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Akquiseidee: Wie eine Internetagentur Krankenhäuser als Kunden gewinnt

Martina Bloch am 17. Dezember 2014 um 13:51 Uhr

Hätte ich eine Internetagentur, würde ich mir die Wirtschaftsgemeinschaften der Krankenhäuser wie z.B. der Agkameda genau ansehen und ihnen ein Komplettangebot für die diversen Krankenhausseiten machen, dem sie nicht widerstehen können.

Wie finden Sie die Idee?

Der Kunde ICH. Oder wie ich lernte, mich selbst zu vermarkten.

Martina Bloch am 11. Februar 2013 um 10:00 Uhr

Ich möchte Ihnen gerne eine meiner Kundinnen vorstellen: ICH.
ICH ist Texterin und Konzeptionerin, sie ist spezialisiert auf das Internet und Social Media. Sie konzeptioniert und betextet Websites und berät ihre Kunden in Sachen digitaler Vernetzung und Auftreten in den Sozialen Netzwerken. ICH ist eine freundliche, gelassene und gut gelaunte Person, aber manchmal geht ihr Temperament mit ihr durch. Dann regt sie sich über Kleinigkeiten auf, schimpft wie ein Rohrspatz und ist mit allem und jedem unzufrieden. Glücklichweise halten diese Phasen nie lange an – im Großen und Ganzen ist ICH eine recht angenehme Kundin. Ich arbeite gerne pro Woche 2-4 Stunden für sie.

Gewollte Persönlichkeitsspaltung.

Sie wissen es natürlich schon: Meine Kundin ICH bin ich selbst. Doch nun fragen Sie sich, warum die Autorin sich selbst als Kundin hat. Die Antwort ist einfach: Mit der Kundin ICH habe ich gelernt, meine Arbeit für meine Reputation zu wertschätzen. Und sie vor allem regelmäßig zu machen.

Ich bin Freiberuflerin, eine Art kreative One-Woman-Show. Dank meines großen Netzwerkes kann ich auch größere Aufträge wuppen, wie zum Beispiel den (Re-)Launch eines kompletten Webauftritts – inklusive Design und Programmierung, Blog und Vernetzung mit den Sozialen Netzwerken. Meine Kunden schätzen meine Arbeit, die vielen Ideen und meine Zuverlässigkeit.

Schwachstelle 1: Akquise

Eigentlich habe ich nur eine echte Schwachstelle: Akquise. Ich mag es nicht, irgendwo anzurufen und zu sagen: „Hallo, ich bin die Christa. Ich kann ganz tolle Texte schreiben und Websites launchen. Außerdem bin ich Social Media-Spezialistin. Habt ihr was zu tun für mich?“ Jahrelang habe ich mich gequält mit diesem Thema, mich mit Unterstützung verschiedener Ausreden belogen und mich gleichzeitig über mich geärgert. Denn von nichts kommt bekanntlich nichts. Auch keine Aufträge.

Das änderte sich, als ich Blogs und Social Media als Akquise-Instrumente entdeckt habe – seit diesem Zeitpunkt ist „Wissen teilen“ mein Mantra. In meinem Blog veröffentliche ich Beiträge zu beruflichen Themen wie Authentizität in der Außendarstellung oder zu den vielen Möglichkeiten der Suchmaschine Google. Tipps und Tricks fürs Bloggen, die Pflege der Social Media-Kanäle oder einen lesbaren Schreibstil findet der geneigte Leser dort ebenfalls. Mit Freude und guten Ideen ging ich ans Werk.

Wenn ich Zeit hatte.

Schwachstelle 1a: Zeitmanagement

„Wenn ich Zeit hatte“ – dieser Satz beschreibt die nächste Schwachstelle ganz gut, die sich in meiner Selbstvermarktung auftat. Die Auswirkungen dieses Satzes waren verheerend: Ich hatte nur selten Zeit. Viel öfter hatte ich viel Besseres zu tun. Oder einfach keine Lust. Deshalb habe ich mit mir das gemacht, was ich mit meinen Kunden NIE tun würde: Ich habe mich selbst die Auswirkungen der Aufschieberitis spüren lassen. Mein Blog mehr schlecht als recht gepflegt, meine Facebook-Fanpage dümpelte vor sich hin, und mein Xing-Profil war eine Brachlandschaft, in die ich nicht mal meine letzten großen Auftraggeber eingetragen hatte.

