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Warum es so schwer ist, die Deutsche Bahn zu lieben.

Martina Bloch am 12. Juli 2010 um 22:10 Uhr

Ich fahre gerne Bahn.

Also, eigentlich fahre ich gerne Bahn.

Weil ich schnell von A nach B komme, relativ bequem sitze, während der Fahrt schlafen, lesen, Filme sehen, arbeiten kann.

Wenn, ja wenn denn alles so abläuft, wie ich mir das bei der Buchung so vorstelle.

Dann fahre ich gerne Bahn und mag die Bahn.

Aber diese meine heimliche Liebe macht es mir sehr schwer.

So sehr schwer, sie zu lieben.

Weil sie mir solches antut:

Der Plan:

Ich fahre von Bonn nach Hamburg. In einem IC. Sitze an einem Tisch im Grossraumwagen und kucke DVDs auf meinem Laptop.

Der Grossraumwagen ist klimatisiert, am Tisch gibt es Steckdosen, daraus kommt der Lebenssaft für meinen Schleppi.

Fahrtzeit: 4 Stunden 45 Minuten.

Soweit der Plan.

>>> Weiterlesen…

Warum ist Vodafone eigentlich so doof?

Martina Bloch am 4. Juni 2010 um 14:56 Uhr

ja, ich weiss, die Headline ist nicht nett, aber wenn Sie meine Geschichte lesen, werden Sie wohl sagen:
Stimmt, warum nur ist Vodafone so doof?

Seit drei Jahren bin ich Kundin bei Arcor – jetzt Vodafone.
Mit Internet und Festnetztelefonie.

Ich war zufrieden, alles lief gut, keine Netzstörungen wie vorher bei der Telekom.

Aber mir fiel seit längerem auf, dass mein Internet so langsam ist.
Videos anzusehen ging kaum, verpasste Fernsehsendungen gar nicht.
Ich dachte ja, es liegt an meinem Router oder meinem Modem, also habe ich beide getauscht.
Ergebnis: weder besser noch schlechter.
Hin und her überlegt, zu keiner Lösung gekommen. Doch dann wurde ich von einem
Familienmitglied gefragt, mit welcher Bandbreite ich eigentlich surfe.

Im Vertrag nachgesehen, die Zahl 6000 gefunden.
Die reicht für Videos einfach gar nicht :(

Also habe ich heute bei Vodafone angerufen und um mehr Bandbreite gebeten.
Ohne zusätzlichen Kosten.
Und was geschieht?

Da wird mir doch direkt gesagt, dass das problemlos geht und ich dazu noch 10 Euro /Monat weniger bezahlen muss.

Hallo????
Warum wurde mir das nicht längst erzählt?
Warum hat Vodafone mir nicht einen Brief geschickt mit folgendem Inhalt:
………………………………
Liebe Kundin,
heute haben wir ein besonderes Geschenk für Sie:
Eine Bandbreite von 160000 zum superschnellen surfen und eine Kostenreduktion von 10€/Monat,
damit Sie mehr shoppen können :)

Das Geschenk bekommen Sie, weil Sie eine treue Kundin sind und wir und darüber so freuen.

Viele Grüße
Ihr Vodafone Team
…………………………………..

Meine Ansprechpartnerin, die sehr nett war, meinte, sie würden ja jeder Rechnung einen Flyer mit den
aktuellen Tarifen beilegen.

Verstehen Sie den Tarifdschungel? Also ich nicht.
Ich bin da eher DAU Technisch unterwegs und brauch klare Ansagen :)

Über so einen Brief hätte ich mich riesig gefreut und jedem davon erzählt.

Worth of Mouth at its best wär das gewesen.

Und jetzt?
Jetzt schreibe ich diesen Beitrag, weil ich mich frage, ob es bei Vodafone niemanden gibt,
der sich wirklich fragt, wie die eigenen Kunden ticken.
Wie es scheint, nicht.
Ob ich mal versuche, dort einen Beratervertrag zu ergattern?

Sie brauchen neue Kunden?

Martina Bloch am 28. April 2010 um 17:36 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

An neue Kunden heranzutreten ist oft zeitaufwändig und teuer.
Wir können für Sie entsprechende Leads erwerben.
Interessiert? Klicken Sie hier.

Mit wirtschaftlichen Grüßen
K*** W*****

Abmelden? Klicken sie hier
—————
Ich lach mich schlapp!!!!!

Da flattert mir diese E-Mail gerade in mein Postfach und lädt mich zum Gelächter ein.
Mal abgesehen davon, dass die Zielgruppenanalyse des Herrn K.W. extrem zu wünschen
übrig lässt, geht er auch davon aus, dass alle seine Empfänger html E-Mails empfangen
und die klicks wirklich durchführen können.
Bei twitter hiesse das: megafail!

Dazu die unpersönliche Ansprache, der fehlende footer,
Junge, Junge, geh mal zur IHK und lerne wie man richtig akquiriert.
Oder buche einen Sonderkurs für schwere Fälle bei mir.

Ob die Gesamtschule Gelsenkirchen weiss, das Schindluder mit ihren E-Mail Adressen getrieben wird?

