Archiv: September 2009

Donnerstag, 24. September 2009


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin unabhängiger Listbroker und immer auf der Suche nach neuen Kunden.
Im Internet bin ich auf Ihre Kontaktdaten gestoßen und setze mich auf diesem Wege mit Ihnen in Verbindung.

Wir vermitteln Adressen aus den verschiedensten Bereichen.

Ich würde mich freuen, bei Interesse von Ihnen zu hören.

Mit freundlichen Grüßen
....
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Kam gerade per E-Mail rein. O-Ton, inkl. Betreffzeile.

Ist wohl eine Ausnahme !

Martina Bloch
   # | Martina Bloch am 24.09.2009 | Druck
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Mittwoch, 23. September 2009


Es war einmal ein Netzwerk namens Xing.
In dem tummelten sich viele rechtschaffende Leute wie Rechtsanwälte, Dekorateure
Werber, PR'ler, Communitymanager, IT'ler, sowie Versicherungsvertreter, sagenhafte Netzwerkspezialisten,
extreme Kontaktsammler und was derer ehrenhafte Berufe noch sind.
Sie alle wollten natürlich Geschäfte machen. Auf der Businessplattform.
Miteinandern, gegeneinander, wie es gerade kam, Hauptsache der Euro rollt.
Weil aber das Geschäftemachen offensichtlich doch nicht ganz so einfach war, wie es am Anfang erschien,
kamen ein paar besonders Gescheite auf die Idee, organisierte Bandenakquise durchzuführen.
In einer heimlichen Gruppe heckten ca. 20 Ehrenmänner und -frauen den Plan aus, der zu Ruhm und Reichtum führen soll.
Alle nutzten die Statusmeldung - sozusagen das Xing-Twittern- um sehr zeitnah miteinander auf so richtig spannende Produkte wie
"Businessbekleidung" und etwas später dann auf "neue Sitzfreiheit versprechende Bürostühle" hinzuweisen.
Immer natürlich unter Zuhilfenahme sehr vertrauenerweckender links wie z.B. diesem:
http://www.sc09.eu/2 oder http//www.sc09.eu/10
(das beide heute auf den Bürostuhl verweisen - honi soit qui mal y pense, viel interessanter ist doch, auf HOME zu klicken :) )
Hier sehen wir einmal Akquise, die das Herz erfreut und zur Nachahmung aufruft.
Mitmachen lohnt sich, da bin ich mir fast sicher.
Martina Bloch
   # | Martina Bloch am 23.09.2009 | Druck
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Dienstag, 22. September 2009


Diese Nachricht eines Gruppenmoderators auf Xing bekam ein Kontakt von mir:
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Sehr geehrter Herr XYZ,

da Sie keine E-Mails mit Veranstaltungshinweisen mehr von mir
empfangen möchten, macht auch die fortgeführte Vernetzung auf der
Business-Plattform XING wohl keinen weiteren Sinn.

Mit besten Grüßen

Name Moderator
---
und schmiss ihn aus der Gruppe raus.

Jawoll, mein Herr, Sie wissen wie Netzwerken funktioniert. Aber so was von!
Martina Bloch
   # | Martina Bloch am 22.09.2009 | Druck
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Bei pimp-my-sales las ich einen Artikel zum Thema:
An der Sekretärin vorbei.
Und mir sträuben sich die Nackenhaare.
Dort steht:
Leider sehen viele Sekretärinnen ihre Aufgabe darin, den Chef abzuschirmen. Die klassische Blockadefrage lautet: “Worum geht es?” Ohne überzeugende Antwort sind Sie jetzt verloren. Damit Sie nicht im Vorzimmer “verhungern”, nutzen Sie 2 bewährte Methoden:

Manchmal ist es sinnvoll, Formulierungen zu wählen, mit denen die Sekretärin nichts anfangen kann und die den Eindruck erwecken, dass Ihr Anruf ein aktuelles Ereignis betrifft. Das zeigt, dass Sie wegen eines konkreten Vorgangs anrufen.


