Die Spitzialisierungsstrategie

Martina Bloch am 30. September 2010 um 21:39 Uhr, 2 Kommentare

Das Problem ist das “Zuviel”.

An Leistungen, Optionen, Bereitschaft und Können.

Textwendungen wie “eine breite Palette an…”, oder “Full Service” signalisieren letztlich eine Beliebigkeit, die den potenziellen Kunden zwingt, die Strickleiter ins Dienstleistungsgebäude zu nehmen. Auf dem langen Weg nach oben geht Zeit und Interesse flöten. Weitaus einfacher macht man es ihm, ein niedriges Treppchen anzubieten. Das klappt aber nur, wenn man sich von der breiten Seite auf die Spitze der Pyramide stellt. Für die zunächst nach außen kommunizierte Leistungsvielfalt bedeutet das: schlank und spitz, statt breit und stumpf.

Abgesehen davon, dass man dadurch schneller auf Kunden trifft (und diese schneller auf einen selbst), wenn man spitz in den Markt taucht, hat das Komfort-Entree weitere Vorteile.  “Spitz eintauchen” heißt in der Konsequenz, das zuerst anzubieten, worin man sehr gut ist und was man am schnellsten umsetzen kann. Damit schrumpft der Bauchladen automatisch auf ein überschaubares Leistungsportfolio. Das ist der erste Schritt zum Experten auf einem bestimmten Feld.

Bei Volker Remy weiterlesen

  1. 2 Kommentare zu “Die Spitzialisierungsstrategie”

  2. Oder mit einem Satz gesagt:
    „Mit einem großen Bauchladen kommen Sie kaum durch die enge Eingangspforte beim Kunden“

  3. Ulf sagt:

    Zu der Schlussfolgerung, dass man sich auf etwas „spitzealisieren“ sollte, bin ich erst nach längeren Versuchen gekommen, komplexe Leistungen anzubieten…Iregndwann musste ich dann alles aufräumen und wieder vom Anfang an meine Verkaufsstrategie aufbauen…Hätte ich den Artikel nur etwas früher gelesen…

Schreiben Sie einen Kommentar


Die Informationen zur Datenverarbeitung habe ich gelesen