Lieber Wunschkunde, dieser Beitrag ist für Sie!

Martina Bloch am 15. Mai 2013 um 22:32 Uhr

Der Sascha Theobald hat seine erste Blogparade ins Leben gerufen und mir nun so oft das Stöckchen zugeworfen, dass ich doch schnell noch mitmachen will. Hatte ich ihm übrigens auch versprochen :)

Lieber Wunschkunde, dieser Beitrag ist jetzt für Sie, denn nur wenn Sie sich hier wiedererkennen, macht es Sinn, dass wir miteinander sprechen.
Wenn Sie sich hier wiederfinden, dann verstehen Sie wie ich ticke, was dazu führt, dass ich verstehen werden, wie Sie ticken und dann, ja dann rocken wir gemeinsam die Welt! Zumindest im Vertrieb :)

Sie sind mein Wunschkunde, wenn Sie:

  • sich wirklich mit dem Thema Akquise auseinandersetzen wollen
  • schon wissen, dass es leichte, schnelle und wenig arbeitsintensive Neukundenakquise nicht wirklich gibt
  • ein interessantes Produkt, eine spannende Dienstleistung anbieten
  • Fragen zu Ihrer Positionierung, Ihren Zielgruppen mögen
  • Lust auf ständige Verbesserung in der Akquise haben
  • potentielle Neukunden sehr schätzen können
  • verstehen, dass es gute, über den Tellerrand hinausblickende Akquiseunterstützung nicht auf Provision gibt
  • einen ein wenig schrägen Humor haben und
  • nie, nie, nie, also gar nie Adresslisten abtelefoniert haben möchten!!!

Sie sehen, es ist ziemlich einfach, ein Wunschkunde, besonders mein Wunschkunde zu sein.
Es fehlt dazu nur noch eins:
Wir sollten miteinander sprechen und die Möglichkeiten unserer Zusammenarbeit besprechen.
Dazu braucht es nur Ihre Telefonnummer die Sie mir hiermit schicken können, ich rufe Sie dann ganz bald an. Versprochen.
Denn ich mag Wunschkunden sehr.
Besonders meine Wunschkunden!
Solche wie die, die jetzt schon meine Kunden sind :-)

Kostenlose Angebote im Netz – wie viel Anspruch steht uns zu?

Martina Bloch am 7. April 2013 um 18:26 Uhr

Seit Februar 2013 biete ich auf twitter vierzehntäglich den #mopi an.
Vor zwei Wochen habe ich den Termin zum 1. Mal verlegt.
Im ersten Tweet ohne weitere Begründung.
Was zur folgenden Diskussion führte:

 

Hier der Beitrag von Herrn Pabst,
darunter dann meine Gedanken dazu.
Es wird länger. Versprochen :-)
————————————————-

Wie ich einmal nicht am #Mopi teilnahm

Seit einiger Zeit folge ich der Akquisefachfrau auf Twitter. So bin ich auch auf den
#Mopi aufmerksam geworden. Dies ist eine Aktion, bei der Teilnehmer ihren
Unternehmensclaim in 140 Zeichen auf Twitter darstellen können.
Daraus entwickelt sich eine Diskussion, bei der die Akquisefachfrau, aber auch andere
Leserinnen und Leser, Tipps zur Verbesserung geben. Der Mopi findet alle zwei
Wochen montags um eine bestimmte Uhrzeit statt.

social media at its best!

Ich finde den Mopi aus mehreren Gründen ein hervorragendes Beispiel für das
Potential von social media in der Akquise:

Zum einen kann die Akquisefachfrau hier zeigen, was Social Media im besten Sinne ausmacht:
share and profit.
Ein gemeinsames Lernen und Besserwerden, bei dem mit kleinem Einsatz eines
Einzelnen ein großer Erfolg für viele Menschen herausspringt.

Zum anderen kann die Akquisefachfrau sich hier einem stets größer werdenden
Publikum bekannt machen. Sie kann dort vor allem ihr Können zeigen, denn der Mopi
dient gleichzeitig auch der Präsentation Ihrer eigenen Fähigkeiten. Indem sie
(kostenlos)einen kleinen Einblick in ihre Dienstleistung bietet, stellt sie gleichzeitig ein
niedrigschwelliges Testangebot zur Verfügung. Kleiner Einsatz, große Wirkung.
Mopi ist also auch wohlverstandenes Marketing.