Was heisst denn leider?
Das ist der Job einer guten Sekretärin.
Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen.
Dafür wird sie, die in der Regel gut ausgebildet ist, bezahlt.
Und wenn sie ihren Job nicht gut macht, wird sie ihn im Zweifel nicht lange behalten.
“Worum geht es?”
Diese Frage sollte jeder, der Telefonakquise betreibt, kurz und knackig beantworten können.
Wenn er das nicht kann, dann sind die Hausaufgaben nicht gemacht und die basics guter Telefonakquise nicht verstanden.
Manchmal ist es sinnvoll, Formulierungen zu wählen, mit denen die Sekretärin nichts anfangen kann und die den Eindruck erwecken, dass Ihr Anruf ein aktuelles Ereignis betrifft. Das zeigt, dass Sie wegen eines konkreten Vorgangs anrufen
Ja, machen Sie das so!
Zeigen Sie, dass Sie sich über die Sekretärin stellen, sich sich für "was Besseres" halten, vom Wort Wertschätzung noch nichts gehört haben. Mit Ihnen will sicher jeder Geschäfte machen!

Warum ist es denn so schwer, die Sekretärin als das zu nehmen was sie ist, ein wichtiges und wertvolles Glied in der Akquisekette.
Die mit über Wohl und Wehe entscheidet und deren Hilfe ich immer und immer wieder bitter benötige.
Ich schlage vor:
Setzen Sie sich einmal ihren Hut auf, stellen Sie sich vor, Sie seien die Sekretärin.
Wie fänden Sie es, so für "Dumm" verkauft zu werden?



Martina Bloch
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Montag, 21. September 2009


Ausdauer wird früher oder später belohnt – meistens aber später.

*Wilhelm Busch*
Martina Bloch
   # | Martina Bloch am 21.09.2009 | Druck
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Kennen Sie solche links:
http://www.xing.com/app/search?op=list;type=59;cat=10
Bestimmt.
Haben Sie auch nur den Schimmer eine Ahnung, worauf der link verweist?
Macht er Sie neugierig?

Ich antworte auf solche Fragen sofort mit einem klaren: Nein.
Es könnte dort natürlich auch:
https://www.xing.com//aktuelle-statusmeldungen-kontakte-bloch
stehen.
Dann wüsste jeder sofort, was sich hinter dem link verbirgt.
Sprechende url nennt sich solch ein link.
D.h. der link erzählt mir, was er mir bietet, eine feine Sache, wie ich finde,
lädt so ein link doch viel eher ein, ihn anzuklicken.
Gerade dann, wenn ich die Person, die den link verbreitet nicht kenne, also nicht weiß, ob ich dem link einfach so vertrauen kann.
Halten wir also fest:
Eine sprechende url sorgt für Neugier, Klarheit und Vertrauen.
Gut, oder?


Martina Bloch
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Sonntag, 20. September 2009


Martina Bloch
   # | Martina Bloch am 20.09.2009 | Druck
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Mittwoch, 16. September 2009


Heute (16. September 2009) stand in der FAZ das erste Urteil zum Thema "Verbotene Werbe-Mails"

Zum Inhalt:
"Schon die einmalige Zusendung einer unverlangten Werbe-Mail kann verboten sein - nicht nur gegenüber Privatpersonen. Das hat der Bundesgerichtshof zugunsten einer Frankfurter Anwaltskanzlei entschieden, die sich von dem Newsletter eines Finanzdienstleisters belästigt fühlte.
Im Zuschicken der E-Mail liege ein rechtwidriger "Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb", befanden die Richter unter Berufung auf §§ 823 und 1004 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (Az.: I ZR 281/07).
Martina Bloch
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Dienstag, 15. September 2009


Ich finde, es fängt schon damit an, dass über Adressen und nicht über potentielle Kunden gesprochen wird.
Eine Adresse ist etwas Beliebiges, ein Kunde etwas Wertvolles.
Für mich ein himmelweiter Unterschied.
Für viele leider noch nicht.

