#DGISF Das Gute Im Schlechten Finden

Martina Bloch am 26. September 2014 um 15:07 Uhr
Finden Sie hier das Gute?

Finden Sie hier das Gute?

 

 

Mit dieser neuen Artikelserie will ich Ihnen zeigen, wie es mir gelingt, das Gute im Schlechten zu finden, was tatsächlich fast immer möglich ist.
Es soll als Anregung dienen, Situationen mal aus einem ganz anderen Blickwinkel zu betrachten und dadurch zu neuen Erkenntnissen zu kommen.

 

 

 

 

 

Gestern hatte ich einen Termin für ein Interview.
Pünktlich klopfte ich an die Tür.
Meine Interviewpartnerin öffnete, kuckte mich erstaunt an und sagte:

“Aber, wir sind doch für morgen verabredet!”

Oh, Mist!!!!
Wir hatten den Termin nicht mehr schriftlich bestätigt.
Erst in 3 Stunden hatte ich meinen nächsten Termin.
In der Zwischenzeit ins Büro zu fahren lohnt nicht.
Und nun?

Ich kann mich jetzt weiter über mich ärgern, wütend darüber sein, soviel Arbeitszeit
verplempert zu haben.

Nur, das tue ich nicht.
Ich überlege, was ich mit der plötzlich zur Verfügung stehenden Zeit am Besten anfangen kann.
Denke an mein Blog und wie sehr es nach neuen Artikeln dürstet, freue mich,
ein Notizbuch und einen Bleistift dabei zu haben, setzte mich ins nächste Café und
fange an, diesen Artikel zu schreiben, die neue Rubrik anzulegen und somit die Zeit
sehr produktiv zu nutzen.
Finde ich jetzt gut!

PS: in der Zeit sind noch zwei weitere Artikel entstanden, die kommen später.

Wie Sie nur relevante Xing Eventeinladungen erhalten

Martina Bloch am 5. September 2014 um 17:08 Uhr

Wenn Sie Mitglied bei Xing sind, kennen Sie sicher die vielen nervigen weil
unpassenden Eventeinladungen die in Ihre Eventnachrichtenbox fließen.

Viel zu viele Xingmitglieder sparen sich die Mühe, genau zu kucken, für wen ihrer
Kontakte ihre Veranstaltung wirklich interessant sein kann und schicken einfach,
besonders aus Akquisegründen alles an alle.
Weil Viel Viel hilft!

Mich haben diese Eventeinladungen, die oft reine Akquise und sonst nichts sind,
schwer genervt, bis ich entdeckte, wie ich mich von den lästigen Einladungen befreien
und die für mich relevanten erhalten kann.

Wie das geht, zeige ich Ihnen exemplarisch an einer Einladung, die ich erhalten habe.
(Die ich aber wirklich erhalten will :-))

So sieht eine Einladung aus, wenn Sie sie erhalten.
Sie können zusagen, vielleicht sagen oder absagen.
Die Xing Event Einladung

 

 

 

 

Wenn Sie jetzt auf den Einladungslink klicken, öffnet sich der link
und Sie sehen mehr.

Der Xing Event

 

 

 

 

 

 

 

Wieder können Sie zusagen, vielleicht sagen, absagen.
Oft auch nachkucken, wer noch so kommt oder auch nicht.
Und Sie können auf den kleinen grauen Text klicken:
Benachrichtigung unerwünscht.

Dann öffnet sich ein neues Fenster:

Benachrichtigung unerwünscht

 

 

 

 

 

 

 

In diesem Fenster können Sie anklicken, dass Sie keine Events dieses Anbieters mehr
erhalten wollen oder den Event gleich als Spam melden.
Letzeres tue ich nur sehr selten, z.B. dann, wenn ein Moderator einer Gruppe mir so
seine kostenpflichtigen Workshops andrehen verkaufen will.

Häkchen setzen, auf absenden klicken und von dem Absender erreicht sie keine
Eventeinladung mehr.

Natürlich dauert es ein wenig, bis man seinen Eventeinladungseingang so
gesäubert hat, dann aber macht es wieder Spass, Einladungen zu erhalten.