Es gibt noch einen dritten, konkreten Punkt, weshalb ich mich über den Mopi freue:
ich arbeite gerade an der Neufassung der eigenen Unternehmenshomepage.
Insofern böte sich der Mopi an, um den eigenen claim überprüfen zu lassen,
bevor er in echt veröffentlicht wird. Ich habe mich schon richtig auf den Montag gefreut.

Wie man potentielle Kunden vor den Kopf stößt

Am heutigen Freitag entspannte sich dann die folgende Diskussion zwischen der Akquisefachfrau und mir auf Twitter:

akquisefachfrau Mar 15, 12:06pm via HootSuite

Am kommenden Montag fällt der #mopi aus.
Bevor ihr den aber hier übt, solltet ihr wissen, was ihr wirklich gut könnt.Und das sagen können :)

KanzleiPabst Mar 15, 12:45pm via Web

@akquisefachfrau Oh Menno! Ich hatte mich schon vorbereitet!

Twitterdiskussion mit Herrn Pabst März 2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was war objektiv passiert:

1. ein Akquisitionsangebot wurde ohne erkennbaren Grund zurückgezogen.
2. die Wertschätzung gegenüber dem potentiellen Kunden wurde öffentlich erheblich minimiert

Und was hat das subjektiv ausgelöst? Ein potentieller Kunde fühlte sich vor der Kopf gestoßen:

I.  Akquise bedeutet Konsequenz Egal ob ich einen Mopi anbiete, ein wöchentliches
Webinar, einen monatlichen Marketing Stammtisch oder einen regelmäßige Vortragsreihe:
Hier muss ich als Anbieter konsequent sein, denn ich kann (oder muss?) an der
Regelmäßigkeit gleichzeitig meine Zuverlässigkeit für den Ernstfall demonstrieren.
Ich hätte mir deshalb gewünscht, dass auch die Akquisefachfrau den von ihr selbst
gesetzten Termin im Kalender geblockt und andere Verpflichtungen darum herum organisiert hätte.

II. Akquise benötigt Transparenz. All diese Verunsicherung beim potentiellen
Kunden hätte man vermeiden können, wenn man den Grund für die Absage so
transparent wie möglich kommuniziert hätte.
Natürlich zeigt sich hier das Dilemma des Freiberuflers. Nur er erbringt persönlich die
Dienstleistung und wenn er verhindert ist, erbringt sie niemand anderes. Und
selbstverständlich gibt es im Leben Ereignisse, die eine Verschiebung eines Termins
notwendig machen. Wenn ich aber einen feststehenden Termin ohne Begründung
absage, weiß mein Gegenüber nicht, was er damit anfangen soll. Geht die
Akquisefachfrau statt des Mopis am Montag lieber in die Wellnes-Oase?
Beglückt die Akquisefachfrau statt mir lieber einen anderen („richtigen“) Kunden?
Wenn ja wie oft wird es mir später als Kunde passieren, dass ein anderer Kunde
wichtiger ist als ich? Meint die Anbieterin ihr Angebot eigentlich gar nicht ernst?
Dient es ist vielmehr nur der Auslastung von Leerlaufkapazität und wird deshalb
nur dann angeboten, wenn Leerlauf besteht?

Ich hätte mir gewünscht, dass die Absage begründet wird, auch wenn hierzu natürlich keinerlei Verpflichtung besteht.
Damit käme ich zu meinem letzten Punkt:

III. Akquise benötigt Wertschätzung. Die Akquisefachfrau hat mir als potentiellem
Kunden zu verstehen gegeben, ein kostenloses Angebot sei so unwichtig, dass es im
eigenen Ermessen liege, ob man es aufrechterhält oder nicht.
Ich will hier gar nicht auf die spätere Kundenbeziehung schielen
(„der zahlt so wenig, da entscheide ich selbst, wann ich den Auftrag erledige“),
sondern auf dieses Gefühl, die Tür vor der Nase zugeschlagen bekommen zu haben.
Im Dienstleistungssektor kommt es nun einmal darauf an, die Wünsche des Kunden zu erfüllen.
Dies sollte sich auch bereits bei der Akquise bemerkbar machen. Wenn ich potentielle
Kunden selbst darauf gepolt habe, dass mein Angebot alle zwei Wochen zu einer
bestimmten Uhrzeit stattfindet, muss ich damit rechnen, dass sich die Zielkunden
dies in ihrem Kalender notieren und sich ein entsprechendes Zeitfenster hierfür
freimachen.Meiner Ansicht nach ist eine solche unbegründete Absage in der
Akquise genauso unhöflich wie im privaten Bereich.

Nichts für ungut, ich freue mich auf den nächsten #mopi.

———————————————————————————

Danke, Herr Pabst, für Ihren Beitrag und Ihr Lob im ersten Teil, das
mich sehr gefreut hat. Ihre Zeilen machen mich nachdenklich und lösen
Widerspruch in mir aus.
Erstmal zum Widerspruch:
Zu I: ja, Angebote brauchen Konsequenz. Was aber nicht ausschliesst, dass sie mal
nicht zur Verfügung stehen. Oder ganz zurückgezogen werden.  Herr Pabst Sie
schreiben, ich müsse meine anderen Aktivitäten um meine kostenfreien Angebote
herumgruppieren. Dem widerspreche ich ausdrücklich. Das muss ich überhaupt nicht,
das kann ich tun, wenn es passt, ich kann es aber auch anders gestalten, besonders
wenn die Umstände, wie z.B. ein Urlaub, es erfordern.
Zu II und III: ja, ich hätte netter schreiben können, dass der #mopi verschoben wird
(nicht ausfällt!), hätte gleich schreiben können, dass ich in Urlaub fahre, was ich
später getan habe, grundsätzlich aber nicht gern veröffentliche. Lockt leicht Diebe an.
Aber….was wäre denn gewesen, wenn ich wegen eines ganz anderen Ereignisses,
das ich dem Netz definitiv nicht mitteilen möchte, nicht gekonnt hätte?
Ist es dann wirklich gerechtfertigt, gleich so unfreundliche Gründe zu unterstellen,
wie Sie es taten?

Oder kann ich erwarten, dass mir primär nichts Unfreundliches
unterstellt wird, sondern dass davon ausgegangen wird, dass die Gründe ernsthaft sind?
Kann ich von meinen Followern erwarten, dass sie mich ein wenig kennen
und dadurch wissen, dass ich nicht mit ihren Erwartungen spiele, nicht leichtfertig
Termine verlege?
Zu beidem von mir ein klares: Ja.
Muss ich wirklich hinnehmen, dass mir potentielle Kunden Unzuverlässigkeit,
Nachlässigkeit und Beliebigkeit unterstellen?
Dazu von mir ein klares: Nein.
Sie hätten mich einfach z.B. per E-Mail fragen können. Das aber war es
oder ich Ihnen nicht wert. Oder Sie hatten daran einfach nicht gedaccht.
Sie sehen, die Lage ist nicht so einfach, wie Sie sie beschrieben.

Nun zum Nachdenklichen:
Ich stelle ein kostenfreies Angebot ins Netz. Berechtigt das irgendjemanden, daran
konstante Erwartungen zu knüpfen, die vehement eingefordert werden können und dürfen?
Wie ist das denn bei all den kostenfreien Angeboten im Netz?
Haben wir ein Anrecht darauf, dass Twitter läuft, Google sucht,
GMX die E-Mails empfängt und versendet?
Ich finde, das haben wir nicht. Wir haben ausschliesslich Anspruch auf Dienste,
die wir bezahlt haben. Alles andere ist am Ende very nice to have!
Und mir würde ganz furchtbar viel fehlen, gäbe es die Dienste nicht.
Aber Grund, mich darüber zu empören und die Dienste als etwas, das mir zusteht
einzufordern, hätte ich nicht. Nur Grund, ihren Verlust sehr zu bedauern.

Wie sehen die Leser das? Ich freue mich über kritische, anregende, nachdenkliche Beiträge.

Ich zerlege Agenturen

Martina Bloch am 20. Februar 2013 um 08:45 Uhr

Was machen Sie eigentlich beruflich heisst die Blogparade von Wiebke Ludwig, die gerade durch Bloggerland  zieht.

Ja, was mache ich eigentlich beruflich?
Wenn ich an einen Kunden aus dem letzten Jahr denke,
muss meine Antwort lauten:

Ich zerlege Agenturen!

Was das soll? Na, ich wurde in eine Agentur gerufen.

Wir wollten klären,

- was die Agentur wirklich auszeichnet,
- wo der überall so heiss gesuchte USP sich versteckt,
- wer die Ziel-oder besser Wunschkunden sind,
- für wen die Agentur auf keinen Fall mehr arbeiten will,
- was die Mitarbeiter am liebsten tun
- wie man eigentlich an neue Kunden kommt
- welche Akquisewege richtig sind
- und wieviel Geld man kosten darf.
Das alles erarbeite ich mit und für meine Kunden.

Auch mit dieser Agentur.

Nur dass hier am Ende einige Teilhaber der Agentur feststellten:

Ich will nicht mehr!

“Ich will keine Agentur mehr leiten, keine kreativen Ideen entwickeln,
keine Layouts überwachen, keine Druckvorstufen prüfen, keine Briefings
über mich ergehen lassen, keine Texte mehr schreiben,keine Akquise
mehr machen, alles, alles nicht mehr”
hiess es plötzlich.

“Wir machen jetzt was ganz anderes, das wollten wir immer schon machen
haben es nie so klar gesehen, aber jetzt, jetzt wissen wir es endlich”
hiess es.

Zack! Die Agentur war in Einzelteile zerlegt.

Der Rest der Teilhaber, die, die sich nicht neu verwirklichen wollten,
sondern die die Agentur nach vorne pushen wollten, waren konsterniert.
Mit vielem hatten sie gerechnet, nur damit nicht.
Und als sie sich bei mir beschwerten, fragte ich:

Wolltet ihr nicht Klarheit?

  • Klarheit über euer Können?
  • Klarheit über eurer Ziele?
  • Klarheit über eure Kunden?
  • Klarheit über euren gemeinsamen Weg?

Die habt ihr jetzt.
Anders als gedacht, aber eindeutig ganz klar.

Ganz klar, weil sie mich gerufen hatten, und ich so richtig prima Agenturen zerlegen kann :)

….und noch ein paar andere Dinge…..

 

Geklickt II im Februar 2013

Martina Bloch am 15. Februar 2013 um 08:14 Uhr

geklickt

 

 

 

 

The boredom of perfection. Or why brand storytelling needs 6 kinds of trouble.

Bei LinkedIn ein Unternehmensprofil anlegen

Alte tweets bei twitter wiederfinden

Was beim Design einer Visitenkarte aus psychologischer Sicht beachtet werden sollte

15-jähriger revolutioniert die Krebsforschung

Ein neues VG Wort Plugin für WordPress

Das online Kollaborationstool meiner Wahl: mindmeister

 

 

Der Kunde ICH. Oder wie ich lernte, mich selbst zu vermarkten.

Martina Bloch am 11. Februar 2013 um 10:00 Uhr

Ich möchte Ihnen gerne eine meiner Kundinnen vorstellen: ICH.
ICH ist Texterin und Konzeptionerin, sie ist spezialisiert auf das Internet und Social Media. Sie konzeptioniert und betextet Websites und berät ihre Kunden in Sachen digitaler Vernetzung und Auftreten in den Sozialen Netzwerken. ICH ist eine freundliche, gelassene und gut gelaunte Person, aber manchmal geht ihr Temperament mit ihr durch. Dann regt sie sich über Kleinigkeiten auf, schimpft wie ein Rohrspatz und ist mit allem und jedem unzufrieden. Glücklichweise halten diese Phasen nie lange an – im Großen und Ganzen ist ICH eine recht angenehme Kundin. Ich arbeite gerne pro Woche 2-4 Stunden für sie.

