Eon-Westfalens Telefonzentrale

Martina Bloch am 30. August 2005 um 17:03 Uhr

Selten habe ich eine so nette, kompetente und dazu hilfsbereite Telefonzentrale erlebt wie die von Eon-Westfalen in Hameln.

Geleitet wird sie von einem Herrn, was ja eher ungewöhnlich ist,
und an ihm, seinem Umgang mit Anrufern,
kann sich so manches Unternehmen in Deutschland mehr als eine Scheibe abschneiden.

Danke nach Hameln :-)

Vertrieb kommt von vertreiben?

Martina Bloch am 28. August 2005 um 20:30 Uhr

Auf die Idee könnte kommen, wer mit der Firma Eismann zu tun hat, so wie ich. Gestartet wurde der Vorgang durch einen Anruf der Fa. Eismann auf meiner Privatnummer (das ist ja schon so etwas von verboten….) mit der Frage, ob ich nicht einen Katalog haben wolle. Volltreffer, ich wollte, und schimpfte auch gar nicht über den Anruf. Also wurde meine aktuelle Adresse aufgenommen und ein erneuter Anruf avisiert. Den aber wollte ich nun nicht mehr, nur der Katalog interessierte mich. Die Dame am Telefon wurde etwas weniger freundlich, sie wollte mich anrufen um zu fragen, ob ich nicht etwas bestellen wolle. Nun bin ich ein mündiger Mensch und weiss wann ich wo etwas bestellen will. Da sagte ich ihr, wodurch das Gespräch ihrerseits leicht abrupt beendet wurde. Sehnsüchtig schaute ich jeden Tag in meinen Briefkasten – was für eine Enttäuschung – kein Katalog von Eismann. >>> Weiterlesen…

Geiz ist nicht geil, sondern blöd

Sabine Wittig am 24. August 2005 um 14:17 Uhr

John Ruskin (1819-1900), englischer Kunstschriftsteller und Sozialreformer, Landschafts- und Architekturmaler sagte:

“Es gibt kaum etwas auf der Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und ein wenig billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.

Es ist unklug, zu viel zu zahlen. Aber es ist schlimmer, zu wenig zu zahlen. Wenn Sie zu viel zahlen, verlieren Sie ein wenig Geld – das ist alles. Wenn Sie zu wenig zahlen, verlieren Sie manchmal alles, weil das, was Sie gekauft haben, nicht in der Lage ist, das zu tun, wozu es gekauft wurde.

Das Gesetz vom Gleichgewicht der Wirtschaft untersagt es, wenig zu zahlen und viel zu bekommen – das ist nicht möglich. Wenn Sie mit dem niedrigsten Anbieter Geschäfte machen, ist es ratsam, etwas für das Risiko aufzuschlagen, das Sie eingehen. Und wenn Sie das tun, haben Sie genug, um für etwas Besseres zu zahlen.”

Ich finde, der Mann hat Recht.

Ich bin keine freiberufliche Marke!

Sabine Wittig am 23. August 2005 um 18:23 Uhr

Post von einem Softwareanbieter. An Sabine Wittig, freiberufliche Marke. Damit bin wohl ich gemeint. Ich meine mich auch zu erinnern, dieser Firma auf einem Antwortfax meine Adresse mitgeteilt zu haben. Bei der Berufsbezeichnung habe ich dabei ganz sicher nicht die mir bis heute völlig unbekannte Tätigkeit der freiberuflichen Marke, sondern “Freiberufliche Marketingberaterin” angegeben. Nun kenne ich nicht den Weg, den meine gefaxte Adresse in das elektronische Adressbuch dieses Unternehmens – übrigens ein Anbieter von CRM-Software – genommen hat. Und darüber zu spekulieren, wer da nicht so recht mitgedacht hat, ist müßig. Aber das Ergebnis liegt schwarz auf weiß vor mir. Und es nervt. Genauso wie die unzähligen Anschreiben, die mich mit “Sehr geehrter Herr Wittig,” ansprechen. Im Allgemeinen haben Werbebriefe ja das Ziel, ihre Leser neugierig zu machen, zu animieren, positiv zu stimmen. Doch wenn sich der teuer umworbene Empfänger bereits beim Lesen der Adresse aufregt, wird sich sein Interesse am Rest der Botschaft wohl in Grenzen halten. Genau so war es dann auch bei mir. Der Brief des Softwarehauses war durchaus willkommener Anlass für diese Zeilen. Danach landete das Schreiben ungelesen im Papierkorb.