Ich höre schon, wie manche sagen:
Ich habe jetzt aber über 1000 Einladungen in meinem Eingang, wie soll ich
die denn sortieren?
Ganz einfach:
Alle ablehnen.
Dann ist der Eventeingang leer und Sie können entspannt mit sicher bald
eintrudelnden neuen Events die Sortierung beginnen.

Dann entgeht auch niemandem meiner Kontakte mehr, wenn ich nach München
komme und Lust auf ein Treffen signalisiere :)

Geklickt im Mai II

Martina Bloch am 20. Mai 2014 um 08:03 Uhr
Interessante Links für Sie und mich.

Interessante Links für Sie und mich.

 

 

 

 

 

 

 

Ein wichtiger Bestandteil jeder Online-Marketing-Strategie: Inbound Marketing

Warum der Newsletter eine unterschätzte Werbeform ist

8 Wege, damit Reporter Ihre Nachrichten lieben

Macht mehr Mut zum Risiko den Erfolg im Marketing aus?

Und nochmal E-Mail Marketing: 25 Fakten, die man wissen sollte

Warum SEO nicht mehr reicht

Nur Kontinuität führt beim Bloggen zum Erfolg
Das ist ein interessanter Artikel, auch wenn ich selbst wohl nie
Profibloggerin werde.

Erschlag mich bitte nicht mit deinem Können!

Martina Bloch am 7. Mai 2014 um 13:36 Uhr

Ich habe auf einen Akquiseanruf hin um vertiefende Informationen zum Thema per E-Mail gebeten.

Die E-Mail kam knapp 5 Minuten später, fand ich prima.

Doch als ich sie öffnete war da

S O V I E L   T E X T !!!

  • Jede Menge Selbstlobhudelei
  • Ganz viele wir sind so toll Sätze

Weil wir “Flugzeuge designen, entwerfen, konstruieren, bauen, lackieren,
innen ausbauen, fliegen und sogar vermieten können”

* (Setzen Sie hier ein, was Sie alles so können, Hauptsache Sie lassen
nichts aus und es ist viel. Richtig viel!
)

Die E-Mail erschlägt mich. Mit ihrem Text, der Zeile um Zeile füllt,
mit ihren Links zu Videos, Podcasts, Referenzen, Casestudies.
Mit ihren Superlativen, ihrem: Wir verstehen Sie sooooooo gut,
kaufen Sie von uns!
Die E-Mail lässt mir keine Luft zum Atmen, keinen Raum zum
Verstehen, zum Innehalten, zum Nachdenken.
Sie ist wie ein Panzer, der mich überfährt.
Und ich bin platt.

So kann ich gar nichts kaufen und will irgendwie auch nicht mehr.

Geklickt im Mai

Martina Bloch am 5. Mai 2014 um 09:02 Uhr
Interessante Links für Sie und mich.

Interessante Links für Sie und mich.

 

 

 

 

 

 

 

20 ganz einfach umsetzbare Entspannungstipps.

Warum sind manche Verkäufer erfolgreicher als andere?

The Quick and Dirty Guide to Turning Your Website into a Persuasion Powerhouse

Geklickt im April

Martina Bloch am 23. April 2014 um 09:01 Uhr
Interessante Links für Sie und mich.

Interessante Links für Sie und mich.

 

 

 

 

 

 

 


5 Dinge, die gute Verkäufer immer tun

21 Wege, die eigene Fotografie zu verbessern
Checkliste zum Entrümpeln, Ausmisten, Aussortieren
(kann man auch auf Kontakte, Ideen, Pläne anwenden :) )
Die Idee hinter dem neuen Twitterdesign
Social Media Fakten – ein Blick hinter die Kulissen

….

Ist das Einbinden von Youtube Videos in Blogs bald abmahnfähig?

Martina Bloch am 10. April 2014 um 19:05 Uhr

Die IT-Recht-Kanzlei in München schreibt in einem sehr ausführlichen und interessanten Artikel über die Möglichkeit, dass es demnächst Geld kosten  kann, YouTube Videos im eigenen Blog einzubinden.