Gewollte Persönlichkeitsspaltung.

Sie wissen es natürlich schon: Meine Kundin ICH bin ich selbst. Doch nun fragen Sie sich, warum die Autorin sich selbst als Kundin hat. Die Antwort ist einfach: Mit der Kundin ICH habe ich gelernt, meine Arbeit für meine Reputation zu wertschätzen. Und sie vor allem regelmäßig zu machen.

Ich bin Freiberuflerin, eine Art kreative One-Woman-Show. Dank meines großen Netzwerkes kann ich auch größere Aufträge wuppen, wie zum Beispiel den (Re-)Launch eines kompletten Webauftritts – inklusive Design und Programmierung, Blog und Vernetzung mit den Sozialen Netzwerken. Meine Kunden schätzen meine Arbeit, die vielen Ideen und meine Zuverlässigkeit.

Schwachstelle 1: Akquise

Eigentlich habe ich nur eine echte Schwachstelle: Akquise. Ich mag es nicht, irgendwo anzurufen und zu sagen: „Hallo, ich bin die Christa. Ich kann ganz tolle Texte schreiben und Websites launchen. Außerdem bin ich Social Media-Spezialistin. Habt ihr was zu tun für mich?“ Jahrelang habe ich mich gequält mit diesem Thema, mich mit Unterstützung verschiedener Ausreden belogen und mich gleichzeitig über mich geärgert. Denn von nichts kommt bekanntlich nichts. Auch keine Aufträge.

Das änderte sich, als ich Blogs und Social Media als Akquise-Instrumente entdeckt habe – seit diesem Zeitpunkt ist „Wissen teilen“ mein Mantra. In meinem Blog veröffentliche ich Beiträge zu beruflichen Themen wie Authentizität in der Außendarstellung oder zu den vielen Möglichkeiten der Suchmaschine Google. Tipps und Tricks fürs Bloggen, die Pflege der Social Media-Kanäle oder einen lesbaren Schreibstil findet der geneigte Leser dort ebenfalls. Mit Freude und guten Ideen ging ich ans Werk.

Wenn ich Zeit hatte.

Schwachstelle 1a: Zeitmanagement

„Wenn ich Zeit hatte“ – dieser Satz beschreibt die nächste Schwachstelle ganz gut, die sich in meiner Selbstvermarktung auftat. Die Auswirkungen dieses Satzes waren verheerend: Ich hatte nur selten Zeit. Viel öfter hatte ich viel Besseres zu tun. Oder einfach keine Lust. Deshalb habe ich mit mir das gemacht, was ich mit meinen Kunden NIE tun würde: Ich habe mich selbst die Auswirkungen der Aufschieberitis spüren lassen. Mein Blog mehr schlecht als recht gepflegt, meine Facebook-Fanpage dümpelte vor sich hin, und mein Xing-Profil war eine Brachlandschaft, in die ich nicht mal meine letzten großen Auftraggeber eingetragen hatte.

Die Lösung: ICH.

Irgendwann zweifelte ich an meiner Akquise-Idee, da die Ergebnisse aus den oben genannten Gründen schlecht waren. Ich war fast so weit, auch diese Form der Akquise zu begraben. Dann kam die rettende Idee: Was wäre, wenn ich mich selbst als Kundin behandele? Mich selbst fest buche für 2-4 Stunden pro Woche? Die Zeiten genau protokolliere, die ich für mich arbeite? Und am Ende jeden Monats festhalte, wie viel Geld in Form von Arbeitszeit ich in die Akquise investiert habe?

Diese Methode hat geklappt. Nachhaltig geklappt. Mein Engagement für meine Kundin ICH ist genau so gut und sorgfältig wie das für meine anderen Kunden. Ich arbeite regelmäßig für diese Kundin und rechne Zeiten ab. Außerdem kontrolliere ich die Ergebnisse meiner Arbeit für ICH: Ich tracke den Traffic auf meiner Website und checke, woher die Besucher kommen. Mit verschiedenen Monitoringtools beobachte ich die Verbreitung meiner Beiträge in den Sozialen Netzwerken. Die so identifizierten Optimierungspotenziale fließen in die Arbeit für die Kundin ICH ein. Doch das Beste ist: Meine Umsatzzahlen steigen! Das ist der eigentliche Grund, warum sich jeder Selbstständige in Sachen Akquise engagieren sollte .

