Wie Ihre Werbung leicht nach hinten losgehen kann

Martina Bloch am 15. Dezember 2015 um 15:42 Uhr

Ich mag Werbung!

Mit Einschränkungen 🙂
Sie muß gut gemacht sein, mich ansprechen, meine „Needs“ adressieren.

Dazu ganz wichtig: Sie darf mich nicht nerven!

Doch tatsächlich denken viel zu wenig Unternehmen darüber nach, ob ihre Werbung überhaupt zum richtigen Zeitpunkt und Anlaß versandt wird.
Weihnachten ist dafür ein großartiges Beispiel. Nie wird  soviel geworben wie zur Weihnachtszeit.

Meine Gedanken zur Verquickung von guten Wünschen mit aufdringlichen Werbeaktionen habe ich hier aufgesprochen:

Erschlag mich bitte nicht mit deinem Können!

Martina Bloch am 7. Mai 2014 um 13:36 Uhr

Ich habe auf einen Akquiseanruf hin um vertiefende Informationen zum Thema per E-Mail gebeten.

Die E-Mail kam knapp 5 Minuten später, fand ich prima.

Doch als ich sie öffnete war da

S O V I E L   T E X T !!!

  • Jede Menge Selbstlobhudelei
  • Ganz viele wir sind so toll Sätze

Weil wir „Flugzeuge designen, entwerfen, konstruieren, bauen, lackieren,
innen ausbauen, fliegen und sogar vermieten können“

* (Setzen Sie hier ein, was Sie alles so können, Hauptsache Sie lassen
nichts aus und es ist viel. Richtig viel!
)

Die E-Mail erschlägt mich. Mit ihrem Text, der Zeile um Zeile füllt,
mit ihren Links zu Videos, Podcasts, Referenzen, Casestudies.
Mit ihren Superlativen, ihrem: Wir verstehen Sie sooooooo gut,
kaufen Sie von uns!
Die E-Mail lässt mir keine Luft zum Atmen, keinen Raum zum
Verstehen, zum Innehalten, zum Nachdenken.
Sie ist wie ein Panzer, der mich überfährt.
Und ich bin platt.

So kann ich gar nichts kaufen und will irgendwie auch nicht mehr.

Twitterspam

Martina Bloch am 19. Juni 2013 um 08:50 Uhr

Auf twitter nimmt der Spam zu, und so entsteht er:

Einer,nennen wir ihn @nettermensch wünscht einingen seiner Follower einen guten Morgen.
So z.B.: Guten Morgen @einszweidrei @vierfünfsechs @siebenachtneun
@abcde @defg @hijk @lmn @opqr @stuvw @xyz, habt es schön.

Das ist nett gemeint, er kennt alle seine Follower und meint sie auch.

Nun antwortet @einszweidrei darauf, so z.B.:
@nettermensch @vierfünfsechs @siebenachtneun
@abcde @defg @hijk @lmn @opqr @stuvw @xyz, danke, das wünsche ich auch.

@einswzeidrei kennt aber nur noch vierfünfsechs, die anderen nimmt er einfach
so mit in seinen tweet.

Jetzt lässt sich @vierfünfsechs nicht lumpen, und antwortet auch.

@einswzeidrei @nettermensch  @siebenachtneun
@abcde @defg @hijk @lmn @opqr @stuvw @xyz, und unbedingt einen guten Espresso dazu!

@vierfünfsechs kennt aber nur noch @nettermensch, alle anderen nimmt er einfach
den Verteiler, weil das gerade so gut geht und überhaupt, wer weiss wozu es gut ist.

Genau das aber unterscheidet sich von E-Mail Spam überhaupt nicht mehr.
Es wird wild drauflos getweetet, und der ursprünglich nett gemeinte tweet ist
nicht mehr nett sondern nur noch Sch*****.

Mich nervt so etwas, ich ziehe vor, wirklich persönlich gemeint zu sein und nicht Teil
eines Massentweets zu werden.

