Akquiseblog

Gute Akquise kann so einfach sein


kontaktausnahme

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin unabhängiger Listbroker und immer auf der Suche nach neuen Kunden.
Im Internet bin ich auf Ihre Kontaktdaten gestoßen und setze mich auf diesem Wege mit Ihnen in Verbindung.

Wir vermitteln Adressen aus den verschiedensten Bereichen.

Ich würde mich freuen, bei Interesse von Ihnen zu hören.

Mit freundlichen Grüßen
….
————-
Kam gerade per E-Mail rein. O-Ton, inkl. Betreffzeile.

Ist wohl eine Ausnahme !

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Organisierte Akquise

Es war einmal ein Netzwerk namens Xing.
In dem tummelten sich viele rechtschaffende Leute wie Rechtsanwälte, Dekorateure
Werber, PR'ler, Communitymanager, IT'ler, sowie Versicherungsvertreter, sagenhafte Netzwerkspezialisten,
extreme Kontaktsammler und was derer ehrenhafte Berufe noch sind.
Sie alle wollten natürlich Geschäfte machen. Auf der Businessplattform.
Miteinandern, gegeneinander, wie es gerade kam, Hauptsache der Euro rollt.
Weil aber das Geschäftemachen offensichtlich doch nicht ganz so einfach war, wie es am Anfang erschien,
kamen ein paar besonders Gescheite auf die Idee, organisierte Bandenakquise durchzuführen.
In einer heimlichen Gruppe heckten ca. 20 Ehrenmänner und -frauen den Plan aus, der zu Ruhm und Reichtum führen soll.
Alle nutzten die Statusmeldung – sozusagen das Xing-Twittern- um sehr zeitnah miteinander auf so richtig spannende Produkte wie
“Businessbekleidung” und etwas später dann auf “neue Sitzfreiheit versprechende Bürostühle” hinzuweisen.
Immer natürlich unter Zuhilfenahme sehr vertrauenerweckender links wie z.B. diesem:
http://www.sc09.eu/2 oder http://www.sc09.eu/10
(das beide heute auf den Bürostuhl verweisen – honi soit qui mal y pense, viel interessanter ist doch, auf HOME zu klicken 🙂 )
Hier sehen wir einmal Akquise, die das Herz erfreut und zur Nachahmung aufruft.
Mitmachen lohnt sich, da bin ich mir fast sicher.

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Netzwerken verstanden!

Diese Nachricht eines Gruppenmoderators auf Xing bekam ein Kontakt von mir:
—-
Sehr geehrter Herr XYZ,

da Sie keine E-Mails mit Veranstaltungshinweisen mehr von mir
empfangen möchten, macht auch die fortgeführte Vernetzung auf der
Business-Plattform XING wohl keinen weiteren Sinn.

Mit besten Grüßen

Name Moderator

und schmiss ihn aus der Gruppe raus.

Jawoll, mein Herr, Sie wissen wie Netzwerken funktioniert. Aber so was von!

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An der Sekretärin vorbei!

Bei pimp-my-sales las ich einen Artikel zum Thema:
An der Sekretärin vorbei.
Und mir sträuben sich die Nackenhaare.
Dort steht:
Leider sehen viele Sekretärinnen ihre Aufgabe darin, den Chef abzuschirmen. Die klassische Blockadefrage lautet: “Worum geht es?” Ohne überzeugende Antwort sind Sie jetzt verloren. Damit Sie nicht im Vorzimmer “verhungern”, nutzen Sie 2 bewährte Methoden:

Manchmal ist es sinnvoll, Formulierungen zu wählen, mit denen die Sekretärin nichts anfangen kann und die den Eindruck erwecken, dass Ihr Anruf ein aktuelles Ereignis betrifft. Das zeigt, dass Sie wegen eines konkreten Vorgangs anrufen.

Was heisst denn leider?
Das ist der Job einer guten Sekretärin.
Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen.
Dafür wird sie, die in der Regel gut ausgebildet ist, bezahlt.
Und wenn sie ihren Job nicht gut macht, wird sie ihn im Zweifel nicht lange behalten.
“Worum geht es?”
Diese Frage sollte jeder, der Telefonakquise betreibt, kurz und knackig beantworten können.
Wenn er das nicht kann, dann sind die Hausaufgaben nicht gemacht und die basics guter Telefonakquise nicht verstanden.
Manchmal ist es sinnvoll, Formulierungen zu wählen, mit denen die Sekretärin nichts anfangen kann und die den Eindruck erwecken, dass Ihr Anruf ein aktuelles Ereignis betrifft. Das zeigt, dass Sie wegen eines konkreten Vorgangs anrufen
Ja, machen Sie das so!
Zeigen Sie, dass Sie sich über die Sekretärin stellen, sich sich für “was Besseres” halten, vom Wort Wertschätzung noch nichts gehört haben. Mit Ihnen will sicher jeder Geschäfte machen!

Warum ist es denn so schwer, die Sekretärin als das zu nehmen was sie ist, ein wichtiges und wertvolles Glied in der Akquisekette.
Die mit über Wohl und Wehe entscheidet und deren Hilfe ich immer und immer wieder bitter benötige.
Ich schlage vor:
Setzen Sie sich einmal ihren Hut auf, stellen Sie sich vor, Sie seien die Sekretärin.
Wie fänden Sie es, so für “Dumm” verkauft zu werden?

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