Achtung vor dem Preis
Martina Bloch am 27. Mai 2011 um 11:59 UhrMit scharfem Blick, nach Kennerweise, seh ich zunächst mal nach dem Preise.
Und bei genauerer Betrachtung steigt mit dem Preise auch die Achtung.
Wilhelm Busch
Mit scharfem Blick, nach Kennerweise, seh ich zunächst mal nach dem Preise.
Und bei genauerer Betrachtung steigt mit dem Preise auch die Achtung.
Wilhelm Busch
Kennen Sie das auch?
Sie schliessen via Xing, Twitter oder Facebook einen neuen Kontakt weil der Mensch Ihr Interesse geweckt hat
und , schwupps, schneit Ihnen der Newsletter von Ihrem neuen Kontakt ins Haus.
Einfach so. Unbestellt.
Weil Sie ja vielleicht Interesse daran haben.
Gefällt Ihnen das? Machen Sie das selbst auch so?
Ich sags wie es ist: Mir gefällt das nicht.
Ich will nur die Newsletter erhalten die ich via double-opt-in bestellt habe.
Und sonst gar keinen! Egal wie gut ich jemanden kenne und wie gern ich ihn mag.
Also, liebe Kontakte von nah und fern:
Verschont mich bitte mit euren Newslettern. Jetzt, Morgen und für immer.
DANKE!
Unsere Angst ist, dass wir stark sind.
Unsere größte Angst ist nicht die, dass wir unzulänglich sind.
Unsere größte Angst ist die, dass wir über die Maßen machtvoll sind.
Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, das uns am meisten erschreckt.
Wir fragen uns: Wer bin ich denn, dass ich brillant, großartig und fabelhaft sein sollte?
(Marianne Williamson zitiert in:>Liebe Dich selbst auch wenn Du deinen Job verlierst<)
Zunehmend fällt mir auf, dass auf Webseiten von ” wir ” und ” unser” geschrieben wird.
Wir machen dies, wir leisten das, unser Verständnis ist so, unser Ziel ist das …..usw.
Ich als Leserin und potentielle Kundin komme nicht weiter vor, werde gar nicht angesprochen
und mit meinen Wünschen nicht abgeholt.
Empfinden Sie das auch so?
Wünschen Sie sich auch mehr “Sie” und ” Ihr” in den Texten?
Um zu merken, zu spüren, dass es dem Anbieter wirklich um Sie und Ihre Wünsche geht?
Und….haben Sie sich schon mal Ihre Webseite daraufhin angesehen?
Unter dieser Überschrift schreibt Karl Kratz einen sehr, sehr lesens- und beherzigenswerten Artikel in seinem
LESEBEFEHL!
Letztlich in einem Forum bei Xing.
Ein Webdienstleister klagt sein Leid, braucht mehr Kunden und fragt, wie er denn wohl an die käme.
Telefon hat er schon probiert, aber die vielen Absagen, die sind doch störend.
Hach. Was für ein gefundenes Fressen für alle Berater!
Dem Mann kann geholfen werden, dachten sich diese.
Und bombardierten ihn mit guten Ratschlägen,mit Telefonaten in denen sie im Telefontrainings anboten und mit Vertriebsschulungsangeboten.
*kleiner Exkurs*
Warum taten sie das? Weil sie etwas verkaufen wollen natürlich. Ihre Dienstleistungen, ihre Produkte.
Und so überhaupt nicht gekuckt haben, was der Mann wohl kaufen wollte. Wie schade.
Und unser Mann, wie geht es dem?
Der will kein Telefontraining, der will seine Dienstleistung verkaufen.
An möglichst viele Kunden möglichst rasch. Egal auf welchem Weg.
So macht er den gleichen Fehler wie alle, die ihm Telefontrainings verkaufen wollen.
Er überlegt ausschliesslich, was er verkaufen will.
Über seine potentiellen Kunden und deren Wünsche macht er sich viele keine Gedanken.
Was aber noch viel ärger ist:
Es fehlt ihm jeglicher Plan.
Es fehlt der Plan zur Definition seiner Zielgruppe. ( Klein- und mittelständische Unternehmen ist die beste gar keine Zielgruppendefinition!)
Es fehlt der Plan für die Akquisewege, die er sicher und erfolgverheißend gehen kann.
Es fehlt der Plan für das Zeitfenster das ihm für die Akquise zur Verfügung steht, sowohl finanziell als auch arbeitstechnisch.
Planlos ist er unterwegs, so ganz ohne Akquisenavigator.
Was für eine gute Idee Zeit- und Resourcenverschwendung!
Deshalb auch von hier nochmal der aus meiner Sicht gute Rat:
Setzen Sie sich mal den Kundenhut auf und erarbeiten Sie sich einen Plan,
bevor Sie wie wild in der Gegend herumakquirieren und/oder ein Telefontraining kaufen.
Man kann es natürlich auch ganz anders machen
UPDATE:
Ich entwickle solche Pläne für und mit meinen Kunden.
Wenn Sie das möchten, auch für Sie.
Der Anfang ist leicht, er beginnt mit einem Anruf: 040-38083670
Erst danach wird es anstrengend
In den letzten Tagen fand ich via twitter diesen Spruch, der mir ungemein gut gefällt:
Gesagt hat ihn Bernadette Devlin und ich finde, er macht Mut.
Mut, sich zu trauen.
Sich zu trauen, zu den Gewinnern zu gehören.
Sich zu trauen, das öffentlich zu sagen.
Und ich trau mich!
Today I dare to win.
And all days to come as well!!!!
Die Zukunft beginnt mit solch einer Entscheidung.
Ein Zuviel ist meist zu wenig.
Zu wenig, um klar zu sein,
zu wenig um neugierig zu machen,
zu wenig um ins Geschäft zu kommen.
Diese Postkarte fand ich in einem Cafe in Altona.
Besser auf den Punkt gebracht geht es kaum.
Also: Wer?