Übrigens: Wegen der guten Ergebnisse wird es langsam Zeit, dass meine Kundin ICH mir eine ordentliche Referenz schreibt. Ich bin schließlich zufrieden mit meiner Arbeit ;o))

Vielen Dank für diesen Artikel an  Christa Goede

Wenn Sie auch einen Artikel für das Akquiseblog schreiben möchten, sprechen Sie mich bitte an.
Ich mag Gastautoren :) )

Hier gibt’s die Neukundengewinnung per Autopilot, die geheimen Tricks der Topverkäufer und dazu exclusives Social Media Wissen

Martina Bloch am 16. Januar 2013 um 08:20 Uhr

Ich bin sicher, das wollen Sie alles wissen!

Ganz bestimmt!

Jetzt. Von mir.

Dazu noch die 7 besten Akquisetipps, die einzig richtigen SEO tools und die 10 Regeln wie Kunden von alleine kaufen, sowie die Anleitung zu: Nie wieder Kaltakquise!

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Ist alles aufgezeichnet, können Sie sich immer wieder anhören und ansehen.

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Nein, ist natürlich Quatsch. So wie alle diese Titel Quatsch sind.
Wer glaubt, dass sich hinter den Wahrheiten verbergen, der
glaubt auch an den Weihnachtsmann. Was legitim ist.
Nur leider ganz und gar Quatsch!

Seien Sie doch, wenn Sie so etwas lesen, so klug wie bei anderen
Gelegenheiten und hinterfragen Sie, was da gesagt wird.

Werden Sie selbst per Autopilot als Kunde gewonnen?
Können geheime Tricks wirklich geheim sein? Wie geheim
sind sie, wenn Sie sie gehört haben?
Kann Social Media Wissen exklusiv sein, wenn es andauernd
erzählt wird?
Gibt es die besten Akquisetipps, die für jeden gelten?
Etc. etc. etc.

Sie wissen die Antwort, das weiss ich. Sie müssen Sie nur hören wollen
und eben nicht mehr an den “Weihnachtsmann” glauben wollen.
Das ist ganz leicht. Wenn Sie ehrlich sich selbst gegenüber sind
und akzeptieren, dass Erfolg in der Regel durch harte Arbeit erreicht wird,
nicht durch irgendwelche geheimen, exklusiven, ultimativen Tricks
und Geheimnisse.

Ich war dann mal frühstücken….

Martina Bloch am 16. November 2012 um 20:19 Uhr

Businessfrühstücke gibt es schon sehr lange, zum ersten mal bin ich, glaube ich, in 2008 zu so etwas eingeladen worden. BNI hiess das und weder die Protagonisten noch die Idee, morgens um 7.00 Uhr irgendwo aufzuschlagen, hatten mich begeistert.

Das ist nichts für mich, dachte und sagte ich. Und ging nie hin.

Vor kurzem dann lud mich ein mir symphatischer Xingkontakt zu einem Businessfrühstück ein.
Nicht BNI, eine Abspaltung davon, Name tut hier nichts zur Sache.

Weil ich denke, dass ich besser Urteile fälle, statt Vorurteile zu pflegen, sagte ich zu.

Und so war es:

Der Wecker klingelte um 6.00 Uhr. Früh. Zu Früh!
Schnell ein Milchkaffee gekocht, aufgerüscht und ab die Post.
Eintreffen um 7.00 Uhr.
Eintrittspreis: 15,00 €
Schöne Location, der Tisch war schön gedeckt,  Rührei mit Bacon, Müsli,
Marmelade, Brötchen, Käse, Wurst, Orangensaft, Tee, Kaffee (aus der Thermoskanne).

Alles prima.
Bis 7.15 Uhr versammelten sich ca. 28 Menschen und nahmen Platz.
Dann gab es eine Vorstellungsrunde.
Jeder durfte in ca. 1 Min. erzählen
was er gutes zu bieten hat. Die Gäste (es gab mehrere) wie ich auch.