Weil das dann eigener urherberrechtlicher Content sei und nicht nur ein normaler link.
(So habe ich es verstanden).

Schade, aber: erstmal auf alle Fälle keine eingebundenen Videos hier im Blog.
Wie es bei Xing, LinkedIN oder Facebook ist? Na, auch strittig.

Hätte er dich gekannt….

Martina Bloch am 21. März 2014 um 13:29 Uhr

…wäre das Telefonat vielleicht von Erfolg gekrönt gewesen.

 

Liebe Martina,

ich musste eben intensiv an Dich und Deine Tipps zur erfolgreichen Gesprächsführung denken :-) Mich hat ein Herr mit eigentlich recht angenehmer Stimme so dermaßen mit seiner Überzeugung von seinem Produkt aber ohne Ansprache von mir als Kunden gelangweilt, dass ich das Gespräch schlussendlich mitten in seinem Monolog unterbrochen habe mit einem “Entschuldigen Sie wenn ich unterbreche, aber ich verstehe nicht was Sie mir anbieten wollen, habe kein Interesse und werde jetzt auflegen”. …und dabei hatte ich schon 10 Minuten mit dem Gedanken “wie werde ich den wieder los” gehadert bis er zu Potte kam und sagte, “aber ich wollte doch jetzt einen Termin mit Ihnen vereinbaren”. Ach so…

Hat mir gezeigt, dass ich auch schneller zu Potte kommen muß mit dem “was wollen Sie von mir, halten Sie sich bitte kurz”. Zutexten lassen (und Zeit verplempern) ohne zu wissen was der andere einem sagen will fühlt sich blöd an. Gute Erkenntnis.

In diesem Sinne wünsche ich Dir einfach einen erfolgreichen Tag mit wunderbarem Start ins Wochenende und freue mich, dass ich an Dich gedacht habe.

Liebe Grüße
Maike

 

Diesen tollen Text schicke mir Maike Brunk, Freundin, Netzwerkkollegin und erfolgreiche Hamburger Barkassenschifferin zu und ich darf ihn veröffentlichen, worüber ich mich sehr freue!

Blogparade: “Wie sagen Sie Danke?”

Martina Bloch am 27. Februar 2014 um 15:29 Uhr

Wenn jemand Sie empfiehlt, aus dieser Empfehlung ein Auftrag wird,
sagen Sie dann Danke?

Wenn Sie Danke sagen, sagen Sie dann einfach Danke,  per E-Mail oder Brief?
Mit einem Goodie, einem Geschenk, einem Blumenstrauß, einer Flasche Wein?
Oder sagen Sie auf ganz andere Art und Weise Danke?

Wenn ja, verraten Sie es mir? Hier?
Oder in einem Blogartikel bei sich?
Es wird nämlich hiermit eine Blogparade zum Thema:

Wie sagen Sie Danke?

Haben Sie darüber nachgedacht, was Ihre Art Danke zu sagen
auslösen kann oder wird?
Versetzen Sie sich bei Ihrem Danke in den Empfehler oder bekommen alle
dassselbe?
Rechnen Sie mit Konsequenzen?

 

So funktioniert es:

Sie schreiben und veröffentlichen einen Artikel zum Thema im eigenen Blog und setzen
einen Link zu diesem Artikel hier. Zur Sicherheit bitte auch einen Link zum Beitrag hier in den Kommentaren hinterlassen.
Die Blogparade läuft vom 27. Februar bis zum 30. März 2014.

Update: Sie wurde bis zum 15. April verlängert.

Ich bin sehr neugierig, wie Sie sich bedanken, sammle und verlinke alle eingegangenen
Artikel und werde am Ende eine Liste der verschiedenen Dankesagmöglichkeiten
(gibt’s das Wort überhaupt?) erstellen.