Zum Kundengewinnen … brauchen Sie kein Glück.

Detlef Krause am um 13:36 Uhr

Neidisch, wenn jemand einen Kunden gewinnt, den Sie gerne gehabt hätten? Na, der hat aber Glück gehabt! Oder … die hat das bestimmt über den Preis gemacht. Das sind meist die ersten Versuche, das eigene Abschneiden zu relativieren. Psychologisch völlig verständlich. Doch für Ihren weiteren Geschäftserfolg leider nicht sehr hilfreich.

Sie können natürlich Ihren Talisman bei der nächsten Angebotsabgabe fest drücken und dazu noch Ihren Preis (der sowieso schon unter Ihrer Schmerzgrenze liegt). Der schlimmste Erfolg, dem Sie haben können: Sie gewinnen tatsächlich diesen Kunden!!! Und während Sie (völlig unterbezahlt) den Auftrag abarbeiten … und der Kunde gleich noch ein paar Extra-Jobs draufpackt (Also Frau Müller, das müsste bei Ihrem fürstlichen Honorar, das ich Ihnen zahle, schon drin sein!!), gehen Ihnen andere, wesentlich lukrativere Aufträge durch die Lappen.

Aufträge, die Sie ganz gezielt akquirieren können. Indem Sie nicht auf Glück, Vitamin B (sicher auch wichtig:-)) und Preisdumping setzen, sondern Ihr eigenes Akquise-Programm starten. Dazu müssten Sie sich natürlich erst einmal festlegen, an wen sich Ihr Angebot überhaupt richten soll.

Ob neu im Geschäft oder schon seit Jahren, viele machen hier einen gravierenden Fehler!

Sie wollen alles für jeden sein. Jeder Auftrag ist ihnen recht. Ich war auch so einer. Ja, ich war sogar stolz darauf, für jeden Kunden der passende Texter zu sein. Wie dumm von mir. Wie oft (heute bestimmt nicht mehr!) habe ich meine wertvolle Zeit mit den falschen Kunden vertrödelt?! Ich bin sicher, auch Sie kennen solche Kunden:

Kunden, die nur Ihre Zeit stehlen.

Kunden, die sich Ihr Angebot gar nicht leisten können.

Kunden, an denen Sie so wenig verdienen, dass Sie ganze Heerscharen solcher Kunden brauchen, um über die Runden zu kommen. Also, was machen Sie? Sie versuchen krampfhaft, jeden Kunden zu gewinnen, den Sie kriegen können.

Ihre Strategie könnte schlechter kaum sein.

Ihr Erfolg ist im besten Falle der, dass Sie tatsächlich viele schlechte Kunden gewinnen. Und rund um die Uhr arbeiten – ohne Aussicht auf Gewinn. Wäre es nicht viel besser, mit einem einzigen Kunden 1.000 Euro zu verdienen, als mit 100 Kunden lediglich 10 Euro? Bedenken Sie: Ihre Arbeitszeit ist begrenzt. Und es ist viel, viel anstrengender 100 oder gar 1.000 Kunden zu gewinnen, als nur einen einzigen!

Okay, was lernen wir daraus?

Häufig ist es für Sie profitabler, auf viele (schlechte) Kunden zu verzichten und sich dafür auf die wenigen zu konzentrieren, die Ihnen wirklichen Gewinn bringen. Dazu müssen Sie Ihre Kundengewinnungs-Maßnahmen auf “geben” statt “nehmen” einstellen. Bieten Sie potenziellen Kunden mehr als nur Ihr Angebot. Das muss am Ende zwangsläufig herauskommen. Dazu müssen Sie im Vorfeld die richtigen, auftragsentscheidenden Akzente setzen.

So könnten Sie als Versicherungsmakler potenziellen Interessenten beispielsweise Gratis-Informationen bieten. Nein, nicht die üblichen Werbeprospekte mit den lachenden Familien und glücklich Unfallversicherten. Sondern zum Beispiel Gratis-Reports wie “Welche Werkzeuge Sie für den Notfall Zuhause haben sollten. Was tun, wenn Sie wichtige Telefonnummern nicht finden? Die schönsten Kinderspielplätze in Ihrer Region.”

