Kleiner Unternehmer*nnen-Leitfaden zum Umgang mit Dienstleister*nnen

Martina Bloch am 18. September 2019 um 13:48 Uhr, 0 Kommentare

Liebe Unternehmer*innen,

weil ich sowohl als Unternehmerin, die mit Dienstleister*nnen arbeitet, als auch Dienstleisterin für Unternehmer*nnen bin, und alles schon selbst falsch gemacht habe, ist dies ist ein Apell:

 

 

Von mir als Dienstleisterin an Sie als Unternehmer*innen.
Nutzen Sie diesen kleinen Leitfaden, damit die Zusammenarbeit zwischen Ihnen und Ihren Dienstleister*innen einfacher, zufriedenstellender und effizienter gelingt.

(im Weiteren spreche ich immer von dem Dienstleister und meine alle anderen Geschlechter damit auch)

 

  1. Die Auftragsklärgung
  • Klären Sie bitte genau, was Sie von ihrem Dienstleister nicht nur erwarten, sondern auch bezahlt bearbeitet haben wollen.
    • Mit genau meine ich:
      Punkt für Punkt.
      Notieren Sie wirklich alle Arbeiten, die Sie delegieren wollen.Glauben Sie nicht, dass Ihr Dienstleister schon weiß, was Sie wollen, es Ihnen von der Nase ablesen kann oder zwischen Ihren Zeilen herauslesen kann. Kann er nicht. Wie soll er auch. Sagen, bzw. schreiben Sie es ihm. Gleich am Anfang bitte.
      Punkt für Punkt.
      Denken Sie dabei an alles, was Ihnen lästig ist, was Sie mühsam finden und bei dem Sie bereit sind, ihren Dienstleister dafür zu bezahlen, damit er sie entlastet. Kommunizieren Sie das klar und eindeutig. Nicht verschwurbelt und unklar.
      Sondern in Ich Botschaften:
      z.B. so:
      Mir ist xyz (setzen Sie alles ein, was Sie nicht selbst tun wollen oder können) sehr lästig/mühsam/langweilig, können Sie das bitte für mich gegen Honorar übernehmen

2. Die Projektdurchführung

  • Erkennen Sie Ihren Anteil an einer erfolgreichen Projektdurchführung
    • Bitte, bitte, BITTE: Antworten Sie auf E-Mails.
      Am besten innerhalb von 24 Stunden. Ihr Dienstleister schickt Ihnen keine E-Mails, weil er gerade nichts anderes zu tun hat, oder um Ihr Postfach zu füllen.
      Sondern weil er Sie informieren will, Fragen hat, eine Entscheidung braucht.
    • Bitte, bitte, BITTE: Rufen Sie zurück.
      Ein Anruf Ihres Dienstleisters ist immer ein Ausdruck von Dringlichkeit. Wäre es nicht dringlich, würde er eine E-Mail senden. Aber wenn er anruft, ist es dringend. Und wichtig.
      Also, rufen Sie zurück. Am besten innerhalb eines halben Tages.
    • Bitte, bitte, Bitte: Halten Sie Ihre Termine.
      Halten Sie versprochene Termine für Briefing, Zusendung von Unterlagen, Versand von E-Mails etc., etc.,  ein, und wenn das gerade aus wichtigen Gründen gar nicht geht, dann seien Sie bitte so höflich, Ihrem Dienstleister das rechtzeitig mitzuteilen.
      Denn, ja, erstaunlicherweise, planen auch Dienstleister ihre Arbeitstage.
      Und ihnen bekommt Leerlauf genauso wenig wie Ihnen.

3. Die Rechnung

  • Bitte zahlen Sie innerhalb der angegebenen Zahlungsfrist.
    • Alles andere ist respektlos, finden Sie nicht auch?

4. Das Feedback

  • Bitte füllen Sie Feedbackbögen aus.
    • Geben Sie bitte konstruktives Feedback.
      Also Feedback, aus dem Dienstleiter*nnen etwas lernen können.

      • Weil wir Dienstleister alle nur besser werden können, wenn wir wissen, was wir besser machen sollen. Dabei geht es um den kontinuierlichen Verbesserungs Prozeß.
      • Fragen Sie sich vor Ihrem Feedback gern, was Sie selbst hätten besser machen können.
        Halten Sie das am Besten für sich fest. Damit Sie es nicht mehr vergessen 🙂

Haben Sie konstruktives Feedback zu diesem kleinen Leitfaden für mich?

Dann bitte kommentieren Sie, oder rufen Sie mich an. 040-38083670.

 

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