Akquiseblog

Gute Akquise kann so einfach sein


Akquise ist wie Diät

Gestern habe ich im Fernsehen eine Sendung mit Frau Maischberger, drei Ärzten, einer “Promifrau” und einer Managementtrainerin zum Thema Abnehmen gesehen.

Da wurde postuliert, dass Abnehmen nichts mit Disziplin zu tun hat.

Und dem widerspreche ich:

Das nämlich haben Akquise und Diät total gemeinsam:

Ohne Disziplin und dem festen Willen, erfolgreich zu sein, sich “durchzubeißen” wird es nichts werden.

Die Neukundengewinnung nicht, das Abnehmen auch nicht.

Beim ersteren geht man pleite, beim zweiten verfettet man.

Beides nicht sexy, finde ich.

Und Sie?

5 Kommentare zu “Akquise ist wie Diät”

Liebe Martina Bloch,
Ihr Vergleich ist wirklich treffend. Ich sehe das ganz genau so. Ohne Disziplin kommt der Mensch nämlich nicht in die Gänge. Egal, wie wichtig das Thema ist. Es siegt dann immer die Bequemlichkeit.
Herzliche Grüße
Martina Schäfer

Hallo meine Liebe,
ich habe gerade in dem Blog von dem Abnehmen gelesen.
Als betriebswirtschafter kann ich sage, ohne konsquente Bearbeitung wird eine laufender Kundenzufluss schwierig werden für die meisten Dienstleister und Produkte.

Aber Abnehmen, oder Gewicht halten, geht ganz anders als Marketing. Und das hat nichts mit einem festen Willen zu tun. All das ist in unserem Gehirn. Auch die negativen Verknüpfungen, die zu zu viel Gewicht führen.

Der Vorteil ist, so wie man lernen kann, so kann man auch die Verknüpfung entfernen oder umlernen. Und dann geht es ganz einfach Abzunehmen oder das Gewicht zu halten.

Liebe Grüsse
Armin

Ja, gerne

Hier ein paar Informationen dazu.

Diät und JoJo-Effekt

Es gibt so viele Diäten, bei denen ein Grossteil der frustrierende Jojo-Effekt das Ergebnis ist. Die Gewichtsabnahme ist geprägt von Entbehrungen, Frust, Rückfällen und einem oft lange anhaltenden, unangenehmen Hungergefühl. Häufig kommen dann noch Heisshunger und Fressattacken hinzu, die das bereits erzielte Ergebnis wieder deutlich schmälern. Wenn man es dann endlich geschafft hat und wieder “normal” isst, beginnt der Prozess von Neuem. In “rasender” Geschwindigkeit hat man gleich wieder die verlorenen Kilos zugenommen. Und in der Regel mehr Gewicht als vorher.

Was zwingt uns zum Essen?

Das Unterbewusstsein hat das Essen von klein an immer wieder mit Glücksgefühlen erlebt, in Verbindung mit Liebe, Trost und Geborgenheit. Die Ausschüttung von Glückshormonen wurde immer wieder im Zusammenhang mit Essen im Gehirn gespeichert. Wenn wir hingegen unglücklich sind, werden permanent Stresshormone ausgeschüttet. Das Immunsystem wird blockiert. Daraufhin meldet sich umgehend das Unterbewusstsein: Du musst essen, um Glückshormone zu produzieren und um Stresshormone abzubauen. Diese Reflexe verbleiben ein Leben lang, wenn die Informationen nicht verändert werden.

Wenn man mag und es einfach einmal selbst ausprobieren will, ob das Essen bei einem dafür steht. Ich rede hier nicht von den “normalen” und notwendigen mahlzeiten, wenn der körper das Bedürfnis nach Energielieferung, sprich Nahrung hat. Sondern all die Momente dazwischen.

Warum habe ich jetzt das Bedürfnis das zu essen, was ich gleich essen werde? (also vor dem Essen sich selbst fragen)

Wie sind meine Gefühle und Empfindungen?
Habe ich ein unangenehmes Gefühl, das ich mit Essen verbessern will?
Ist was nicht so gelaufen wie ich wollte und es soll mir besser gehen?
Will ich mich für einen Erfog belohnen?

Wenn das nicht mehr notwendig ist, kann bei den meisten mit Übergewicht einige an Kalorien “gespart” werden. Aber nur wenn ich mir bewusst bin und die Verbindung aufgelst wird.

Klarer jetzt? Viel Spass beim Selbstversuch 🙂

Also für Diät braucht man schon Disziplin. Aber fürs Abnehmen braucht man nicht unbedingt eine Diät. Sondern vielleicht eine Ernährungsumstellung, die dem Körper das gibt, was er braucht und ihm vor allem das erspart, was ihm nicht gut tut. Dann ist Abnehmen auf einmal kein Thema mehr und die Disziplin dient dann der Akquise 😉

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