Nichts von dem wird Sie wirklich Geld kosten, wenn Sie die Informationen selbst recherchieren und schreiben. Kurz mit Ihrem Textprogramm optisch ansprechend aufbereiten – Ihr Firmenlogo samt Adresse drauf. Fertig. Selbst wenn Sie jemand dafür beauftragen müssen, werden sich Ihre neuen ganz persönlichen Akquise-Tools bezahlt machen.

Denn Sie werden für Ihre potenziellen Kunden plötzlich zu einer echten Hilfe … statt zum aufdringlichen Verkäufer, den wir alle so hassen. Ihre Interessenten ganz besonders.

Es muss nicht immer Weihnachten sein

Sabine Wittig am 22. August 2005 um 13:42 Uhr

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit türmen sich Weihnachtskarten und Präsente auf den Schreibtischen Ihrer Kunden. In manchen Fällen wissen die Empfänger gar nicht mehr was sie von wem bekommen haben. Grund genug, Ihre Kunden mal zu einem ganz anderen Termin mit Grüßen und vielleicht einem kleinen Geschenk zu überraschen. Wie wäre es z. B. mit einer Osterpostkarte?

Idealerweise passend zu Ihrem Firmenlayout (Corporate Design). In Zeiten des Digitaldrucks sind solche Karten auch für kleine Budgets erschwinglich und rechnen sich schon ab einer Auflage von 40-50 Stück.

Oder Sie erfreuen Ihre Kunden mit einem Frühlingsgruß inklusive Blumensamen, einem Gedicht mit Maibowlenrezept Anfang Mai, einem Spargelkochbuch zur Spargelzeit, einem Lebkuchenherz zur Volksfestzeit oder einem Korb mit frischen Äpfeln im Herbst.

Je sympathischer und origineller Ihre Idee, je persönlicher die Ansprache, desto größer wird die emotionale Bindung Ihrer Kunden sein und der Eine oder die Andere wird vielleicht sogar im Freundes- oder Kollegenkreis über die außergewöhnliche Aktion Ihres Unternehmens sprechen.

Und natürlich können Sie Ihre Grüße mit der Ankündigung eines neuen Produkts, einer neuen Serviceleistung oder anderen Neuigkeiten aus Ihrem Unternehmen verbinden. Je überzeugender Ihnen das gelingt, desto besser wird sich die Information in den Köpfen Ihrer Kunden festsetzen.

Ob mit oder ohne Präsent: Nutzen Sie nicht (nur) die Weihnachtszeit um Ihren Kunden zu sagen: “Ich denke an dich, du bist mir wichtig.”

Zwangs-E-mail Adresse bei T-online

Martina Bloch am 12. August 2005 um 11:46 Uhr

Meine T-online E-mail Adresse möchte ich aus verschiedenen Gründen nicht mehr haben. Also führte mich mein erster Weg ins Internet, ins Kundencenter. Dort gibt es nur die Möglichkeit die Adresse zu ändern, sprich z.B. aus Martinaøt-online.de mar-tinaøt-online.de zu machen. Das hab ich auch versucht, um so schon einmal die ganzen Spam und Virenmails von mir fernzuhalten, doch nach dem 10 Versuch habe ich verzweifelt aufgegeben. Nächster Schritt: die Hotline angerufen. (Die ist kostenpflichtig) Dort hiess es, sie würden mir eine Anleitung zum Löschen der E-mail Adresse per E-mail zusenden. Bitte nicht an die t-online Adressse, sagte ich, die rufe ich nicht mehr ab. Gut, meinte der sehr schlecht Deutsch sprechende Callcenteragent, und notierte die Alternativadresse. Hm, hm, vor drei Tagen angerufen, noch keine E-mail erhalten. Also neuer Versuch heute. Nach drei kostenpflichtigen Minuten (12 cent/Min) die Auskunft erhalten: Die Anleitung ist an Ihre t-online Adresse geschickt worden. Wäääääääähhhhhhhhh! Tut mir leid, dass System kann nichts Anderes. Aber Sie könnten mit der technischen Hotline sprechen, vielleicht können die Ihnen weiterhelfen. Neues kostenpflichtiges Gespräch mit der technischen Hotline. Auskunft dort: geht nicht. Wer t-online als Provider hat, MUSS dort auch eine E-mail Adresse haben. Schöne rosa T-online Internetwelt.