Alle Teilnehmer sind symphatische Menschen, mit Berufen wie Fotograf, Architekt,
Personalberater,Heilerin, Autorin, Steuerberater, Rechtsanwalt, Fahrunternehmen,
Graphiker, Unternehmensberater etc.

Ein Mitglied stellte sich nicht selbst vor, sondern wurde von einem anderen
Mitglied vorgestellt, das dauerte ca. 10 Minuten, inkl. Fragen aus der Zuhörerschaft.

Nachdem die Vorstellungsrunde beendet war, wurde berichtet, wer wen wofür
empfiehlt, und jeder Empfohlen erhielt einen “Empfehlungsbrief “.
Anschliessend gab es Dankeskarten für erhaltene Aufträge und es wurde berichtet
wieviel Umsatz das Netzwerk insgesamt erzielt hat.

Und schon war es kurz vor 9.00 und der allgemeine Aufbruch begann.

Nächste Woche treffen sich alle wieder und es wird die gleiche Prozedur
durchgeführt.
Damit die Akquise durch Weiterempfehlung immer weiter und besser läuft.

Wie es mir gefallen hat?

Nun, ja, die Menschen waren symphatisch, leider war eine
vertiefende Unterhaltung nicht möglich.

Mit Netzwerken, wie ich es verstehe, hatte es nichts zu tun.
Netzwerken bedeutet für mich, Menschen kennenzulernen,
nicht nur zu erfahren, was sie beruflich tun.
Ich will mich unterhalten, diskutieren, Neues lernen.

Das alles fand nicht statt. Und deshalb weiß ich jetzt, dass diese Frühstückstreffen
nichts, aber auch gar nichts für mich sind.
Und das nicht nur, weil ich morgens lieber entspannt frühstücke und dabei Zeitung lese.

 

 

Wie soll ich denn bloß richtig twittern?

Martina Bloch am 20. Oktober 2012 um 19:16 Uhr

Angeregt durch den Artikel zum Thema Social Media von Svenja Hofert hier meine Gedanken zum Thema Twitternutzung.

Svenja will in Zukunft nur noch fachspezifisch twittern. So wie Kerstin Hoffmann das auch primär tut.

Und ich frage mich: ist das gut so? Ist das der richtige Weg, um Twitter zu nutzen? Fehlt mir selbst nur die richtige Strategie?
Ist es unklug, Privates via Twitter ins Netz zu schaufeln?

Viele offene Fragen.
Wie twittere ich im Moment?

Ich habe keine einheitliche  Strategie.
Ich twittere  mehr nach Lust, Laune und Zeit.
Ich twittere Fachliches, Informatives,leicht Privates, Banales und Skuriles, alles durcheinander.

Die Menschen, denen ich am liebsten folge, twittern ähnlich.
Ich folge ihnen gern, weil sie sich mir als Mensch zeigen, nicht als Linkeinwurfmaschine.
Weil sie mich an ihrer Freude, ihrer Empörung, ihrer Lust, ihrer Wut, ihren Erfolgen,
ihren Niederlagen teilhaben lassen.

Twitter bietet mir damit Kontakte, die mich animieren, mich einzumischen, die mit mir
diskutieren, mit mir streiten, mir Lösungen zu Problemen bieten, die ich noch garn nicht
genannt hatte, sich mit mir freuen, mich stützen, mich trösten.
(Besonders letzteres im letzten halben Jahr).

Ob ich das aufgeben will, um stringenter, fachlich klarer, inhaltlich relevanter zu twittern?

Dient das dann der besseren Akquise, erwebe ich mir damit einen Expertenstatus,
wollen alte oder neue Kunden das so haben?
Haben Linkeinwurfmaschinen einen besseren Highscore?
Einen besseren Klout Score (wofür immer der auch gut ist)?
Mehr Follower?
Dient es dem Geschäft, der Akquise, der Neukundengewinnung, kurz- oder langfristig,
wenn man als Mensch nicht weiter sichtbar wird?

