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Wie Sie Ihre Kunden richtig gut verwirren

Martina Bloch am 30. Januar 2012 um 12:07 Uhr

Das geht ganz einfach.

Nämlich, in dem Sie in Ihren Unternehmensnamen Execution und Consulting  schreiben.

Las ich heute und schwupps fing mein persönliches Kopfkino an.
Execution = Guillotine = Kopf ab.
Consulting nach Kopf ab = Stilberatung

Fazit: Verwirrung gelungen!

Welches Bild soll Ihr Unternehmensname aus akquisitorischen Gründen beim Leser erzeugen?
Erzählen Sie doch mal bitte.

 

Das Jahr fängt gut an – dachte ich. Kommunikation ist, wenn man trotzdem lacht.

Martina Bloch am 9. Januar 2012 um 12:52 Uhr

Liebe Leser und Leserinnen, helfen Sie mir doch bitte, diesen E-Mail Verkehr zu verstehen:

Am 02.01.2012 schrieb Reiner Reiserund

Sehr geehrte Frau Bloch,
ich hoffe Sie sind gesund und motiviert ins neue Jahr gestartet.
Gerne komme ich auf Ihr freundliches Testangebot (Y Std. = x €)
zurück und sende Ihnen in der Anlage eine Liste von 50 Kontakten aus dem
bundesweiten Maschinen- und Anlagenbau.

Bitte verfahren Sie wie besprochen und melden sich bei Rückfragen
jederzeit direkt bei mir.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Reiner Reiserund (wirklicher Name der Redaktion bekannt)

Geschäftsführer

——-

 

Am 05.01.12 08:41 schrieb “Martina Bloch” unter <infoøbessere-kontakte.de>:

 

Guten Morgen und ein gutes Neues Jahr sehr geehrter Herr Dr. Reiserund,

bitte entschuldigen Sie, dass ich mich noch nicht gemeldet habe.
Mich hatte die Erkältungswelle mitgenommen und erst langsam
befinde ich mich auf dem Wege der Besserung.
Nächste Woche aber wird es wieder gut sein.

Zu Ihrer Adressliste habe ich noch ein paar Fragen:

Die Daten der Unternehmen sind leider nicht in einer Excelliste,
könnten sie noch in eine Excelliste gepackt werden?
Es gibt keine Telefonnummern, in der Regel keine Adressdaten, d.h. ich
soll diese mit recherchieren, richtig?

Viele Grüße

Martina Bloch

———————-

Am 05.01.2012 11:18 schrieb Reiner Reiserund

Sehr geehrte Frau Bloch,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Nach reiflicher Überlegung haben wir uns entschieden, von Ihrem Angebot
keinen Gebrauch zu machen.
Bitte betrachten Sie die Unternehmensliste als gegenstandslos.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Reiner Reiserund

Geschäftsführer

——————-

So. Da stehe ich nun und verstehe Bahnhof.
Das hier steht übrigens immer in meinem  Angebot:

Die Zielgruppe und deren Adressen inklusive Zentraltelefonnummer und url
werden vomAuftraggeber selektiert, ermittelt oder in Absprache mit der
Auftragsnehmerin über einen Adresshändler bestellt und gekauft, und
der Auftragsnehmerin kostenfrei in digitaler Form (Excel )
zur Verfügung gestellt wenn nicht direkt in der Kundendatenbank
gearbeitet werden kann.

Und nun, was sagt ihr dazu? Was könnte ich besser machen das nächste Mal?

An wen Sie Marketing-E-Mails und Newsletter versenden dürfen

Martina Bloch am 22. November 2011 um 08:57 Uhr

Auf der Website des Haufe Verlags gibt es einen hilfreichen Artikel zur aktuellen Rechtslage
beim E-Mail Marketing und Newsletterversand.

Es wird unter anderem auf die Punkte Einwilligung, Datenschutzbelehrung, Datenerhebung, Adressenkauf
Abmeldefunktion und Datenanalyse eingegangen.

Lesen Sie ihn, damit Sie zumindest wissen, auf welches Risiko Sie sich einlassen, wenn Sie sich nicht
an die Empfehlungen halten.

CHECK!

Martina Bloch am 26. August 2011 um 18:39 Uhr

“Wir nehmen an,
dass unsere Kunden glauben,
dass wir zu teuer sind.”

Ist das Ihr Satz?
Denken Sie so?
Nein?
Nie?
Hand aufs Herz, wirklich nie?

