Nein heisst doch ganz einfach..
N och
E ine
I nformation
N ötig
War klar, oder?
N och
E ine
I nformation
N ötig
War klar, oder?
Es war einmal, da konnte ich mir ein Leben ohne die webgrrls überhaupt nicht vorstellen.
Die Verbindung via Mailinglisten zu so vielen tollen Frauen in der ganzen Bundesrepublik war eine solche Bereicherung, ohne diese wollte ich nicht sein.
Es waren die webgrrls, die mir das Laufen im Internet beigebracht haben.
Von ihnen habe ich mein Basiswissen bezügl. Nettiquette, PC-Benutzung und die Gefahren des Netzes.
Mit ihnen habe ich gelernt, gelacht, geweint.
Durch sie habe ich Freundinnen und Geschäftspartnerinnen sowie Kundinnen gewonnen.
Toll war es. Großartig und bereichernd.
Ich habe sehr, sehr viel erhalten und mich immer bemüht, noch mehr zurückzugeben.
Aber, und jetzt wird es ernst, heute ist es nicht mehr so grossartig und toll.
Das Laufen im Netz findet mittlerweile in online Communities, auf Blogs und bei twitter statt,
nicht mehr auf Mailinglisten.
Reale Treffen runden die online Akktivitäten ab, bei den Hamburger webgrrls leider schon lange nicht mehr.
Deshalb ist es jetzt Zeit für mich zu gehen.
Den Internetkinderschuhen bin ich entwachsen, ein grrl auch schon lange nicht mehr, deshalb war dieser Schritt schon überfällig.
So landete gestern die Kündigung der Mitgliedschaft im Briefkasten, gerade schrieb ich die Abschiedsmail an die Liste und es ist gut.
Alles Gute für euch, ihr webgrrls!
“Machen Sie jeden Tag einen Ihrer Kunden zum König! Nicht nur verkaufen, sondern pflegen!”
Könige verkaufen?
Könige pflegen?
Was immer das bedeuten soll.
“Es sollte darauf geachtet werden, dass in den Webinaren wirklich auch Inhalte geliefert werden und nicht nur Werbung oder gar kostenpflichtige Inhalte vermarktet werden.”
Las ich gerade in einem Xing Forum.
Ach was!
Nun, die kostenfreien webinare, die ich mir angesehen habe, haben genau den obigen Satz nicht berücksichtigt. Auch das des Satzschreibers nicht.
Die rühmliche Ausnahme war das Webinar von
Lore Reß über den richtigen Einsatz von Webinaren, das mir gut gefiel.
Eines der von mir besuchten Webinare bestand tatsächlich nur aus Eigenwerbung und hatte gar keine Inhalte.
Ich habe es, als der Moderator auf meine schriftlich gestellte Frage, wann denn wirklich Inhalte kommen, nicht antwortete, verlassen, weiß also nichts vom Ende.
Eines der Webinare, Thema “Verkaufsförderung” startete gut, mit interessanten rhetorischen Ansätzen, aber dann kam die Werbekeule, kräftig unterstützt von Claqeuren unter den Zuhörern, die via Chattool kräftig werbend urls vor unsere Augen schütteten. Furchtbar.
Hätte ich nur die ersten 10 Minuten gesehen, hätte ich den Verkaufstrainer empfohlen.
Jetzt aber nicht mehr. Definitiv.
Ein anderes Webinar kündigte sich verheissungsvoll als amüsantes Rhetoriktraining an, war aber leider gefüllt mit Plattitüden wie “Du musst ein Sieger sein”, startete mit mehr als 10 Minuten “Kuckt, so toll bin ich” des Referenten, wurde zeitlich gnadenlos überzogen und endete für mich in Belanglosigkeiten.
Fazit:
Die Gefahr bei Webinaren liegt, so meine heutige Erfahrung, darin, Menschen mit extrem unterschiedlichem Wissenstand an einem Ort zu versammeln. Dadurch ist Enttäuschung bei einem Teil der Teilnehmer vorprogrammiert, manche nehmen sicher aus jedem Webinar etwas mit.
Deshalb halte ich es für eine gute Idee, die Zielgruppe
1. selbst genau zu definieren und
2. vorab klar über die zu erwartenden Inhalte zu informieren.
Also unterscheiden, ob es ein Webinar für Anfänger, Fortgeschrittene oder Profis ist.
Dann sind Webinar ein gutes Kundenbindungs- und Kundengewinnungstool, da bin ich sicher.