Warum Akquise ohne Kreativität nicht auskommt

Martina Bloch am 16. Februar 2014 um 23:03 Uhr

 

Kreativität. Kreativität? Kreativität!

 

Nicole Gugger fragt in ihrer Blogparade nach Kreativität.

Und ich fühlte mich nicht angesprochen.
Weil ich mich nicht für kreativ halte.

Denn:

Ich koche nach Rezept.
Ich nähe nach Schnittmuster.
Ich kann nicht gut zeichnen, nicht malen, ich kann nicht komponieren,
ich kann keine Romane schreiben.

Ergo: Ich bin nicht kreativ.

Dachte ich.

Bis Nicole mich fragte, ob in der Akquise nicht Kreativität gefragt sei.

 

Und da gings in meinem Kopf los.

Aber ja doch, ohne gute Ideen ist Akquise eher langweilig und bringt viel weniger Ertrag als möglich wäre.
Außerdem macht sie so deutliche weniger Spaß.

Alles Punkte, die in einem erfüllten Leben als Unternehmerin keinen Platz haben.

 

Was bedeutet nun Kreativität in der Akquise?

Kreativität in der Akquise bedeutet, sich genau zu überlegen, wer das was man selbst gut kann wann wo und warum besonders gut gebrauchen kann.

Um um die Ecke denken zu können, weiter als bis zum Tellerrand zu kucken und Chancen für große Schuhverkäufe zu sehen wo andere nur barfüßige Afrikaner sehen, die überhaupt kein Geld für Schuhe haben.

Kreativität in der Akquise bedeutet, sich vom sogenannten Feature Fucking zu verabschieden, sich statt dessen ins Meer der Emotionen zu stürzen um die herauszufischen, die die Kunden genau da treffen wo ihr größter Schmerz auf Linderung wartet.

 

Das könnte so sein:

Unsere Projektmanagementsoftware ist verlässlich, modular aufgebaut, Betriebssystem unabhängig und günstig
Wenn Sie nachts endlich wieder gut schlafen wollen, nehmen Sie keine Pillen mehr sondern verlassen Sie sich einfach auf unsere Lösung.

 

Ich wünsche mir in der Akquise viel mehr Kreativität und viel weniger Einheitsbrei in der Ansprache.

Viel mehr Nachdenken vor dem Tun, viel mehr Einfühlungsvermögen in die Bedürfnissse der Kunden
als  dies ewige Draufhauen auf die KAUF!MICH!JETZT! Glocke.

Damit ihr alle, die ihr mich als Kunden wollt, mir zeigt, wie sehr ihr mich wertschätzt!

 

Das geht.

Eben mit Kreativität.

Die wir alle entwickeln können, wenn wir uns drauf einlassen, unsere vertrauten Trampelpfade zu verlassen und Neues zu wagen.
Fangen wir damit an. Jetzt.

Akquiseworkshop in Berlin im März 2014

Martina Bloch am 7. Februar 2014 um 12:53 Uhr

Akquise ist kein Hexenwerk

- darf sich aber gern so anfühlen.

 

Denn im besten Fall ist Akquise Lust und macht süchtig nach mehr.

 

So fühlt es sich für Sie überhaupt noch nicht an?

Dann kommen Sie zum Workshop in Berlin.

Dort kümmern wir uns um:

 

1. Die Einmaligkeit Ihres Angebotes

  • wo stehe ich, was kann ich, wem nutzt es, wie ist mein Elevator Pitch

2.  Die Entdeckung Ihrer Wunschkunden

  • kann oder soll jeder mein Kunde sein? Ideen und Anregungen zur Kundenauswahl

3. Die speziell für Sie passenden Akquisewerkzeuge

  • es gibt nicht nur das Telefon!
  • Kaltakquise muß nicht sein.
  •  welche Akquisewerkzeuge gibt es, welche kenne ich,welche sollte ich kennen, welche sollte ich immer/manchmal/nie einsetzen

4. Die speziell für Sie geeigneten Akquisewege

  • es gibt auch das Telefon :) !
  • welche Akquisewege sind sinnvoll, bezahlbar, messbar, kann ich wirklich nutzen?

5.  Die richtige Akquisestrategie

  • erst der Plan, dann die Aktion.
  • wer macht was?
  • wir erstellen einen Akquiseplan für die nächsten 6 Wochen.

 

 Damit ab jetzt die Akquiselust den Akquisefrust dauerhaft ersetzt.

Wer:

Martina Bloch, Inhaberin der Agentur für Unternehmenskontakte in Hamburg,
Akquisefachfrau und Akquiseliebhaberin, die gern ihre mehr
als 15-jährige Erfahrung mit gelungener Akquise weitergibt.

 

Wann:

Am 29. März 2014

Von 10.00 – 18.00 Uhr

Wo:

yellow fish
Kleine Rosenthaler Str. 2
10119 Berlin

Kosten:

240,00 € zuzügl. 19%MwSt.

inkl.Seminarunterlagen,Heiß-und Kaltgetränke,
Bio-Obst, Kuchen

 

Anmeldung:

Ihre verbindliche Anmeldung schicken Sie bitte bis zum 20. März 2014 per E-Mail an:

MartinaBlochøbessere-kontakte.de

 

Ich freue mich sehr auf Sie!

 

Albtraum Akquise

Martina Bloch am 1. November 2013 um 08:50 Uhr

….aber so geht es Ihnen nicht, oder?

ODER?????

Dann rufen Sie mmich an, wir ändern das :)

040-380 83 670

Dieses Blog soll schöner werden?

Martina Bloch am 27. Oktober 2013 um 12:21 Uhr

Im April habe ich einen “Blog als Business“Workshop von Blogst mitgemacht.
Das Angebot eines solchen Workshops kam genau zum richtigen Zeitpunkt, habe ich doch schon ewig überlegt,
ob ich Werbung und Sponsored Links im Akquiseblog zulassen soll oder nicht.
Ausserdem plane ich zusammen mit anderen  ein ganz neues, thematisch ganz anders
aufgestelltes Blog, das ganz eindeutig Geld verdienen soll. Die Umsetzung wird aber
noch dauern, das wissen wir schon.
So als habe ich mit meiner Teilnahme an dem Workshop zwei Fliegen mit einer Klappe erschlagen :)

Was soll ich sagen? GROSSARTIG war es.
Weil fast alle Themen, die mich in Bezug aufs bloggen gerade beschäftigen, angesprochen und diskutiert wurden.
Weil ich endilch verstanden habe, was ein Mediakit ist und wozu Frau es brauchen kann.
Weil so viele so verschiedene interessante Frauen mit ihren sehr unterschiedlichen Blogs
zusammenkamen und viel diskutierten, anregten, lachten, verbesserten, inspirierten.
Weil die Atmosphäre so offen, so vertrauensvoll war.

Weil ich endlich weiss, dass das Akquiseblog dauerhaft werbefrei bleiben wird.
Weil ich verstanden habe, wieviel Arbeit in ein Blog, das Geld verdienen soll, gesteckt werden muss.
Arbeit, die ich so fürs Akquiseblog auf keinen Fall werde aufbringen können und wollen.

Dieses Blog wird bleiben, was es ist:
Mein ganz persönlicher Platz im Netz um Gedanken, Ideen, Anregungen und Kritik rund ums Thema Akquise und Vertrieb
loszuwerden. In der Hoffnung, dass es den einen und anderen Leser zum Nachdenken, Nachmachen, Überdenken anreget.
Oder dazu, hier mal öfter einen Kommentar zu hinterlassen, worüber ich mich sehr! freuen würde. Sehr!!!

20 Dinge über mich

Martina Bloch am 18. Oktober 2013 um 12:49 Uhr

In Bloggerland treibt ein Blogstöcken herum, die Blogger erzählen über sich.
Ich habs bei Ute Vogel aufgenommen, und wer hier jetzt liest der will tatsächlich
20 Dinge über mich erfahren, die er vielleicht noch nicht weiß.

 

  1. Ich kann nicht tauchen.
  2. Als kleines Mädchen wollte ich Eislaufprinzessin werden.
    Mit viel Rüschen und viel Spitze am Kleid.
  3. Ich liebe Lakritz!
  4. Sprüche wie: “Wie ist denn die Luft da oben” habe ich schon gehört.
  5. Mein Humor ist schwarz und manchmal schräg.
  6. Ich lache jeden Tag. Gern!
  7. Schwarz steht mir nicht.
  8. Ich mag keine Sportwagen.
  9. Diese ganzen heutigen Fernseh-Comedystars finde ich nicht komisch,
    ich lache aber sehr über Werner.
  10. Das Leben ist zu kurz für schlechtes Essen, ich esse gerne gut.
  11. Ohne Familie könnte ich schlecht leben.
  12. Jedem Buch gebe ich maximal 100 Seiten um mich zu fesseln. Wenn das
    nicht klappt, lege ich es weg.
  13. Ich interessiere mich kein Stück für Pop Musik.
  14. Die Impressionisten sind meine Lieblingsmaler.
  15. Ich kann besser kurz als lang schreiben. Sieht man hier.
  16. Ja, Akquise liebe ich wirklich sehr!
  17. Ich mag Menschen. Jedenfalls die meisten.
  18. Eierlikör ist mein Lieblingslikör. Am liebsten mit einem Schuss Kirschlikör drin.
    Das heißt dann Bluteiter …sag ich jetzt lieber nicht.
  19. Ich bin ein Fan der Lindenstraße.
  20. Ich kann Doppelkopf spielen.

Viel hilft nicht viel

Martina Bloch am 6. Juni 2013 um 15:58 Uhr

Eigentlich müssten wir es alle wissen, dass viel nicht viel hilft.

- Viel Sonnencreme hilft nicht gegen Sonnebrand

- Viel Waschpulver hilft nicht bei hartnäckigen Tintenflecken

- Viel Kaffee hilft nicht beim Wachbleiben

- Viel Drüberreden hilft nicht beim Tun

Warum ich solche Allgemeinwissen hier zum Thema mache?
Weil mir in letzter Zeit in diversen Blogs die ich regelmässig lese, auffällt
wie oft es am Ende  eines Beitrags Handlungsaufforderungen gibt wie:

Ruf! Mich! An!
Sprich! Mit! Mir!

Natürlich nicht ganz so plump, aber doch. Immer wieder das:
ich kann ihnen weiterhelfen,
ich weiss mehr dazu, ich , ich , ich, kauf mich!

Mich persönlich stört das.

  1. Weil ich es aufdringlich finde
  2. Weil ich finde, die Autoren haben es nicht nötig so zu werben
  3. Weil ich weiss, was ich dort kaufen kann, wenn ich will, aber
    nicht andauernd darauf hingewiesen werden will.
  4. Weil ich, wenn ich solch einen Artikel verlinke oder teile, automatisch
    zum Werbeträger werde.

Letzeres will ich auf keinen Fall. Also höre ich auf, inhaltlich wirklich gute Artikel
in meinem Netzwerk zu verbreiten.
Was doch wirklich schade ist.

Frage: Wie stehen Sie zu dieser Art Werbung? Gefällt Sie Ihnen?
Kaufen Sie deswegen? Ist das gute Akquise?

Lieber Wunschkunde, dieser Beitrag ist für Sie!

Martina Bloch am 15. Mai 2013 um 22:32 Uhr

Der Sascha Theobald hat seine erste Blogparade ins Leben gerufen und mir nun so oft das Stöckchen zugeworfen, dass ich doch schnell noch mitmachen will. Hatte ich ihm übrigens auch versprochen :)

Lieber Wunschkunde, dieser Beitrag ist jetzt für Sie, denn nur wenn Sie sich hier wiedererkennen, macht es Sinn, dass wir miteinander sprechen.
Wenn Sie sich hier wiederfinden, dann verstehen Sie wie ich ticke, was dazu führt, dass ich verstehen werden, wie Sie ticken und dann, ja dann rocken wir gemeinsam die Welt! Zumindest im Vertrieb :)

Sie sind mein Wunschkunde, wenn Sie:

  • sich wirklich mit dem Thema Akquise auseinandersetzen wollen
  • schon wissen, dass es leichte, schnelle und wenig arbeitsintensive Neukundenakquise nicht wirklich gibt
  • ein interessantes Produkt, eine spannende Dienstleistung anbieten
  • Fragen zu Ihrer Positionierung, Ihren Zielgruppen mögen
  • Lust auf ständige Verbesserung in der Akquise haben
  • potentielle Neukunden sehr schätzen können
  • verstehen, dass es gute, über den Tellerrand hinausblickende Akquiseunterstützung nicht auf Provision gibt
  • einen ein wenig schrägen Humor haben und
  • nie, nie, nie, also gar nie Adresslisten abtelefoniert haben möchten!!!

Sie sehen, es ist ziemlich einfach, ein Wunschkunde, besonders mein Wunschkunde zu sein.
Es fehlt dazu nur noch eins:
Wir sollten miteinander sprechen und die Möglichkeiten unserer Zusammenarbeit besprechen.
Dazu braucht es nur Ihre Telefonnummer die Sie mir hiermit schicken können, ich rufe Sie dann ganz bald an. Versprochen.
Denn ich mag Wunschkunden sehr.
Besonders meine Wunschkunden!
Solche wie die, die jetzt schon meine Kunden sind :-)

Kostenlose Angebote im Netz – wie viel Anspruch steht uns zu?

Martina Bloch am 7. April 2013 um 18:26 Uhr

Seit Februar 2013 biete ich auf twitter vierzehntäglich den #mopi an.
Vor zwei Wochen habe ich den Termin zum 1. Mal verlegt.
Im ersten Tweet ohne weitere Begründung.
Was zur folgenden Diskussion führte:

 

Hier der Beitrag von Herrn Pabst,
darunter dann meine Gedanken dazu.
Es wird länger. Versprochen :-)
————————————————-

Wie ich einmal nicht am #Mopi teilnahm

Seit einiger Zeit folge ich der Akquisefachfrau auf Twitter. So bin ich auch auf den
#Mopi aufmerksam geworden. Dies ist eine Aktion, bei der Teilnehmer ihren
Unternehmensclaim in 140 Zeichen auf Twitter darstellen können.
Daraus entwickelt sich eine Diskussion, bei der die Akquisefachfrau, aber auch andere
Leserinnen und Leser, Tipps zur Verbesserung geben. Der Mopi findet alle zwei
Wochen montags um eine bestimmte Uhrzeit statt.

social media at its best!

Ich finde den Mopi aus mehreren Gründen ein hervorragendes Beispiel für das
Potential von social media in der Akquise:

Zum einen kann die Akquisefachfrau hier zeigen, was Social Media im besten Sinne ausmacht:
share and profit.
Ein gemeinsames Lernen und Besserwerden, bei dem mit kleinem Einsatz eines
Einzelnen ein großer Erfolg für viele Menschen herausspringt.

Zum anderen kann die Akquisefachfrau sich hier einem stets größer werdenden
Publikum bekannt machen. Sie kann dort vor allem ihr Können zeigen, denn der Mopi
dient gleichzeitig auch der Präsentation Ihrer eigenen Fähigkeiten. Indem sie
(kostenlos)einen kleinen Einblick in ihre Dienstleistung bietet, stellt sie gleichzeitig ein
niedrigschwelliges Testangebot zur Verfügung. Kleiner Einsatz, große Wirkung.
Mopi ist also auch wohlverstandenes Marketing.

Es gibt noch einen dritten, konkreten Punkt, weshalb ich mich über den Mopi freue:
ich arbeite gerade an der Neufassung der eigenen Unternehmenshomepage.
Insofern böte sich der Mopi an, um den eigenen claim überprüfen zu lassen,
bevor er in echt veröffentlicht wird. Ich habe mich schon richtig auf den Montag gefreut.

Wie man potentielle Kunden vor den Kopf stößt

Am heutigen Freitag entspannte sich dann die folgende Diskussion zwischen der Akquisefachfrau und mir auf Twitter:

akquisefachfrau Mar 15, 12:06pm via HootSuite

Am kommenden Montag fällt der #mopi aus.
Bevor ihr den aber hier übt, solltet ihr wissen, was ihr wirklich gut könnt.Und das sagen können :)

KanzleiPabst Mar 15, 12:45pm via Web

@akquisefachfrau Oh Menno! Ich hatte mich schon vorbereitet!

Twitterdiskussion mit Herrn Pabst März 2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was war objektiv passiert:

1. ein Akquisitionsangebot wurde ohne erkennbaren Grund zurückgezogen.
2. die Wertschätzung gegenüber dem potentiellen Kunden wurde öffentlich erheblich minimiert

Und was hat das subjektiv ausgelöst? Ein potentieller Kunde fühlte sich vor der Kopf gestoßen:

I.  Akquise bedeutet Konsequenz Egal ob ich einen Mopi anbiete, ein wöchentliches
Webinar, einen monatlichen Marketing Stammtisch oder einen regelmäßige Vortragsreihe:
Hier muss ich als Anbieter konsequent sein, denn ich kann (oder muss?) an der
Regelmäßigkeit gleichzeitig meine Zuverlässigkeit für den Ernstfall demonstrieren.
Ich hätte mir deshalb gewünscht, dass auch die Akquisefachfrau den von ihr selbst
gesetzten Termin im Kalender geblockt und andere Verpflichtungen darum herum organisiert hätte.

II. Akquise benötigt Transparenz. All diese Verunsicherung beim potentiellen
Kunden hätte man vermeiden können, wenn man den Grund für die Absage so
transparent wie möglich kommuniziert hätte.
Natürlich zeigt sich hier das Dilemma des Freiberuflers. Nur er erbringt persönlich die
Dienstleistung und wenn er verhindert ist, erbringt sie niemand anderes. Und
selbstverständlich gibt es im Leben Ereignisse, die eine Verschiebung eines Termins
notwendig machen. Wenn ich aber einen feststehenden Termin ohne Begründung
absage, weiß mein Gegenüber nicht, was er damit anfangen soll. Geht die
Akquisefachfrau statt des Mopis am Montag lieber in die Wellnes-Oase?
Beglückt die Akquisefachfrau statt mir lieber einen anderen („richtigen“) Kunden?
Wenn ja wie oft wird es mir später als Kunde passieren, dass ein anderer Kunde
wichtiger ist als ich? Meint die Anbieterin ihr Angebot eigentlich gar nicht ernst?
Dient es ist vielmehr nur der Auslastung von Leerlaufkapazität und wird deshalb
nur dann angeboten, wenn Leerlauf besteht?

Ich hätte mir gewünscht, dass die Absage begründet wird, auch wenn hierzu natürlich keinerlei Verpflichtung besteht.
Damit käme ich zu meinem letzten Punkt:

III. Akquise benötigt Wertschätzung. Die Akquisefachfrau hat mir als potentiellem
Kunden zu verstehen gegeben, ein kostenloses Angebot sei so unwichtig, dass es im
eigenen Ermessen liege, ob man es aufrechterhält oder nicht.
Ich will hier gar nicht auf die spätere Kundenbeziehung schielen
(„der zahlt so wenig, da entscheide ich selbst, wann ich den Auftrag erledige“),
sondern auf dieses Gefühl, die Tür vor der Nase zugeschlagen bekommen zu haben.
Im Dienstleistungssektor kommt es nun einmal darauf an, die Wünsche des Kunden zu erfüllen.
Dies sollte sich auch bereits bei der Akquise bemerkbar machen. Wenn ich potentielle
Kunden selbst darauf gepolt habe, dass mein Angebot alle zwei Wochen zu einer
bestimmten Uhrzeit stattfindet, muss ich damit rechnen, dass sich die Zielkunden
dies in ihrem Kalender notieren und sich ein entsprechendes Zeitfenster hierfür
freimachen.Meiner Ansicht nach ist eine solche unbegründete Absage in der
Akquise genauso unhöflich wie im privaten Bereich.

Nichts für ungut, ich freue mich auf den nächsten #mopi.

———————————————————————————

Danke, Herr Pabst, für Ihren Beitrag und Ihr Lob im ersten Teil, das
mich sehr gefreut hat. Ihre Zeilen machen mich nachdenklich und lösen
Widerspruch in mir aus.
Erstmal zum Widerspruch:
Zu I: ja, Angebote brauchen Konsequenz. Was aber nicht ausschliesst, dass sie mal
nicht zur Verfügung stehen. Oder ganz zurückgezogen werden.  Herr Pabst Sie
schreiben, ich müsse meine anderen Aktivitäten um meine kostenfreien Angebote
herumgruppieren. Dem widerspreche ich ausdrücklich. Das muss ich überhaupt nicht,
das kann ich tun, wenn es passt, ich kann es aber auch anders gestalten, besonders
wenn die Umstände, wie z.B. ein Urlaub, es erfordern.
Zu II und III: ja, ich hätte netter schreiben können, dass der #mopi verschoben wird
(nicht ausfällt!), hätte gleich schreiben können, dass ich in Urlaub fahre, was ich
später getan habe, grundsätzlich aber nicht gern veröffentliche. Lockt leicht Diebe an.
Aber….was wäre denn gewesen, wenn ich wegen eines ganz anderen Ereignisses,
das ich dem Netz definitiv nicht mitteilen möchte, nicht gekonnt hätte?
Ist es dann wirklich gerechtfertigt, gleich so unfreundliche Gründe zu unterstellen,
wie Sie es taten?

