kontaktausnahme

Martina Bloch am 24. September 2009 um 16:39 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin unabhängiger Listbroker und immer auf der Suche nach neuen Kunden.
Im Internet bin ich auf Ihre Kontaktdaten gestoßen und setze mich auf diesem Wege mit Ihnen in Verbindung.

Wir vermitteln Adressen aus den verschiedensten Bereichen.

Ich würde mich freuen, bei Interesse von Ihnen zu hören.

Mit freundlichen Grüßen
….
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Kam gerade per E-Mail rein. O-Ton, inkl. Betreffzeile.

Ist wohl eine Ausnahme !

Organisierte Akquise

Martina Bloch am 23. September 2009 um 07:03 Uhr

Es war einmal ein Netzwerk namens Xing.
In dem tummelten sich viele rechtschaffende Leute wie Rechtsanwälte, Dekorateure
Werber, PR'ler, Communitymanager, IT'ler, sowie Versicherungsvertreter, sagenhafte Netzwerkspezialisten,
extreme Kontaktsammler und was derer ehrenhafte Berufe noch sind.
Sie alle wollten natürlich Geschäfte machen. Auf der Businessplattform.
Miteinandern, gegeneinander, wie es gerade kam, Hauptsache der Euro rollt.
Weil aber das Geschäftemachen offensichtlich doch nicht ganz so einfach war, wie es am Anfang erschien,
kamen ein paar besonders Gescheite auf die Idee, organisierte Bandenakquise durchzuführen.
In einer heimlichen Gruppe heckten ca. 20 Ehrenmänner und -frauen den Plan aus, der zu Ruhm und Reichtum führen soll.
Alle nutzten die Statusmeldung – sozusagen das Xing-Twittern- um sehr zeitnah miteinander auf so richtig spannende Produkte wie
“Businessbekleidung” und etwas später dann auf “neue Sitzfreiheit versprechende Bürostühle” hinzuweisen.
Immer natürlich unter Zuhilfenahme sehr vertrauenerweckender links wie z.B. diesem:
http://www.sc09.eu/2 oder http://www.sc09.eu/10
(das beide heute auf den Bürostuhl verweisen – honi soit qui mal y pense, viel interessanter ist doch, auf HOME zu klicken :) )
Hier sehen wir einmal Akquise, die das Herz erfreut und zur Nachahmung aufruft.
Mitmachen lohnt sich, da bin ich mir fast sicher.

Netzwerken verstanden!

Martina Bloch am 22. September 2009 um 08:58 Uhr

Diese Nachricht eines Gruppenmoderators auf Xing bekam ein Kontakt von mir:
—-
Sehr geehrter Herr XYZ,

da Sie keine E-Mails mit Veranstaltungshinweisen mehr von mir
empfangen möchten, macht auch die fortgeführte Vernetzung auf der
Business-Plattform XING wohl keinen weiteren Sinn.

Mit besten Grüßen

Name Moderator

und schmiss ihn aus der Gruppe raus.

Jawoll, mein Herr, Sie wissen wie Netzwerken funktioniert. Aber so was von!

An der Sekretärin vorbei!

Martina Bloch am um 05:56 Uhr

Bei pimp-my-sales las ich einen Artikel zum Thema:
An der Sekretärin vorbei.
Und mir sträuben sich die Nackenhaare.
Dort steht:
Leider sehen viele Sekretärinnen ihre Aufgabe darin, den Chef abzuschirmen. Die klassische Blockadefrage lautet: “Worum geht es?” Ohne überzeugende Antwort sind Sie jetzt verloren. Damit Sie nicht im Vorzimmer “verhungern”, nutzen Sie 2 bewährte Methoden:

Manchmal ist es sinnvoll, Formulierungen zu wählen, mit denen die Sekretärin nichts anfangen kann und die den Eindruck erwecken, dass Ihr Anruf ein aktuelles Ereignis betrifft. Das zeigt, dass Sie wegen eines konkreten Vorgangs anrufen.

Was heisst denn leider?
Das ist der Job einer guten Sekretärin.
Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen.
Dafür wird sie, die in der Regel gut ausgebildet ist, bezahlt.
Und wenn sie ihren Job nicht gut macht, wird sie ihn im Zweifel nicht lange behalten.
“Worum geht es?”
Diese Frage sollte jeder, der Telefonakquise betreibt, kurz und knackig beantworten können.
Wenn er das nicht kann, dann sind die Hausaufgaben nicht gemacht und die basics guter Telefonakquise nicht verstanden.
Manchmal ist es sinnvoll, Formulierungen zu wählen, mit denen die Sekretärin nichts anfangen kann und die den Eindruck erwecken, dass Ihr Anruf ein aktuelles Ereignis betrifft. Das zeigt, dass Sie wegen eines konkreten Vorgangs anrufen
Ja, machen Sie das so!
Zeigen Sie, dass Sie sich über die Sekretärin stellen, sich sich für “was Besseres” halten, vom Wort Wertschätzung noch nichts gehört haben. Mit Ihnen will sicher jeder Geschäfte machen!

