geben, dass er sich nciht meldet,“ sagt die Unternehmerstimme. „Lass ihm einfach nur mehr Zeit, dann meldet er sich schon.“

 

Gesagt, getan.

Zwei Wochen später (von ihm immer noch keine Reaktion) schreiben Sie noch eine E-Mail. Anderer Text, keine Vorwürfe, freundliche Nachfrage, Bitte um Antwort.

Toll, …………………………

es geschieht …………………  Nichts.

 

Fazit: Es liegt nicht an Ihnen!

Manche Kunden melden sich einfach nicht. Genaue Gründe sind nicht zu ermitteln, nur zu vermuten, was nicht weiterhilft.

Es bleibt nichts, als sich fest zu versprechen, selbst mit Dienstleistern anders umzugehen und sich auf die höflichen und damit viel besser passende Kunden zu freuen.

Weshalb ich mich von guten Vorsätzen verabschiedet habe

Martina Bloch am 4. Januar 2016 um 13:47 Uhr

Über Jahre habe ich  zu Silvester gute Vorsätze gefaßt.

Schornsteinfeger, Glücksschwein und ein Pfenning - alles bringt Glück
Weniger Schokolade.
Mehr Diät.
Weniger Sofalümmeln.
Mehr Sport.
Weniger Fernsehen.
Mehr Lesen.
Weniger arbeiten.
Mehr verdienen.

 

 

 

 

 

Was davon habe ich am Ende umgesetzt?
In der Regel gar nichts.
Alles blieb wie es war, die Vorsätze gabs, die Umsetzung nicht.
Frustrierend.

Endlich wurde mir klar:

Gute Vorsätze sind nichts für mich.

Die und ich sind nicht kompatibel.
Deshalb lasse ich sie ab 2016 Vorsätze sein und mache statt dessen Pläne.
Zu Zielen, die ich gern jetzt, am Ende des Jahres, in 2 Jahren erreichen möchte.
Notiere mir, was ich dazu tun muß und dann auch tun will, um es anschließend in Stückchen oder großen Stücken umzusetzen.

Was soll ich sagen, das hat schon in meinem letzten Urlaub über Silvester funktioniert.

Ich habe deutlich mehr gelesen und kaum ferngesehen.
Habe wirklich Urlaub gemacht und nicht an mein Unternehmen gedacht.
Habe mich erholt, um jetzt die Kraft zu haben, an die Erreichung meiner Ziele zu gehen.
 Mein Wort für 2016 ist:  Tun

Sehr feine Sache!

Und wie halten Sie es mit den Vorsätzen?

 

Wie Ihre Werbung leicht nach hinten losgehen kann

Martina Bloch am 15. Dezember 2015 um 15:42 Uhr

Ich mag Werbung!

Mit Einschränkungen 🙂
Sie muß gut gemacht sein, mich ansprechen, meine „Needs“ adressieren.

Dazu ganz wichtig: Sie darf mich nicht nerven!

Doch tatsächlich denken viel zu wenig Unternehmen darüber nach, ob ihre Werbung überhaupt zum richtigen Zeitpunkt und Anlaß versandt wird.
Weihnachten ist dafür ein großartiges Beispiel. Nie wird  soviel geworben wie zur Weihnachtszeit.

Meine Gedanken zur Verquickung von guten Wünschen mit aufdringlichen Werbeaktionen habe ich hier aufgesprochen: