Sätze, die ich liebe 6
Martina Bloch am 12. April 2011 um 08:48 UhrDas ist ein Seminar und kein Vortrag, weil man Fragen stellen kann.
Akquise ist Pflicht!
Martina Bloch am 9. April 2011 um 14:31 UhrGestern wollte ich auf einer Agentur Website an einem Gewinnspiel für die Erstellung einer Unternehmenswebsite in WordPress teilnehmen, aber als ich diese Datenschutzbestimmung las, habe ich mich dagegen entschieden.
Personenbezogene Daten
Alle Angaben auf dieser Seite werden von XYZ vertraulich behandelt. Ihre Angaben werden für die Übersendung von Produktinformationen von XYZ gespeichert und verarbeitet.Warum erheben wir persönliche Daten von Ihnen und wofür werden sie verwendet?
Wir verwenden die von uns ermittelten Daten, um unsere Verpflichtungen Ihnen gegenüber zu erfüllen und Ihnen den Service zu liefern, den Sie von uns erwarten. Dazu gehört das Senden von Informationen und Angeboten an Sie.
Ah, ja! Es gehört zur Pflicht, Informationen und Angebote zu senden. Wegen des Datenschutzes. Ist ja interessant!
So kann man natürlich die Tatsache, dass man E-Mail Adressen sammelt (sie sammeln auf der Anmeldeseite auch Geburtsdaten, ist ein Pflichtfeld!!!), um sie für Spam Akquise und zur Neukundengewinnung zu nutzen auch verbrämen.
Datenschutz verlangt Akquise als Pflichtveranstaltung.
Very nice try! Was für eine *GESTRICHEN, WEIL UNFLÄTIG*.
Wieder ein Unternehmen für die No-Go-Liste.
PS: ich sollte wohl die Quelle nennen: http://arm.in/pui
Als Blogger muss man sich über Spam freuen!
Martina Bloch am 29. März 2011 um 11:30 UhrFolgendes ist geschehen.
Mitte letzter Woche erhielt ich die E-Mail einer Media Agentur, die mir was über eine Guerilla Aktion in HH erzählte, die sie durchgeführt haben.
Für mich jetzt nicht so interessant, hatte ich die Auflösung doch schon in der Zeitung gelesen, ausserdem ist Werbung ja nicht mein Metier.
Interessiert fragte ich nur nach, wann ich denn wohl ihren Newsletter bestellt hätte.
Als Antwort kam, dass sie meine E-Mail Adresse von einem Anbieter in Frankfurt hätten, in dessen E-Mail -Adressmaterial sie nach Blogs und Marketing gesucht hatten.
Hm.
Also habe ich in Frankfurt angerufen und gefragt, wo und wann ich denn wohl ein double opt-in für die Weitergabe meiner E-Mail Adresse durchgeführt habe.
(Vielleicht habe ich es ja nur vergessen, die Möglichkeit wollte ich jetzt mal nicht ausschliessen).
Antwort: Ich kann sie in unserer Datenbank gerade gar nicht finden, wir beziehen aber auch E-Mail Adressen von Drittanbietern. Ich kläre das und informiere sie.
(Das Gespräch war am vergangenen Donnerstag, für Freitag wurde mir Klärung zugesagt) Natürlich lag Freitag auch ein entsprechendes Fax vor.
Leider nicht.
Neuer Versuch von mir ins Gespräch zu kommen dann am Montag via Xingnachricht – keine Reaktion.
Neuer Versuch von mir heute per Telefon: Die Dame an der Zentrale meinte, ja, ja, der Vorgang sei in Arbeit, ich würde von ihnen hören. Auf meine Frage wann denn, hieß es:
Vielen Dank für Ihren Anruf, ich kann Ihnen dazu keine Antwort geben, wir melden uns.
Klasse! Eher unbefriedigend. Und ich will es wissen.
Also nochmal Xing bemüht, einen der Potzöberen eine Nachricht geschickt.