Die Lösung: ICH.

Irgendwann zweifelte ich an meiner Akquise-Idee, da die Ergebnisse aus den oben genannten Gründen schlecht waren. Ich war fast so weit, auch diese Form der Akquise zu begraben. Dann kam die rettende Idee: Was wäre, wenn ich mich selbst als Kundin behandele? Mich selbst fest buche für 2-4 Stunden pro Woche? Die Zeiten genau protokolliere, die ich für mich arbeite? Und am Ende jeden Monats festhalte, wie viel Geld in Form von Arbeitszeit ich in die Akquise investiert habe?

Diese Methode hat geklappt. Nachhaltig geklappt. Mein Engagement für meine Kundin ICH ist genau so gut und sorgfältig wie das für meine anderen Kunden. Ich arbeite regelmäßig für diese Kundin und rechne Zeiten ab. Außerdem kontrolliere ich die Ergebnisse meiner Arbeit für ICH: Ich tracke den Traffic auf meiner Website und checke, woher die Besucher kommen. Mit verschiedenen Monitoringtools beobachte ich die Verbreitung meiner Beiträge in den Sozialen Netzwerken. Die so identifizierten Optimierungspotenziale fließen in die Arbeit für die Kundin ICH ein. Doch das Beste ist: Meine Umsatzzahlen steigen! Das ist der eigentliche Grund, warum sich jeder Selbstständige in Sachen Akquise engagieren sollte .

Übrigens: Wegen der guten Ergebnisse wird es langsam Zeit, dass meine Kundin ICH mir eine ordentliche Referenz schreibt. Ich bin schließlich zufrieden mit meiner Arbeit ;o))

Vielen Dank für diesen Artikel an  Christa Goede

Wenn Sie auch einen Artikel für das Akquiseblog schreiben möchten, sprechen Sie mich bitte an.
Ich mag Gastautoren :))

Was macht eigentlich ein Chief Enthusiasm Officer?

Martina Bloch am 7. Januar 2013 um 07:30 Uhr

Dies ist der 6. Beitrag in meiner Interviewreihe zur Frage: Was macht eigentlich….
in der ich Unternehmer und Unternehmerinnen selbst erzählen lasse, was sie beruflich tun.
Heute also erfahren Sie, was ein Chief Enthusiasm Officer  tut.
Es schreibt Maren Martschenko, Inhaberin von Martschenko Markenberatung

Ein Chief Enthusiasm Officer ist die Neuinterpretation eines CEO https://twitter.com/zehnbar/status/130168854742704128. Sein Hauptanliegen ist es nicht Prozesse zu optimieren, sondern Begeisterung und Tatkraft im Business zu fördern. Bei meiner Arbeit als Markenberaterin ist mir aufgefallen, dass im Marketing oft an Werkzeuge und Kampagnen gedacht wird. Es wird als etwas Abstraktes und losgelöst vom operativen Geschäft betrachtet. Das mag in großen Unternehmen mit seinen verschiedenen Fachabteilungen stimmen und funktionieren. Aber kleine Unternehmen und Selbständige sind das Marketing.  Es muss für sie sein wie atmen, etwas Selbstverständliches, nicht etwas Lästiges, das man auch noch machen muss, nur Geld kostet und nichts bringt. Marketing kommt von Machen lautet meine Devise. Neben der klassischen Analyse des Wesentlichen und der strategischen Planung des Wirksamen ist daher ein wichtiger Bestandteil meiner Beratung, meine Kunden ins Tun zu bekommen. Von Anfang an sind meine Kunden in die Konzeptentwicklung involviert. Beratung erfolgt ausschließlich im Dialog.

  • Was geht für Ihre Kunden zum ersten Mal, wenn Sie für sie arbeiten?

Sie bekommen eine Espressostrategie für ihr Marketing. Sie konzentrieren sich ausschließlich auf das Wesentliche und Wirksame. Sie sprechen davon, wie alles zum ersten Mal in einen Flow kommt. Sie haben das Gefühl, es geht was! Neu ist für manche auch der Ansatz, mit Wunschkunden und nicht mit klassischen Zielgruppen zu planen. Sich mit wenig Budget erfolgreich vermarkten zu können. Verkaufen ohne „Verkaufen“ zu denken.