Akquiseinstrument E-Mail Footer

Martina Bloch am 28. Mai 2013 um 09:00 Uhr

Es ist mir ein Rätsel, warum nicht viel, viel mehr Nutzer
ihren E-Mail Footer als Akquiseinstrument nutzen.
(Der Footer ist diese kleine Signatur am Ende einer E-Mail)

Bei den meisten sieht er so aus, wenn denn überhaupt ein Footer standardmässig angehängt wird.

Marianne Mustermann
Texterin mit Leib und Seele
Musterstrasse 7
12345 Musterstadt
Tel: 01234-56789
www.mustermann.de

Das ist nicht verkehrt, immerhin kann man sofort sehen, wer einem schreibt,
es gibt die Kontaktadresse, die Rufnummer und die Website. Was oft fehlt ist
die E-Mail Adresse. Und ein wenig Werbung in eigener Sache.
So ein kleiner link auf das eigene Blog, einen aktuellen Artikel, ein Workshopangebot,
eine interessante Diskussion bei Xing, LinkedIn, facebook oder twitter ist schnell
angelegt und lockt vielleicht den einen oder anderen E-Mail Empfänger, mal auf
den link zu klicken. Mit solchen links werden Sie interessanter, zeigen, dass Sie
aktiv und engaiert sind. Dazu sind das keine platten: „kauf mich doch jetzt mal“ links.
Wobei ich es sehr wichtig finde, dass die links sprechen, mir also sofort erzählen,
was sich dahinter verbirgt und nicht solch kryptische Zahlen und Befehle enthalten
wie …/html/3ytz5)a*..!
Ich mache das z.B. so:

E-Mail Footer

 

 

 

 

 

 

 

Das hat mir schon Workshopkunden gebracht, einfach nur, weil ein
Kunde auf einen meiner links geklickt hat und das Angebot gut fand.
Und, wie ist das bei Ihnen?
Nutzen Sie Ihren Footer schon akquisetechnisch? Variieren Sie ihn?
Was ich noch wichtig finde: Dass an jeder E-Mail ein Footer hängt.
Damit ich alle Kontaktdaten immer ganz, ganz schnell finden kann.

Fröhliche Ostergrüße?????

Martina Bloch am 29. März 2013 um 18:13 Uhr

Ein blendes Beispiel, warum manche Grüße so völlig nutzlos und kontraproduktiv sind. Mal abgesehen davon, dass ich Ostergrüsse vor Ostersonntag sowieso völlig unpassend finde, denn erst Ostersonntag ist Ostern! Vorher ist Karfreitag und Karsamstag.
—-
Sehr geehrte Frau Bloch,
Ein gemeinsames Geschäftsjahr geht zu Ende. Wir möchten uns für ein weiteres Jahr
vertrauensvoller Partnerschaft ganz herzlich bei Ihnen bedanken und Hoffnung auf
unsere weiterhin fruchtbare Zusammenarbeit aussprechen.
In freudiger Erwartung auf das kommende Jahr wünschen wir Ihnen und Ihren
Mitarbeitern eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit, einen guten Jahreswechsel
und alles Gute für Ihre Vorhaben im neuen Jahr!
Mit weihnachtlichen Grüßen,
Vxxxxxx Sxxxxx Geschäftsleiter
——————-
Genau solche E-Mails entstehen, wenn man eben nicht genau kuckt, mit wem man zusammengerabeitet hat,
wozu man gerade gratulieren oder grüssen will und für wen das relevant ist.
Es ginge mit ein wenig Nachdenken und einer besseren Datenbank doch soviel besser!!!!

Nachrichtenoverkill

Martina Bloch am 3. Juni 2011 um 20:55 Uhr

Wie alle vernünftigen Menschen habe ich eine E-Mail Adresse.
Also, um genau zu sein, mehrere E-Mail Adressen.
Einige laufen in mein E-Mail Programm auf dem Rechner, andere sind webbasiert,
über die bestelle ich Newsletter, nehme an Gewinnspielen teil usw.

Das sind insgesamt drei Plätze, an denen mich Nachrichten erreichen, wenn ich denn kucke.