Und die, sowie seine Antwort und meine Antwort darauf zitiere ich jetzt:
Guten Tag Herr 2. Ansprechpartner,
seit vergangener Woche versuche ich von der E-Mail-Verkaufs GmbH eine Antwort
darauf zu bekommen, wie sie dazu kommt, meine E-Mail Adresse zu
verkaufen.
Herr 1. Ansprechpartner hatte mir eine Klärung bis vergangenen Freitag zugesagt,
das hat aber nicht geklappt und jetzt meldet er sich gar nicht mehr.
Ihre Dame an der Zentrale versucht mich höflich penetrant
abzuwimmeln.
Ich möchte und werden den Fall aber nicht auf sich beruhen lassen.
Vielleicht können Sie das Ganze ja beschleunigen.
Danke und viele Grüße
Martina Bloch
Guten Tag Frau Bloch,
wir beziehen manche Adressen von einem Partner,
dieser wurde von uns damit beauftragt Sie zu kontaktieren,
um mit Ihnen diese Angelegenheit zu klären.
Gestatten Sie mir eine persönliche Anmerkung:
Wenn ich einen Blog im world wide web betreiben würde,
würde ich es als normal empfinden, das meine
Daten nicht anonym sind. Ich würde mich sogar ein bischen
geehrt fühlen, das ich für ein Fachpublikum als relevant
und lesenswert eingestuft werde.
Aber das ist wie gesagt meine persönliche Sichtweise….
Beste Grüße,
2. Ansprechpartner
Guten Tag Herr 2. Ansprechpartner
haben Sie vielen Dank für die rasche Antwort.
Bis wann kann ich denn mit einer Auskunft rechnen?
Und…
gestatten Sie mir bitte auch eine Anmerkung:Wenn ich mit E-Mail Adressen handeln würde, würde ich es als normal empfinden,
dem Gesetz Genüge zu tun und meinen Kunden die Sicherheit zu geben,
tatsächlich keinen Spam zu versenden.
Ausserdem würde ich, würde ich mit E-Mail Adressen handeln, Beschwerden
extrem rasch nachgehen und sie aus der Welt schaffen.
Zu guter Letzt würde ich nicht erwarten, dass die E-Mail Empfänger es als Ehre empfinden,
von mir bespammt zu werden.
Wie geschrieben, das würde ich tun, würde ich mit E-Mail Adressen handeln.
Tue ich aber nicht.Viele Grüße
Martina Bloch
Und jetzt…freue ich mich immer noch nicht und fühle mich auch nicht geehrt.
Wir haben hier 200 000 Datensätze…
Martina Bloch am 16. März 2011 um 09:23 Uhrgerade wurde ich telefonisch akquiriert.
Von einem Unternehmen, dass Betriebsräte trainiert.
Das hat mich überrascht, ist aus meinem Impressum doch ersichtlich, dass ich eine Ein-Personengesellschaft führe,
was es sehr unwahrscheinlich macht, dass es hier einen Betriebsrat gibt.
Ich habe die Dame gefragt, ob sie sich meine Webseite angesehen habe.
Das verneinte sie. Meinte, sie hätten hier über 200 000 Datensätze, da könnten sie nicht auf jede Webseite gehen.
aber jeden anzurufen, das schaffen sie
Ich meine ja, je besser die Vorarbeiten sind, je genauer ich meine Zielgruppe identifiziert und erfasst habe,
um so erfolgreicher die Aktion zur Neukundengewinnung, um so leichter wird die Akquise.
Liege ich damit falsch?
Ist es viel besser, im Gießkannenprinzip durch die Lande zu telefonieren?
Was meinen Sie?
Sätze die ich liebe 3
Martina Bloch am 9. Februar 2011 um 09:50 UhrWir stehen immer an der Seite des Mittelstands
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Sätze die ich liebe 2
Martina Bloch am 20. Januar 2011 um 16:39 UhrTypisch Kunde! –Einfühlungsvermögen und Überzeugungskraft zählen
schrieb der Vertriebstrainer, der meine E-Mail Adresse mit seinem von mir unbestelltem Newsletter zuspamt.