Es geht also um die Adressen potentieller Kunden.

Dafür muss ersteinmal festgestellt werden, wer den potentieller Kunde ist oder sein soll.

- Wer hat den grössten Nutzen von dem Produkt/der Dienstleistung?
- Wen hätte ich gern als Kunden?
- Für wen bin ich die Richtige

Das sind so Fragen, die als erstes gestellt UND beantwortet werden müssen.

Dann kommt die Frage:

- Wer kann und will mein Produkt/meine Dienstleistung kaufen?


Je genauer die obigen Fragen beantwortet sind, um so genauer kann selektiert werden,
welche Unternehmen in dies Raster passen und welche nicht.
Weil diese Überlegungen aber viel Gehirnschmalz und Zeit kosten,
werden sie in der Regel nicht getroffen.
Sondern es wird nach "Adressen" gekuckt und gesucht.
Schade.
Martina Bloch
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Montag, 14. September 2009


Wegen Dauerbespammung schalte ich die Kommentarfunktion vorübergehend ab
ich hab grad keine Zeit mich um die Löschung zu kümmern.

Kommentare nehme ich trotzdem gern entgegen, bitte über das Kontaktformular oder per E-Mail abschicken.
Vielen Dank

Bald zieht dies Blog um, dann wird das Spamproblem auch gelöst sein :)


Martina Bloch
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In jedem Ort gibt es sie, die Werbe- und Wirtschaftsverbände.

Hier gibt es eine wunderbare Auflistung aller Verbände.
So können Sie den finden, der zu Ihnen passt oder der zu Ihrer Zielgruppe passt.
Schön, solch eine Informationsquelle zu finden.
Martina Bloch
   # | Martina Bloch am 14.09.2009 | Druck
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Donnerstag, 10. September 2009


Überall werden Un-, Halb-, Dreiviertelwahrheiten zum neuen UWG verbreitet.
Ich finde ja, statt Meinungen sollte man Wissen weitergeben, deshalb hier jetzt der link zum neuen UWG zum Selberinformieren. Damit Sie nicht sagen können, Sie hätten es ja nicht gewusst :)
Martina Bloch
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Martina Bloch
   # | Martina Bloch am 10.09.2009 | Druck
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Martina Bloch
   # | Martina Bloch am 10.09.2009 | Druck
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Was für eine Überraschung!
Kam doch vor ein paar Tagen mit der Post dieses interessante Buch inkl. persönlicher Widmung bei mir an.
Ich habe mich soo gefreut und sage herzlich Dankeschön.
Eigentlich sollte hier im Blog natürlich ein Bild des Buches stehen, aber meine etwas altersschwache Software verweigert dafür zurzeit hartnäckig ihren Dienst.

Sobald ich das Buch fertig gelesen habe, schreibe ich mehr darüber, soviel kann ich aber bereits jetzt sagen: Der Anfang gefällt mir!

Martina Bloch
   # | Martina Bloch am 10.09.2009 | Druck
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Dienstag, 08. September 2009


Zu schön, solche Sprüche:

Sie sind ein hungriger Vertriebsmensch, der die Herausforderung liebt und sich die Aussicht auf den großen Erfolg nicht von einem kleinem Fixum verderben lässt, sondern darin eher einen Ansporn sieht, den großen Jackpot zu knacken.


Im Klartext heisst das:
Wir haben kein Geld für einen Vertriebler, deshalb musst du dir dein Gehalt selbst verdienen, was bei unserem tollen Produkt ja ein Klacks sein wird.


| weiter ...

Martina Bloch
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Dienstag, 01. September 2009


Kennen alle Akquisiteure und Akquisiteurinnen (ich bin immer versucht Akquisiteusen zu schreiben):

Der Kunde möchte Akquiseleistungen bekommen, die vom Feinsten sind, aber nur bezahlen, wenn er einen Auftrag erhält.

Aus seiner Sicht eine clevere Idee, das ganze Vertriebsrisiko mit der Akquise outzusourcen.