Durchgenudelt :((

Martina Bloch am 3. Februar 2010 um 14:59 Uhr

Während meines eigenen Telefonates versuchte mich jemand zu erreichen.
Landete auf meinem Anrufbeantworter und hinterliess dort keine Nachricht.
Da Kunden das oft auch so handhaben, rief ich zurück.
Am Telefon eine nette Dame, die von mir wissen wollte, wer denn bei mir für das Thema outbound zuständig sei.
KLACK!
Ich wusste sofort, die weiss nicht, was ich tue.
Sagte ich ihr auf den Kopf zu und sie bestätigte das, hat eine Liste von Adressen aus dem Portal www.callcentersuche.de vorliegen, die sie jetzt abtelefoniert.
So als 400 € Kraft.

Ohne auf das Thema: Wie akquiriere ich richtig
geschult worden zu sein.
Ohne zu wissen, dass es eine gute Idee ist, urls anzuklicken um sich ein Bild des potentiellen Kunden zu machen.

Das ganze für einen Auftraggeber auf dessen Website solches steht:

Als Spezialist für innovative, marktnahe und direkte Vertriebs- und Absatzkonzepte bieten wir unseren Kunden frische Ideen und individuelle Lösungen für sämtliche Absatzkanäle.
Als Consultant für Vertriebskonzepte befinden wir uns in der “Vermittlerrolle” zwischen Hersteller und Endverbraucher.
Ein weiterer Eckpfeiler unserer Unternehmensausrichtung ist die kontinuierliche und qualifizierte Aus- und Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter.

Und solches:
Leistungen: Aufbau Ihrer Telemarketing Abteilung

Der aber seine Mitarbeiterin Telefonlisten durchnudeln lässt, ohne jede Wertschätzung
einem potentiellen Kunden gegenüber.

FAIL heisst es bei twitter anlässlich solcher Vorkommnisse.
MEGAFAIL sage ich.

Nur Gutes wird geklaut!

Martina Bloch am 29. Oktober 2009 um 10:55 Uhr

” Akquise Blog ist die Seite zum Austausch rund um die Akquisition im Vertrieb”

So steht es auf einem Blog, das sich meinen Blog Namen mal eben geklaut hat.

Ich muss lachen, denn wenn das nicht unverständliches Geschwurbel ist, was dann.
Akquisition im Vertrieb – what the hell does he want to say?

Berater sind doch wirklich ein spezielles Völkchen.

Netzwerken verstanden!

Martina Bloch am 22. September 2009 um 08:58 Uhr

Diese Nachricht eines Gruppenmoderators auf Xing bekam ein Kontakt von mir:
—-
Sehr geehrter Herr XYZ,

da Sie keine E-Mails mit Veranstaltungshinweisen mehr von mir
empfangen möchten, macht auch die fortgeführte Vernetzung auf der
Business-Plattform XING wohl keinen weiteren Sinn.

Mit besten Grüßen

Name Moderator

und schmiss ihn aus der Gruppe raus.

Jawoll, mein Herr, Sie wissen wie Netzwerken funktioniert. Aber so was von!

Der Hallo ist gestorben!

Martina Bloch am 22. August 2009 um 22:44 Uhr

Es nimmt so zu.

Diese E-Mails und Nachrichten die so beginnen:
Hallo,ich möchte mich kurz Vorstellen.
Hallo,ich bin Betreiber mehrere Online-Portale
Hallo wir sind in einer Gruppeusw.

Und ich frage mich, warum immer mehr Menschen offensichtlich mit der Rakete durch die gute Kinderstube gerast sind und nicht mitbekommen haben, dass es eine gute Idee
und ein Akt der Höflichkeit ist, Menschen mit ihrem Namen anzusprechen
und anzuschreiben.
Soviel Zeit sollte doch sein, besonders wenn es am Ende in der Regel um erfolgreiche Akquise geht.

Wer sich an Kottan erinnert, wird wissen:
schon er reagierte auf die “Hallos” allergisch und meinte jedesmal:

“Der Hallo ist gestorben!”

Stimmt.
Und wer mit Hallo anfängt erhält in Zukunft einfach keine Antwort mehr.
Aber Hallo!

Abmahnergesocks!

Martina Bloch am 19. August 2009 um 12:28 Uhr

Die Wissensagentur wurde abgemahnt.
Für die Benutzung eines Begriffes, der vor Jahren entwickelt und in Umlauf gebracht wurde
und für den erst im Herbst 2008 eine Markenanmeldung durch eine Steuerkanzlei in Magdeburg erfolgte.

Honi soit qui mal y pense!!!

(Ein Schelm, der Schlechtes dabei denkt)

Lesen Sie den ganzen Artikel dazu bei Alexandra Grassler und melden Sie sich bei ihr, wenn Sie auch zu den
Abgemahnten des Abmahnergesocks gehören.

Geht’s auch richtig?

Martina Bloch am 5. Juli 2009 um 00:31 Uhr

So stellte sich ein Dienstleister vor:

Vielen dank für Ihr Interesse an meinem Artikel und dem damit Verbundenen Interesse an meiner Dienstleistung!

und ist damit direkt durchgefallen.

Nicht falsch verstehen, ich finde es nicht tragisch, wenn jemandem Rechtschreibfehler unterlaufen, passiert mir schliesslich auch.
Aber gleich zwei in einer Überschrift und dann noch solch simple, das ist einfach zuviel.

Auch schön, gerade gefunden:

Meine Kundenanrpsche

Nur ein Bäckermeister mit nichts als Hefe im Hirn

Martina Bloch am 5. Juni 2009 um 06:10 Uhr


Das ist die Überschrift eines Artikels von Förster & Kreuz

Wie so oft sprechen mir Frau Förster und Herr Dr. Kreuz aus der Seele.

Absoluter Lesebefehl!