Hach. Ich bin ein typischer Kunde und vermisse Einfühlungsvermögen und Überzeugungskraft. Vor allem aber Professionalität!
Sätze die ich liebe 1
Martina Bloch am um 11:24 UhrWenn Sie Interesse haben, erläutere ich Ihnen gerne mehr, wie Sie innerhalb von 5 Tagen aus einem Verteiler von 20.000 Adressen genau die Zielpersonen herausfiltern, mit denen Sie anschließend ganz bequem zum Abschluss kommen.
Besonders das Wort bequem gefällt mir in dem Zusammenhang sehr.
Was ich von Verkaufstrainern lernen durfte
Martina Bloch am 17. Januar 2011 um 22:21 UhrIn 2010 und am Anfang diesen Jahres habe ich versucht von Verkaufstrainern zu lernen.
Dazu habe ich z.B. ein Seminar gebucht, an diversen kostenfreien Webinaren teilgenommen, tweets von Verkaufstrainern gelesen und Newsletter abonniert.
Und ich habe gelernt.
Was ich sicher vermeiden werde:
Solch einen Text zu veröffentlichen
Wenn Sie HEUTE, am TT.MM.JJJJ das Hörbuch bei Amazon bestellen, erhalten Sie eine kostenlose Webinar-Teilnahme, sowie weitere Hörbücher und/oder DVDs im Wert von xxx,xx Euro GRATIS dazu! Nur HEUTE bis 22:00 Uhr!!! Nur bei AMAZON!!!
(Wo es doch immer heißt, man soll nicht über den Preis verkaufen!)
Einen Vortrag als Seminar zu verkaufen
Jeder Trainer sollte wissen, worin der Unterschied zwischen Vortrag, Seminar und Workshop liegt. Wenn er oder sie das nicht weiß kann er oder sie kein Experte sein.
Ein Webinar angefüllt mit Plattitüden und Selbstbeweihräucherung durchzuführen
Auch wenn etwas kostenlos ist, darf und soll es nicht schlecht sein, sondern der Trainer muß mit der von den Teilnehmern geschenkten Zeit wertschätzend umgehen.
Einen persönlichen Weihnachtsgruß zu versenden, in dem im PS Werbung für ein Buch gemacht wird.
Entweder ist eine E-Mail eine Werbeemail oder eine persönliche E-Mail. Beides zu vermischen ist aus meiner Sicht ganz schlechter Stil, weil dann der persönliche Gruß gar nicht ernst gemeint war. Wie wenig wertvoll.
Teilnehmer für ein kostenfreies Webinar dazu aufzufordern, sich um die Plätze zu „kloppen“.
Auch hier fehlt mir die Wertschätzung den Teilnehmern gegenüber. Der Trainer stellt sich über sie und behandelt sie wie Schuljungen. Ein No-Go.
Interessenten innerhalb von 14 Tagen drei Werbeemails zu senden
Man soll ja potentielle Kunden nicht so schnell vom Haken lassen, aber viel hilft nicht immer viel!
Ist doch klasse, was ich lernen konnte. Mehr davon bitte.
Und Sie? Haben Sie auch etwas von Verkaufstrainern gelernt?
NACHTRAG:
Die E-Mail von der Website zu crawlen um dann auf diese E-Mail Adresse den Newsletter zu schicken werde ich auch vermeiden.
Ich verstehe schon nicht, wie Verkaufstrainer sich selbstherrlich über Gesetze hinwegsetzen und wahrscheinlich diesen Dumfug auch noch lehren.
Den Nächsten, der mir ungefragt seinen Newsletter schickt, mahne ich ab. Jetzt habe ich es dicke.
Drück dich!
Martina Bloch am 20. September 2010 um 08:43 UhrDrück dich vor deiner Positionierung!
Drück dich vor deiner Zielgruppenanlayse!
Drück dich vor deiner Nutzenargumentation!
Drück dich vor deiner Adressrecherche!
Drück dich vor deiner Akquise!
DRÜCK DICH! UNBEDINGT!
Sonst könntest du eventuell noch erfolgreich neue Kunden gewinnen. Pfui bah!