Aus Anbietersicht stellt sich das dann ganz anders dar,
wie Manfred Berger es sehr schön beschreibt:

Dies war die Ausgangslage: Über Angebote und Vorschläge,
bitte nur auf Erfolgsbasis, hier bei Xing oder per E-Mail würden wir uns freuen.

Und dies die Antwort dazu:
Wissen Sie, dass ist so als würde ich in ein Taxi steigen und dem Fahrer den Vorschlag unterbreiten,
ihn dann zu bezahlen, wenn meine Reise mit einem Auftrag gekrönt würde.

Akquisiteure leisten einen Dienst.
- Sie machen sich Gedanken, wie eine Leistung zu verkaufen ist,
- sie überlagen, wer diese Leistung benötigen könnte,
- sie recherchieren die Adressen und Ansprechpartner,
- sie bauen den Kontakt zu diesen Menschen auf,
- oft entwickeln sie ihn über längere Zeiträume bis zu dem Punkt, wo dann
- ein konketes Interesse besteht und der Verkäufer einen Termin erhält.
- All das wird dokumentiert.

Dieser Prozess stellt eine Kunstfertigkeit dar, die
- Kreativität,
- ein kommunikatives Talent und
- Kontinuität voraussetzt.
Seine Bezahlung von der Marktfähigkeit der zu verkaufenden Leistung
oder - schlimmer noch - von dem Verkaufstalent des Verkäufers abhängig zu machen,
läßt darauf schließen, dass ihr Wert nicht wirklich erkannt wurde.

Natürlich gibt es die "Taxifahrer", die es nicht "draufhaben"
und ihre Ziele nicht finden und/oder auch nicht wirklich "fahren" können.
Gerade in (uns) fremden Ländern geraten wir schnell an solche.
Dumm für den, der sich ihnen aus Unkenntnis oder aufgrund
großer Versprechungen anvertraut. Das ist meist wesentlich teuerer,
manchmal sogar gefährlich aber immer unerfreulich.
Nehmen Sie deshalb die mit der Kappe auf dem Kopf,
der Lederweste und dem verkehrstüchtigen Fahrzeuge.
Die helfen Ihnen bei der Verstauung des Gepäcks,
die kennen den kürzesten Weg, haben eine ordentliches Fahrzeug und kennen
interessante Geschichten. Und wenn Sie denen für ihre gute Arbeit auch noch
zusätzlich ein gutes Trinkgeld zahlen, dann wird es die auch noch bei Ihrem
nächsten Besuch geben.



Martina Bloch
   # | Martina Bloch am 01.09.2009 | Druck
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Wer kennt sie nicht, die unverständlichen Tarifangebote der gesamten Telekommunikationsbranche.
Auch längeres Studium der website bringt kein Licht in den Tarifdschungel, von Vergleichbarkeit mal ganz abgesehen.

Karsten Büttner
hat die Art mal für seine Dienstleistung adaptiert:


Ich berate Sie erstklassig für nur 4,95 Euro pro Stunde*


*Gilt aber nur für die erste beiden Stunden und ist nur gültig, wenn der Vertrag in einem Monat ohne "r" abgeschlossen wurde.
Und ist nur für Erstkunden anwendbar, die einem bestimmten IQ nicht überschreiten.
Und nur bis das Kontingent erschöpft ist.
Gilt nicht für rechtrheinische Linkshänder, nordelbische Linkshändler, südfriesische Rechtsheber.
Ist für Unternehmen auf den Inseln nicht erhältlich.
Nicht für Kunden mit Schuhgröße 41 und größer geeignet.
Die Vertragsbedingungen können jederzeit ohne Angabe von Gründen verändert werden.
Irrsinn inbegriffen, quatsch: Irrtum vorbehalten.

SO. Jetzt hier links unten unterschreiben und an mich faxen.
Fragen? Antworten werden per E-Mail gegeben und pauschal mit 128,- Euro in Rechnung gestellt.



Martina Bloch
   # | Martina Bloch am 01.09.2009 | Druck
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Wege, die man nicht geht, wachsen zu.

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