Warum ist es denn so schwer, die Sekretärin als das zu nehmen was sie ist, ein wichtiges und wertvolles Glied in der Akquisekette.
Die mit über Wohl und Wehe entscheidet und deren Hilfe ich immer und immer wieder bitter benötige.
Ich schlage vor:
Setzen Sie sich einmal ihren Hut auf, stellen Sie sich vor, Sie seien die Sekretärin.
Wie fänden Sie es, so für “Dumm” verkauft zu werden?

Ausdauer wird belohnt

Martina Bloch am 21. September 2009 um 05:53 Uhr

Ausdauer wird früher oder später belohnt – meistens aber später.

*Wilhelm Busch*

Website, los sprich mit mir!

Martina Bloch am um 05:35 Uhr

Kennen Sie solche links:

http://www.xing.com…9;cat=10

Bestimmt.
Haben Sie auch nur den Schimmer eine Ahnung, worauf der link verweist?
Macht er Sie neugierig?

Ich antworte auf solche Fragen sofort mit einem klaren: Nein.
Es könnte dort natürlich auch:

https://www.xing.co…te-bloch

stehen.
Dann wüsste jeder sofort, was sich hinter dem link verbirgt.
Sprechende url nennt sich solch ein link.
D.h. der link erzählt mir, was er mir bietet, eine feine Sache, wie ich finde,
lädt so ein link doch viel eher ein, ihn anzuklicken.
Gerade dann, wenn ich die Person, die den link verbreitet nicht kenne, also nicht weiß, ob ich dem link einfach so vertrauen kann.
Halten wir also fest:
Eine sprechende url sorgt für Neugier, Klarheit und Vertrauen.
Gut, oder?

“Kauf” Versuchung

Martina Bloch am 20. September 2009 um 19:03 Uhr

Oh, The Temptation from Steve V on Vimeo.

Gefunden beim
Journalistenschredder

Erstes Urteil gegen Werbe E-Mails

Martina Bloch am 16. September 2009 um 16:14 Uhr

Heute (16. September 2009) stand in der FAZ das erste Urteil zum Thema “Verbotene Werbe-Mails”

Zum Inhalt:
“Schon die einmalige Zusendung einer unverlangten Werbe-Mail kann verboten sein – nicht nur gegenüber Privatpersonen. Das hat der Bundesgerichtshof zugunsten einer Frankfurter Anwaltskanzlei entschieden, die sich von dem Newsletter eines Finanzdienstleisters belästigt fühlte.
Im Zuschicken der E-Mail liege ein rechtwidriger “Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb”, befanden die Richter unter Berufung auf §§ 823 und 1004 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (Az.: I ZR 281/07).

Woher nimmt man eigentlich die richtigen Adressen für die Akquise?

Martina Bloch am 15. September 2009 um 06:49 Uhr

Ich finde, es fängt schon damit an, dass über Adressen und nicht über potentielle Kunden gesprochen wird.
Eine Adresse ist etwas Beliebiges, ein Kunde etwas Wertvolles.
Für mich ein himmelweiter Unterschied.
Für viele leider noch nicht.

Es geht also um die Adressen potentieller Kunden.

Dafür muss ersteinmal festgestellt werden, wer den potentieller Kunde ist oder sein soll.

- Wer hat den grössten Nutzen von dem Produkt/der Dienstleistung?
- Wen hätte ich gern als Kunden?
- Für wen bin ich die Richtige

Das sind so Fragen, die als erstes gestellt UND beantwortet werden müssen.

Dann kommt die Frage:

- Wer kann und will mein Produkt/meine Dienstleistung kaufen?

Je genauer die obigen Fragen beantwortet sind, um so genauer kann selektiert werden,
welche Unternehmen in dies Raster passen und welche nicht.
Weil diese Überlegungen aber viel Gehirnschmalz und Zeit kosten,
werden sie in der Regel nicht getroffen.
Sondern es wird nach “Adressen” gekuckt und gesucht.
Schade.

Kommentarfunktion abgeschaltet

Martina Bloch am 14. September 2009 um 11:07 Uhr

Wegen Dauerbespammung schalte ich die Kommentarfunktion vorübergehend ab
ich hab grad keine Zeit mich um die Löschung zu kümmern.

Kommentare nehme ich trotzdem gern entgegen, bitte über das Kontaktformular oder per E-Mail abschicken.
Vielen Dank

Bald zieht dies Blog um, dann wird das Spamproblem auch gelöst sein :)