Oder kann ich erwarten, dass mir primär nichts Unfreundliches
unterstellt wird, sondern dass davon ausgegangen wird, dass die Gründe ernsthaft sind?
Kann ich von meinen Followern erwarten, dass sie mich ein wenig kennen
und dadurch wissen, dass ich nicht mit ihren Erwartungen spiele, nicht leichtfertig
Termine verlege?
Zu beidem von mir ein klares: Ja.
Muss ich wirklich hinnehmen, dass mir potentielle Kunden Unzuverlässigkeit,
Nachlässigkeit und Beliebigkeit unterstellen?
Dazu von mir ein klares: Nein.
Sie hätten mich einfach z.B. per E-Mail fragen können. Das aber war es
oder ich Ihnen nicht wert. Oder Sie hatten daran einfach nicht gedaccht.
Sie sehen, die Lage ist nicht so einfach, wie Sie sie beschrieben.

Nun zum Nachdenklichen:
Ich stelle ein kostenfreies Angebot ins Netz. Berechtigt das irgendjemanden, daran
konstante Erwartungen zu knüpfen, die vehement eingefordert werden können und dürfen?
Wie ist das denn bei all den kostenfreien Angeboten im Netz?
Haben wir ein Anrecht darauf, dass Twitter läuft, Google sucht,
GMX die E-Mails empfängt und versendet?
Ich finde, das haben wir nicht. Wir haben ausschliesslich Anspruch auf Dienste,
die wir bezahlt haben. Alles andere ist am Ende very nice to have!
Und mir würde ganz furchtbar viel fehlen, gäbe es die Dienste nicht.
Aber Grund, mich darüber zu empören und die Dienste als etwas, das mir zusteht
einzufordern, hätte ich nicht. Nur Grund, ihren Verlust sehr zu bedauern.

Wie sehen die Leser das? Ich freue mich über kritische, anregende, nachdenkliche Beiträge.

Ich zerlege Agenturen

Martina Bloch am 20. Februar 2013 um 08:45 Uhr

Was machen Sie eigentlich beruflich heisst die Blogparade von Wiebke Ludwig, die gerade durch Bloggerland  zieht.

Ja, was mache ich eigentlich beruflich?
Wenn ich an einen Kunden aus dem letzten Jahr denke,
muss meine Antwort lauten:

Ich zerlege Agenturen!

Was das soll? Na, ich wurde in eine Agentur gerufen.

Wir wollten klären,

- was die Agentur wirklich auszeichnet,
- wo der überall so heiss gesuchte USP sich versteckt,
- wer die Ziel-oder besser Wunschkunden sind,
- für wen die Agentur auf keinen Fall mehr arbeiten will,
- was die Mitarbeiter am liebsten tun
- wie man eigentlich an neue Kunden kommt
- welche Akquisewege richtig sind
- und wieviel Geld man kosten darf.
Das alles erarbeite ich mit und für meine Kunden.

Auch mit dieser Agentur.

Nur dass hier am Ende einige Teilhaber der Agentur feststellten:

Ich will nicht mehr!

“Ich will keine Agentur mehr leiten, keine kreativen Ideen entwickeln,
keine Layouts überwachen, keine Druckvorstufen prüfen, keine Briefings
über mich ergehen lassen, keine Texte mehr schreiben,keine Akquise
mehr machen, alles, alles nicht mehr”
hiess es plötzlich.

“Wir machen jetzt was ganz anderes, das wollten wir immer schon machen
haben es nie so klar gesehen, aber jetzt, jetzt wissen wir es endlich”
hiess es.

Zack! Die Agentur war in Einzelteile zerlegt.

Der Rest der Teilhaber, die, die sich nicht neu verwirklichen wollten,
sondern die die Agentur nach vorne pushen wollten, waren konsterniert.
Mit vielem hatten sie gerechnet, nur damit nicht.
Und als sie sich bei mir beschwerten, fragte ich:

Wolltet ihr nicht Klarheit?

  • Klarheit über euer Können?
  • Klarheit über eurer Ziele?
  • Klarheit über eure Kunden?
  • Klarheit über euren gemeinsamen Weg?

Die habt ihr jetzt.
Anders als gedacht, aber eindeutig ganz klar.

Ganz klar, weil sie mich gerufen hatten, und ich so richtig prima Agenturen zerlegen kann :)

….und noch ein paar andere Dinge…..

 

Geklickt II im Februar 2013

Martina Bloch am 15. Februar 2013 um 08:14 Uhr

geklickt

 

 

 

 

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