Dann bin ich bei Xing. Und bei LinkedIn. Und bei Twitter. Und bei Facebook. Und bei Skype.
Ich blogge.
Nicht überall agiere ich gleich aktiv, aber über alle Netzwerke erreichen mich Nachrichten.
Mehr oder weniger viele.
Von Freunden, Bekannten, Kunden, vielleicht Kunden, noch Unbekannten, Symphatisanten.
Ein Festnetztelefon habe ich auch. Mit Anrufbeantworter.
Dazu ein Handy mit Mailbox.
Ein Faxgerät.
Überall erreichen mich Nachrichten.

ÜBERALL. ANDAUERND. TAG UND NACHT.


Nachrichtenoverkill.

Das geht nicht mehr so weiter.
Auf keinen Fall.
Ich werde anfangen, die Nachrichten stärker zu kanalisieren.
Auf meine E-Mail Adressen die auf dem Rechner einlaufen.
Die ich auch dann lesen kann, wenn ich nicht online bin.
Die ich direkt im CRM speichern kann.
Um auch noch Wochen später zu wissen,
wer mir wann wwas geschickt hat und warum.
Damit fange ich morgen an.
Heute muss ich noch bei Facebook kucken. Und bei LinkedIn. Und bei hotmail


AAAAAArrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrgggggggggggggggggggghhhhhhhhhhhhhhh! >>> Weiterlesen...

55 ideas how to generate new clients

Martina Bloch am 23. Mai 2011 um 15:25 Uhr

1. Advertise in a niche magazine or trade publication
2. Ask and answer questions on online forums
3. Ask if you can put your business cards or brochure in local stores
4. Ask your clients to give you a testimonial for your work
5. Ask your satisfied clients for referrals
6. Comment on blogs to bring people back to your website
7. Consider giving a finder’s fee to those who refer clients to you
8. Contact people you used to work with and ask them to send you any work they can’t or don’t want to take
9. Contact your local internet service provider or printing house and offer them a commission if they refer work to you
10. Create a local business directory and use it to get to know other business owners who might later need your services
11. Create and practice an elevator pitch about who you help and what you help them achieve
12. Cross promote with other businesses
13. Do some pro-bono work for a charitable organization with industry links
14. Enter your work into competitions and awards… and win
15. Establish contacts in larger companies like yours that can refer projects they can’t or don’t want to do
16. Find out how you could improve a company’s business and call them with your pitch
17. Get involved in social groups you’re connected to (church, school, university)
18. Get on the radio
19. Get your family and friends to spread the word about your products or services
20. Give something away for free
21. Go to industry events – conferences, association meetings, seminars
22. Have a gimmick that makes you stand out
23. Issue a press release about a story related to your services and try and get it into a local newspaper or a trade publication
24. Join an industry organization and get listed
25. Join your local Chamber of Commerce and get involved
26. Keep in touch with colleagues that offer clients a complementary service to yours and throw each other work
27. Let past and current clients know when you have a new service to offer them
28. Let past and current clients know when you have completed an important project
29. List yourself in online business directories
30. Mail fun promotional items to potential clients (calendars, toys, posters etc)
31. Mail promo postcards to potential clients
32. Offer branded pens and other gadgets at industry events
33. Offer something free to new referrals
34. Offer to give a seminar to a local service club (Lions, Rotary, …)
35. Offer to speak at industry and networking events
36. Participate in a trade show
37. Pitch a story to a blog or resource website
38. Pitch an article to an industry publication
39. Place an ad in an industry newsletter
40. Promote a free first consultation/coaching/assessment service
41. Pull a publicity friendly stunt (think Richard Branson)
42. Research sites your clients are visiting and buy advertising there
43. Run a contest which ties into your services
44. Search-optimize your website and get Google traffic
45. Send a clever holiday greeting to clients showing your work
46. Send out a message to everyone in your address book, LinkedIn connections, Twitter followers and Facebook friends announcing who you help, what you do and what you can offer (and ask them to let their network know about it)
47. Send promotions for your services with your invoices
48. Socialize and always have your business card ready
49. Start a blog and promote it
50. Start a newsletter
51. Submit tutorials or how-to’s to websites
52. Take out an ad in a local newspaper
53. Try Google Adwords
54. Use your email signature as a marketing tool
55. Write an eBook or report for your target market and promote it online

So there you have it, lots of ideas!

Danke Vered!