Entscheidend dabei ist allerdings, dass ich nicht für meine Kunden arbeite, sondern mit ihnen.

  • Was geht für Ihre Kunden besser, wenn Sie mit ihnen arbeiten?

Sie haben eine Klarheit über das, was sie sind und wofür sie stehen. Sie kennen den Kern ihrer Marke. Sie wissen besser, was sie zu tun haben, um ihre gesteckten Ziele zu erreichen. Und sie wissen, was sie nicht mehr machen müssen. Sie sparen Zeit und Geld. Sie haben mehr Freude beim Tun.

  • Was geht nicht mehr, nachdem Sie mit Ihren Kunden gearbeitet haben?

Business as usual.

  • Welche Kunden können Sie besonders glücklich machen?

Besonders glücklich sind die Kunden, die sich auf den Beratungsprozess im Dialog eingelassen, Weichen neu gestellt haben und ihr Konzept umsetzen. Sie erleben die Erfolge ihrer Marke und Markenführung am stärksten.

  • Was möchten Sie den Lesern noch sagen?

Done is better than perfect.

  • Wie kann man Sie am Besten erreichen?

Am besten telefonisch unter 0172-8540183,
per Email mm@zehnbar.de,
im Netz unter Twitter http://www.twitter.com/zehnbar oder
Facebook http://www.facebook.com/espressostrategie.
Diese und alle weiteren Kontaktmöglichkeiten finden Sie auch unter http://www.zehnbar.de

Gute Akquise für coole Taschen

Martina Bloch am 3. September 2012 um 08:49 Uhr

Bevor man auf den Autozug nach Sylt fährt, erhält man in der Regel einen Werbebeutel mit x- Werbebroschüren.
( Früher gab es auch noch Warenproben, wie Bonbons oder Schokolade, das waren aber die guten alten Zeiten :), heute gibt’s nix mehr zum probieren).

Trotzdem lese ich während der Überfahrt die Broschüren alle durch. Um zu wissen, was es Neues auf der Insel gibt, die aktuellen Angebote der Discounter zu kennen, ein wenig Klatsch und Tratsch zu lesen.

Diesmal weckte ein kleiner Bericht über neue Taschen, bei denen man den Taschendeckel wechseln kann, mein Interesse.
Hafen 7 war die Adresse. Kannte ich noch nicht, aber es war klar, da wollte ich hin.
Gesagt und drei Tage später getan.
Dort erwartete mich der wunderbare Tausche Laden.
Taschen über Taschen. In vielen Größen und Ausführungen.
Alle hatten sie gemeinsam:  Sie sind aus Planen genäht und ihre Deckel sind austauschbar!

Es war sofort klar, so eine Tasche brauche ich. Sofort.
Die Tagediebin war meine allererste Wahl, dazu drei Deckel, die Photos sehen Sie unten.

Die Franchisenehmerin des Ladens hat alles richtig gemacht.
Die Werbung in einer gut gemachten Broschüre zusammen mit anderen Angeboten plaziert.
In einem Medium, dass genau dann verteilt wird, wenn die Zielgruppe Zeit hat, es zu lesen.
Den Beitrag attraktiv geschrieben, unterlegt mit Lust machenden Photos.
Mit dem Ergebnis, dass nicht nur ich eine Tasche gekauft habe, sondern auch darüber blogge, diversen Menschen schon den link zu tausche genannt habe und besonders mit meiner Networking Postkarte viel Neugier geweckt habe.

Wenn das keine gute Akquise ist, was dann?

Die Must-Have-Tasche für alle, die der Welt gern unterschiedliche Botschaften mitteilen.

Die ultimative Tasche für Syltfans wie mich.

#hach der Deckel zum Selbergestalten. Ich denke gerade an Pelz. So als Winterdeckel.

Diese Links will ich nicht vergessen

Martina Bloch am 8. Januar 2012 um 16:31 Uhr

Deshalb kommen sie hier hin:

Wunderbare einfache Weihnachtsanhänger gibt es bei Zweizeller

Druckertinte spart man ganz einfach mit Ecofont, der Software für nachhaltiges Drucken

In 30 Tagen ist Weihnachten

Martina Bloch am 24. November 2011 um 09:10 Uhr

Jetzt ist es wirklich nicht mehr lange bis Weihnachten,
aber noch lang genug, um schnell ein Geschenk selbst herzustellen.

