Akquiseblog

Gute Akquise kann so einfach sein


Wie soll ich denn bloß richtig twittern?

Angeregt durch den Artikel zum Thema Social Media von Svenja Hofert hier meine Gedanken zum Thema Twitternutzung.

Svenja will in Zukunft nur noch fachspezifisch twittern. So wie Kerstin Hoffmann das auch primär tut.

Und ich frage mich: ist das gut so? Ist das der richtige Weg, um Twitter zu nutzen? Fehlt mir selbst nur die richtige Strategie?
Ist es unklug, Privates via Twitter ins Netz zu schaufeln?

Viele offene Fragen.
Wie twittere ich im Moment?

Ich habe keine einheitliche  Strategie.
Ich twittere  mehr nach Lust, Laune und Zeit.
Ich twittere Fachliches, Informatives,leicht Privates, Banales und Skuriles, alles durcheinander.

Die Menschen, denen ich am liebsten folge, twittern ähnlich.
Ich folge ihnen gern, weil sie sich mir als Mensch zeigen, nicht als Linkeinwurfmaschine.
Weil sie mich an ihrer Freude, ihrer Empörung, ihrer Lust, ihrer Wut, ihren Erfolgen,
ihren Niederlagen teilhaben lassen.

Twitter bietet mir damit Kontakte, die mich animieren, mich einzumischen, die mit mir
diskutieren, mit mir streiten, mir Lösungen zu Problemen bieten, die ich noch garn nicht
genannt hatte, sich mit mir freuen, mich stützen, mich trösten.
(Besonders letzteres im letzten halben Jahr).

Ob ich das aufgeben will, um stringenter, fachlich klarer, inhaltlich relevanter zu twittern?

Dient das dann der besseren Akquise, erwebe ich mir damit einen Expertenstatus,
wollen alte oder neue Kunden das so haben?
Haben Linkeinwurfmaschinen einen besseren Highscore?
Einen besseren Klout Score (wofür immer der auch gut ist)?
Mehr Follower?
Dient es dem Geschäft, der Akquise, der Neukundengewinnung, kurz- oder langfristig,
wenn man als Mensch nicht weiter sichtbar wird?

Ich weiss es gerade nicht, mein Gefühl sagt: Bullshit.
Trotzdem überlege ich, meinen Account zu splitten.
Ob ich das unterschiedliche twittern dann aber konsequent durchhalte?

Wie macht ihr das?

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Brennen Sie für Ihr Business? – BRENNEN SIE FÜR IHR BUSINESS!

Ja, natürlich, tue ich, ist doch selbstverständlich, höre ich Sie schon sagen.

 

Warum nur höre, spüre, lese ich das bei so Wenigen?
Warum sind Webseiten, Profile, Vorstellungen so flach, so austauschbar, so emotionslos?
Warum höre ich bei den obligatorischen Vorstellungsrunden bei Netzwerkveranstaltungen
so Weniges, was mich aufhorchen läßt?
Warum höre ich so Weniges, was mich wach und neugierig macht auf mehr?
Warum höre ich so Weniges was mir dauerhaft im Gedächtnis haften bleibt?

Auf Webseiten und Profilen im Netz ist es ähnlich.
Vieles ist so weichgespült.

Soll A L L E N gefallen!

Dabei können Sie auf keinen Fall alle als Kunden bekommen.
Ausserdem machen uns die Kunden, die am besten zu uns passen, am meisten Spass!

Also, bitte, fassen Sie Mut, werden Sie unverwechselbar.

Werden Sie klar und deutlich in Ihrer Kommunikation.
Zeigen Sie sich, zeigen Sie etwas von sich.
Packen Sie ein paar Tropfen Herzblut in Ihre Sprache.

Nur das macht Sie so unverwechselbar, macht Ihren USP aus.

 

Erst durch Ihre Unverwechselbarkeit merken sich andere, was Sie wie tun.

Manche werden Sie darum beneiden.
Manche werden versuchen, Sie zu kopieren.
(Wie albern, es sind doch Sie, die die Unverwechselbarkeit auslösen.)

Manche werden Sie genau wegen Ihrer Unverwechselbarkeit empfehlen.
Manche werden auf Grund Ihrer Unverwechselbarkeit zu Kunden.

Zu Kunden, die Sie dann richtig gern als Kunden haben.
Weil sie so unverwechselbar sind wie Sie.

 

Also los: Brennen Sie für Ihr Business!

 

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