Doch?
Dann lesen Sie englische Krimis. Die von Dick Francis
(einem meiner Lieblingskrimiautoren).
Denn dort werden Sie folgendes lernen:

Never assume, always check!

 

  • Nehmen Sie bitte nicht an, dass Sie wissen, was Ihre Kunden denken.
  • CHECK!

Wie heissen denn Ihre PDFs ?

Martina Bloch am 15. August 2011 um 18:17 Uhr

Heute bekam ich Post von meiner Krankenkasse. Also, genau gesagt, eine E-Mail. Mit PDF Anhängen, weil ich nach Krankentagegeld gefragt hatte.

Die E-Mail kam ratz-fatz. Mit drei PDFs im Anhang.

  • Beratungsblatt 1
  • Beratungsblatt 2
  • Beratungsblatt 3

Ah.
Hah.

Bei manchen meiner Kunden heissen die PDFs:
ax47Systeminfo.pdf
Oder:
Flyer-EBB-20Download.pdf

Und was solche Namen noch sind.

Mal ernsthaft gefragt:
Wenn Sie solche PDFs erhalten, wissen Sie was da drin steckt?
Würden Sie es gern wissen?
Sind Sie auf den Inhalt neugierig?
Erinnern Sie sich nach Tagen noch, worum es in dem PDF geht?

ICH NICHT!

Ich mag PDFs mit echten Namen. Also z.B.

  • Beratungsblatt 1 – Voraussetzungen zum Erhalt von Krankentagegeld
  • Beratungsblatt 2 – Leistungsbeschreibung Krankentagegeld
  • Beratungsblatt 3 – Kostenaufstellung für den Bezug von Krankentagegeld

Oder eben so ähnlich. Damit ich auf Anhieb weiss, was mich in dem PDF erwartet.

Das musste jetzt mal schnell hierhin. Vielleicht hilft es Ihnen ja, mal über Ihre PDF Namen nachzudenken.
Ihre Kunden werden es Ihnen danken!

Werbung für nur 9,95 € im Monat!

Martina Bloch am 4. August 2011 um 08:36 Uhr

Das ist ja billig.
Solche Werbung will ich auch.
Da bestelle ich gleich.

Ich bin mir sicher, der Verfasser obiger Überschrift hofft auf genau solche Gedanken der Leser.
Hofft darauf, sie und Sie mit einem besonders günstigen Angebot sofort als Kunden zu gewinnen.
Klick & Buy, gewissermaßen.

Ich bin mir sicher, es funktioniert. Wir sind auf Sonderangebote konditioniert, greifen dort schnell zu, ohne zu hinterfragen, ob es denn wirklich “billig” ist.
Das kann ich erst beurteilen, wenn ich weiß, was billig bedeutet.
Billig ist z. B. ein Vorort von Euskirchen.
Ist das Gegenteil von teuer.

Billig wird oft mit minderer Qualität gleichgesetzt.

Da stellen sich mir Fragen:
Ist billige Werbung das was Sie wollen?
Kann billige Werbung das leisten, was Sie sich von Werbung erwarten?
Was erwarten Sie sich überhaupt?
Kunden? Vergrößerung des Bekanntheitsgrades? Kundenanfragen?

Ist Ihre Erwartung Wunschdenken oder realistisch?
Woran erkennen Sie das?

Wollen Ihre Kunden billig beworben werden?
Wie möchten Sie beworben werden?

Beantworten Sie sich die Fragen mal schriftlich.
Ist das Angebot aus der Überschrift jetzt noch attraktiv für Sie?

Dann los. Buchen!

Wie Sie vermeiden kostenlos zu arbeiten

Martina Bloch am 28. Juli 2011 um 07:13 Uhr

Immer wieder werden wir aufgefordert, kostenfrei zu arbeiten.
Nicht nur im Vertrieb, auch bei Textern, Grafikern, Werbern wird danach gefragt,
eine klare eigene Position dazu ist ein Muss!

Dieses Mindmap zum Thema: ” Should I work for free?” ist dafür eine gute Hilfe,
es zeigt sehr schnell die Fallen auf, die wir uns selbst so gerne stellen.

Lesen Sie es und entscheiden Sie, wie Sie wann, wie und warum entscheiden.

Sie meinen das geht nicht, weil alle anderen ja auch mal so für “lau” arbeiten?
Stimmt nicht:

Die Netzwelt wurde erst kürzlich durch den Leiter der Agentur Achtung! bewegt, der in
in einem Video seinen Unmut über die Aufforderung zu einem kostenlosen Pitch
kund tut und es ablehnt, ohne Vergütung zu arbeiten.