Bei 101 handmade gifts gibt es jede Menge Anregungen dafür.
Erzählen Sie mir, welche Geschenke Sie hergestellt haben?
z.B. für Ihre Kunden, Ihre Partner, als Akquisewerkzeug?

Interessiert mich sehr!

 

 

 

 

 

 

Ganz wunderbare ausgefallene Geschenke gibt es
auch bei Dawanda .

Dort gibt es Anleitungen zum Selbermachen,
Selbstgestricktes, Selbstgenähtes, Schmuck,
Wohnaccesoires, Kindersachen, Dekoartikel,
fast nichts, was es nicht gibt.
Ich liebe es, dort zu stöbern!

Zum Nachdenken und Nachmachen!

Martina Bloch am 23. November 2011 um 12:46 Uhr

Intelligente Akquise, intelligente Werbung kann so einfach sein.
Finden Sie nicht?
Meinen Sie: “Die hat ja gut reden!” ?
Dann kucken Sie bitte in das andersdenken Blog und lesen
Sie den Artikel zum Thema: 10 großartige Werbungen zum Drauftreten

Sind Sie jetzt meiner Meinung?

In 40 Tagen ist Weihnachten

Martina Bloch am 14. November 2011 um 08:51 Uhr

Wer bis jetzt für seine Kunden oder Liebsten noch nicht fündig wurde,
findet das ultimative Weihnachtsgeschenk vielleicht bei den Ausstellern
des ” Hello Handmade” Marktes, der im Oktober in Hamburg stattfand.
Die Links zu den Ausstellern finden Sie auf der Website des Marktes.

Viel Spass beim Stöbern!

 

 

 

 

 

Wie man erfolgreich für einen “Bauchladen” akquiriert

Martina Bloch am 13. November 2011 um 13:39 Uhr

Stellen Sie sich vor, sie arbeiten mit einem Netzwerk, in dem es viele Spezialisten gibt, die zusammen z.B. alles abdecken können,
was im Weiterbildungsbereich möglich und erforderlich ist.
Vom Führungskräftetraining bis zur Officeschulung
Von Photoshop bis Teambuilding.
Von Excelschulung bis Telefontraining.
Von Kreativitätstraining bis Businessetikette

Wie akquirieren Sie dafür?

Von außen draufgekuckt,sieht es wie ein Bauchladen aus
und welcher Kunde will schon in einem Bauchladen kaufen?
Einkauf von Expertenwissen ist heute gefragt.

Wie könnte man also für einen solchen “Bauchladen” erfolgreich akquirieren?

Die Akquise ist ganz einfach:

Der Bauchladen wird runtergebrochen auf seine Einzelteile.

Auf das Spezialistenkönnen, das Spezialistenwissen.
Dies und nur dies bieten wir den potentiellen Kunden an, bei denen wir
vorab recheriert haben, ob genau so ein Wissen, so ein Können für sie den
grösstmöglichen Kundennutzen bieten wird.
(Den “Bauchladen” -> also alles, was die Gesamtheit der Trainer noch kann,
haben wir nicht erwähnt, darüber lässt sich gut sprechen, wenn man vor Ort
beim Kunden ist und schon Vertrauen aufgebaut wurde.)

Intelligente Akquise nennen wir es.
Die funktioniert, am Ende zu den Kunden führt, die genau das benötigen,
was wir am Besten können.

Einverstanden?

Ein dickes Danke an den PR-Doktor!

Martina Bloch am 22. September 2011 um 22:30 Uhr

Es hat ein wenig gedauert, bis ich das E-Book von Kerstin Hoffmann und ihren
zahlreichen Mitautoren zum Thema Workshop Neue Website gelesen habe, jetzt
ist es ausgelesen.

Und ich bin total begeistert.
So verständlich und gut lesbar geschrieben, so gute Checklisten und Tipps, ganz und gar grossartig.

Von den ersten Überlegungen, über die Strategie, die Strukutur, die SEO Basics,
Thema Text fürs Web, Photos, Videos und…so viel mehr, lesen Sie es einfach selbst,
besonders wenn Sie erst noch eine Website ins Netz stellen wollen oder so wie
ich vor einem relaunch stehen.

Dann wird das was mit der Neukundengewinnung übers Internet!