Weihnachtspost portofrei versenden

Martina Bloch am 24. November 2008 um 00:24 Uhr

Gestern habe ich den ultimativen Tipp zum portofreien Versand von Weihnachtspost erhalten.

Man nehme Weihnachtspost und adressiere sie an eine Adresse im Ausland.
Als Absender nennt man den, der die Post eigentlich erhalten soll.
Dann stecke man den Brief ohne Briefmarke in den Briefkasten.
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Schütteln Sie doch einfach

Martina Bloch am 21. November 2008 um 22:37 Uhr

Und bemerkenswert, wie Sie dies so schnell “aus dem Ärmel schütteln”! Das macht dann halt den Profi aus… :-)

Einfach, nicht wahr?
Eben.

Wenn der Adresslieferant ein Griff ins Klo ist

Martina Bloch am um 15:56 Uhr

Für ein Projekt habe ich ausgewählte Adressen gebraucht.

Adresslieferanten via Suchmaschine gesucht, angefragt, Projekt beschrieben, Adressqualität abgefragt, Angebote eingeholt.
Ein Unternehmen war besonders schnell mit dem Angebot, die Ansprechpartnerin vermittelte
einen kompetenten Eindruck.
Da dies Angebot noch dazu das kostengünstigste war, habe ich zugegriffen.
Und voll ins Klo gelangt.

Die Adressqualtiät ist hahnebüchen schlecht, obwohl angeblich vor Versand geprüft.
Nur auf was geprüft ist da die Frage.
Auf Rechtschreibung, vermute ich mal.
Oder auf Farbechtheit.
Oder etwas anderes, was ich gerade nicht wirklich benötige.

Noch haben wir nicht mal ein viertel der Adressen bearbeitet und haben schon
jede Menge Datensätze, die invalide sind.
Weil die Telefonnummer ins Leere läuft, die Fa nicht mehr existiert, verkauft oder
geschlossen wurde.
Der Nachrechercheaufwand steigt und steigt, es ist der Wahnsinn.

Nein, den Namen des Unternehmens nenne ich hier nicht.
Aber wer es nicht ist, sage ich gern.
Es sind nicht:
Hoppenstedt

Schober
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Eine Frage – zwei Antworten

Martina Bloch am 18. November 2008 um 21:57 Uhr

In den letzten Tagen hatte ich bei semigator zu einem Seminar eine Frage gestellt.
Sehr nett und freundlich kam dazu heute, 12.38 Uhr auch eine Antwort.
Mit der Ticketnummer Ticket#1030632, einer Antwort auf meine Frage
und folgendem Text:
Wir würden uns freuen, wenn Sie sich noch für das Seminar anmelden. Gerne
können Sie dazu unseren Link oder kostenlose Hotline nutzen.

Fand ich alles prima und gut gelöst.

Bis dann die zweite E-Mail kam. Ticketnummer Ticket#1030631, Zeit: 19.57 Uhr.
Wieder mit einer Antwort auf meine Frage, dazu dann eine eigene Frage:
Dürfen wir für Sie eine Reservierung vornehmen?

Und das ist mir zuviel.
Ich stelle eine Frage, bekommen netterweise eine Antwort in der noch mal auf die Buchungsmöglichkeiten für das Seminar hingewiesen wird, was ich völlig ok finde
und knapp sieben Stunden später werde ich schon wieder zum buchen aufgefordert.
Da frage ich mich:
Kann dort jemand den Hals nicht voll genug bekommen (immerhin hat das Seminar schon 60 Teilnehmer) oder glaubt dort jemand im Ernst, so würde schneller gebucht werden

Mich stört das.
Entschieden!

Und Sie? Halten Sie das für die richtige Akquisestrategie?

Dinge die die Welt nicht braucht, oder?

Martina Bloch am 17. November 2008 um 00:44 Uhr


Auf alle Fälle kann man diesen Becher und andere Scheußlichkeiten Pretiosen
natürlich im Internet kaufen.
Wenn man oder Frau denn unbedingt will.

Das Kreuz mit den Rechnungsnummern

Martina Bloch am 14. November 2008 um 09:19 Uhr

Wir wissen oder sollten wissen, dass unsere Rechnungen fortlaufende Rechnungsnummern enthalten müssen, die einmalig vergeben werden.

Wer es ganz genau wissen will, der schaue einfach mal bei akademie.de vorbei, da steht es explizit beschrieben.
Dass man verschiedene Nummernkreise anlegen kann, war mir z.B. neu.
Werde ich sicher im nächsten Jahr einsetzen.
Ein Nummernkreis für Seminarkunden, ein anderer Nummernkreis für Akquisekunden und ein weiterer Nummernkreis für Beratungskunden.

Wie regeln Sie das bei sich?

Ich habe Post

Martina Bloch am 12. November 2008 um 01:05 Uhr

So schöne Post habe ich erhalten, mich darüber so doll gefreut.
Aber bevor ich hier darüber blogge, brauche ich noch Zeit für die Photos
und den Text, deshalb, liebe Krimiautorin, bitte ich noch um ein wenig Geduld.
Dann tauchen die “kleinen Karten” hier auf, versprochen!

UPDATE!

Martina Bloch am um 01:04 Uhr

Na, schon ein update durchgeführt?

Suchen Sie doch wie Sie wollen,

Martina Bloch am 10. November 2008 um 10:29 Uhr

wenn Sie aber bei Xing etwas suchen, sollten Sie mal ein Auge auf
diese Suchmaschine
werfen.
Schon erstaunlich, was sie auswirft.

Ein Gedicht zum Börsencrash – leider doch nicht von Tucholsky

Martina Bloch am 28. Oktober 2008 um 14:02 Uhr

Kurt Tucholskys Wort zum Sonntag ne, doch nicht Tucholsky, wie
hier sehr schlüssig aufgeschlüsselt wird

Trotzdem ein schönes Gedicht:

Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.

Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen – echt famos!

Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.

Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.

Trifft's hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!

Soll man das System gefährden?
Da muss eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.

Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.

Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und – das ist das Feine ja -
nicht nur in Amerika!

Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen -
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.

Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht.

Kurt Tucholsky
(veröffentlicht 1930 in “Die Weltbühne”)