Natürlich erzähle ich  hier dann auch, wie und wann ich Danke sage.
Und antworte auf die anderen Fragen.
Nur noch nicht jetzt gleich, später :)

 

02.04.2014 Jetzt ist später

Vielen Dank für die Beteiligung bisher, ich habe mich darüber gefreut.
Und sage hier ganz deutlich Danke dafür  :)

Wie sage ich selbst Danke, wenn mich jemand empfohlen hat?
Meistens ziemlich zeitnah per Telefon oder E-Mail.
Am liebsten per Telefon, weil für mich immer noch das gesprochene Wort
einen sehr hohen Wert hat und Emotionen am besten transportieren kann.
Dazu gibt es von mir in der Regel Provision auf die Auftragssumme
(nach Abzug der Kosten), d.h. der Empfehler schickt mir dann eine Rechnung.
Manchmal schicke ich auch ein Geschenk.
Wie letztlich, als auf mich in einem Seminar verwiesen wurde.
Dem Empfehler habe ich einen Massagegutschein geschickt. Weil ich wusste,
dass er den gerade richtig gut gebrauchen kann. Es bekommt also noch lange
nicht jeder das Gleiche.Fände ich sehr langweilig.

Ein Kooperationspartner von mir bedankt sich immer wieder mit Essenseinladungen bei
meinem Lieblingschinesen “Golden” in Hamburg. Ich mag das sehr!

Ich überlege, als Dankeschön auch  Workshopgutscheine bei mir zu vergeben.
Ist das eine gute Idee?

 

Warum Akquise ohne Kreativität nicht auskommt

Martina Bloch am 16. Februar 2014 um 23:03 Uhr

 

Kreativität. Kreativität? Kreativität!

 

Nicole Gugger fragt in ihrer Blogparade nach Kreativität.

Und ich fühlte mich nicht angesprochen.
Weil ich mich nicht für kreativ halte.

Denn:

Ich koche nach Rezept.
Ich nähe nach Schnittmuster.
Ich kann nicht gut zeichnen, nicht malen, ich kann nicht komponieren,
ich kann keine Romane schreiben.

Ergo: Ich bin nicht kreativ.

Dachte ich.

Bis Nicole mich fragte, ob in der Akquise nicht Kreativität gefragt sei.

 

Und da gings in meinem Kopf los.

Aber ja doch, ohne gute Ideen ist Akquise eher langweilig und bringt viel weniger Ertrag als möglich wäre.
Außerdem macht sie so deutliche weniger Spaß.

Alles Punkte, die in einem erfüllten Leben als Unternehmerin keinen Platz haben.

 

Was bedeutet nun Kreativität in der Akquise?

Kreativität in der Akquise bedeutet, sich genau zu überlegen, wer das was man selbst gut kann wann wo und warum besonders gut gebrauchen kann.

Um um die Ecke denken zu können, weiter als bis zum Tellerrand zu kucken und Chancen für große Schuhverkäufe zu sehen wo andere nur barfüßige Afrikaner sehen, die überhaupt kein Geld für Schuhe haben.

Kreativität in der Akquise bedeutet, sich vom sogenannten Feature Fucking zu verabschieden, sich statt dessen ins Meer der Emotionen zu stürzen um die herauszufischen, die die Kunden genau da treffen wo ihr größter Schmerz auf Linderung wartet.

 

Das könnte so sein:

Unsere Projektmanagementsoftware ist verlässlich, modular aufgebaut, Betriebssystem unabhängig und günstig
Wenn Sie nachts endlich wieder gut schlafen wollen, nehmen Sie keine Pillen mehr sondern verlassen Sie sich einfach auf unsere Lösung.

 

Ich wünsche mir in der Akquise viel mehr Kreativität und viel weniger Einheitsbrei in der Ansprache.

Viel mehr Nachdenken vor dem Tun, viel mehr Einfühlungsvermögen in die Bedürfnissse der Kunden
als  dies ewige Draufhauen auf die KAUF!MICH!JETZT! Glocke.

Damit ihr alle, die ihr mich als Kunden wollt, mir zeigt, wie sehr ihr mich wertschätzt!

 

Das geht.

Eben mit Kreativität.

Die wir alle entwickeln können, wenn wir uns drauf einlassen, unsere vertrauten Trampelpfade zu verlassen und Neues zu wagen.
Fangen wir damit an. Jetzt.