Ich weiss es gerade nicht, mein Gefühl sagt: Bullshit.
Trotzdem überlege ich, meinen Account zu splitten.
Ob ich das unterschiedliche twittern dann aber konsequent durchhalte?

Wie macht ihr das?

Gute Akquise für coole Taschen

Martina Bloch am 3. September 2012 um 08:49 Uhr

Bevor man auf den Autozug nach Sylt fährt, erhält man in der Regel einen Werbebeutel mit x- Werbebroschüren.
( Früher gab es auch noch Warenproben, wie Bonbons oder Schokolade, das waren aber die guten alten Zeiten :) , heute gibt’s nix mehr zum probieren).

Trotzdem lese ich während der Überfahrt die Broschüren alle durch. Um zu wissen, was es Neues auf der Insel gibt, die aktuellen Angebote der Discounter zu kennen, ein wenig Klatsch und Tratsch zu lesen.

Diesmal weckte ein kleiner Bericht über neue Taschen, bei denen man den Taschendeckel wechseln kann, mein Interesse.
Hafen 7 war die Adresse. Kannte ich noch nicht, aber es war klar, da wollte ich hin.
Gesagt und drei Tage später getan.
Dort erwartete mich der wunderbare Tausche Laden.
Taschen über Taschen. In vielen Größen und Ausführungen.
Alle hatten sie gemeinsam:  Sie sind aus Planen genäht und ihre Deckel sind austauschbar!

Es war sofort klar, so eine Tasche brauche ich. Sofort.
Die Tagediebin war meine allererste Wahl, dazu drei Deckel, die Photos sehen Sie unten.

Die Franchisenehmerin des Ladens hat alles richtig gemacht.
Die Werbung in einer gut gemachten Broschüre zusammen mit anderen Angeboten plaziert.
In einem Medium, dass genau dann verteilt wird, wenn die Zielgruppe Zeit hat, es zu lesen.
Den Beitrag attraktiv geschrieben, unterlegt mit Lust machenden Photos.
Mit dem Ergebnis, dass nicht nur ich eine Tasche gekauft habe, sondern auch darüber blogge, diversen Menschen schon den link zu tausche genannt habe und besonders mit meiner Networking Postkarte viel Neugier geweckt habe.

Wenn das keine gute Akquise ist, was dann?

Die Must-Have-Tasche für alle, die der Welt gern unterschiedliche Botschaften mitteilen.

Die ultimative Tasche für Syltfans wie mich.

#hach der Deckel zum Selbergestalten. Ich denke gerade an Pelz. So als Winterdeckel.

Sagen Sie doch klar und deutlich Ja oder Nein!

Martina Bloch am 6. Juni 2012 um 16:02 Uhr

Es ist lästig. Falsch, es ist sehr lästig, nerven- und zeitraubend,
wenn potentielle Kunden nicht in der Lage sind Tacheles  zu reden.
Wenn sie sich nicht entscheiden können, ja oder nein zu sagen,
sondern so unbestimmt bleiben.
Noch schlimmer ist es, wenn sie zwar ja sagen, die Tinte aber nicht
unter den Vertrag kommt, von Woche zu Woche,
von Monat zu Monat vertröstet wird.

 

Liebe potentielle Kunden, entscheiden Sie bitte  klar und konkret.
Wenn ein Ja nicht klappt auch mit einem Nein, weil es jetzt

  • gerade kein Budget gibt
  • die to-do Liste noch nicht abgearbeitet ist
  • Sie vor Arbeit fast ertrinken
  • das geeignete Personal fehlt
  • ….oder…..oder…oder

Nur: Antworten Sie klar und eindeutig. Sagen Sie was jetzt geschieht und was nicht.
Was vielleicht in drei Monaten geschehen wird und unter welchen Bedingungen.

Aber halten Sie uns, die wir Sie akquirieren möchten, nicht so hin.
Schwindeln Sie uns nicht an, versprechen Sie uns nichts, was Sie nicht halten können.
Behandeln Sie uns bitte so, wie Sie behandelt werden möchten, wenn Sie akquirieren
und auf Kundensuche sind.

Ist das möglich?
Bestimmt, ich zähle da auf Sie!