Er tut das einzige Richtige.
Er entscheidet sich gegen die Aufforderung ohne Bezahlung zu arbeiten.
Also können Sie das auch. Sich für Bezahlung und gegen kostenlose Arbeit zu entscheiden.

Wobei Sie und ich es in der Hand haben zu entscheiden, wie die Bezahlung aussieht.

  • Wir arbeiten für Geld
  • Wir arbeiten für eine Gegenleistung
  • Wir arbeiten für ein Abendessen
  • Wir arbeiten für einen Rat
  • Wir arbeiten für ein Dankeschön.
  • Wir arbeiten für ein Guthaben auf der Gefälligkeitsbank

Alles unsere ganz individuelle Entscheidung.
Also entscheiden Sie sich bitte jedes Mal, in welcher Währung sie entlohnt werden wollen.

Vor allem: Sagen Sie es laut! LAUT!

Das führt zu einer von Anfang an klaren und guten Kundenbeziehung.

 

Brauchen Sie noch ein wenig mehr Schwung, um sich zu entscheiden?
Ich geb ihn Ihnen gern :)
Über die Bezahlung einigen wir uns sicher!

Nur gegen Bares! – Warum Freiberufler nicht umsonst arbeiten sollen!

Martina Bloch am 5. Juli 2011 um 21:17 Uhr

Dieser sehr, sehr gute Artikel zum Thema Freiberufler und Bezahlung wurde mir heute empfohlen und schon empfehle ich ihn Ihnen!
(ich habe mir aber erlaubt, die Überschrift abzuändern. Sie sollen nicht umsonst arbeiten, nicht sie sollten.)

Stefan Wabner schreibt:
Es ist ein Thema, das immer wieder heiß diskutiert wird: Soll man auch mal Sachen kostenlos machen, um an Folgeaufträge zu gelangen oder um die „Referenz“ zu bekommen? Kurze Antwort: NEIN!
In diesem Video findet Harlan Ellison, der unter anderen Outer-Limits- und Star-Trek-Episoden geschrieben hat, harte und wahre Worte für Auftraggeber, die alles umsonst haben möchten.

Im Blog:  Kunstundso weiterlesen.

 

Ich selber biete manchmal Vorträge, Workshops oder Akquisetipps, kostenfrei an.
Wenn ich z.B. eine neue Idee ausprobieren möchte, einen Vortrag zum ersten Mal halte, Lust darauf habe, mein Wissen mit anderen zu teilen oder weil ich gerade mal auf die Gefälligkeitsbank einzahlen will.

Dann ist mein Wissen kostenfrei, wobei es nie um umsonst ist!

Wie kommen Sie ganz einfach zu einem Termin beim Kunden?

Martina Bloch am 4. Juli 2011 um 15:51 Uhr

Na?

 

Indem Sie den Kunden nach einem Termin fragen!

 

 

z.B. jetzt.

Sie wollen nicht? Trauen sich nicht? Dann beauftragen Sie doch mich damit. Die Nummer für die Nervenschonung steht hier:
Tel: 040-38083670

Ich wollte immer schon als Rednerin auftreten

Martina Bloch am 30. Juni 2011 um 13:32 Uhr

Connecting to Your Audience by Nancy Duarte

Kennen Sie das?
Sie können gut vortragen, Ihre Zuhörer sind immer begeistert, aber die Anfragen zum Thema Vortrag sind mau.
Wie akquiriert man bloss einen Vortrag?
Welche Akquisewege bieten sich da an?

Also, ich kenne das.
Ich kann gut reden, meine Zuhörer sind begeistert aber die Anzahl meiner Vorträge ist überschaubar. (Sie, ja Sie können das jetzt ändern :) )
Es macht mir etwas aus, mich noch nicht so richtig gekümmert zu haben.
Deshalb kommt mir der Artikel von Renate Eck zum Thema Rednervermarktung wie gerufen.

“Kaum noch vorstellbar ist ein Leben ohne Internet, Google-Suche, Medienbeiträge, Online Kommunikation und was das Internetzeitalter noch so an praktischen Dingen seit einigen Jahren zur Verfügung stellt. Die Betonung liegt hier auf einigen Jahren, denn all die schönen Dinge gibt es noch gar nicht so lange, auch wenn wir das kaum glauben wollen.

Was haben Referenten eigentlich vor zwanzig Jahren gemacht” schreibt sie, und den ganzen Artikel finden Sie direkt bei Frau Renate Eck selbst.