Wie soll meine neue Website werden?

Martina Bloch am 19. Juni 2011 um 21:31 Uhr, 10 Kommentare

Heute bitte ich um Ihre Hilfe.
Meine website www.unternehmenskontakte.de steht endlich, endlich, endlich, wirklich vor einem relaunch.
Und ich muss mich entscheiden, wie sie werden soll.
Was ist ganz wichtig, was ist wichtig, was ist nur nice to have und was ist unnötig oder sogar nicht ratsam?

Welche Informationen erwarten Sie auf einer Website wie meiner?
Was wollen Sie unbedingt erfahren, was interessiert Sie nicht?

Welche der in diesem PDF vor zwei Jahren erfassten Funktionen brauche ich, welche nicht?

Die neue Website soll natürlich der Neukundengewinnung, der Information zum Thema Akquise
dienen und Lust auf Kaltakquise machen.

Ich freue mich über jede Anregung, nehme keine Kritik meiner alten Website übel
und hoffe, Sie helfen mir weiter 🙂

Danke.

  1. 10 Kommentare zu “Wie soll meine neue Website werden?”

  2. Mac Conin sagt:

    Hmm, also auf jeden Fall muss das Design anders sein.
    Dass eine moderne Site ein CMS einsetzt und dass URLs sprechend sind, dass Content sauber aufgebaut ist, ist wohl Grundvoraussetzung. Die Wahl des CMS hängt von den gewünschten Funktionen und dem Projektumfang ab.

    Was man alledings auf jeden Fall für einen Relaunch beachten sollte ist, dass alte URLs möglichst nicht verloren gehen oder umgeschrieben werden, damit das eigene Ranking bei Google nicht abstürzt.

    Auch sollte im allerersten Step die Art der Site geklärt werden: Blog, oder Firmenseite oder ganz was anderes.

    Und ja, auch wenn es um Akquise geht, Bilder wären nicht schlecht… wichtig ist auch hier immer der erste Eindruck, also für die Startseite nicht unbedingt die Bleiwüse, aber doch zumindest so viel Content, dass der Besucher einschätzen kann, a: worum geht es, b: bin ich hier vielleicht richtig und c: ein wenig Futter für die Suchmaschinen.

  3. Zwei Jahre sind schon eine Zeit. Ihre Nachfrage ist aber Anregung für einen Launch in meiner speziellen Zielgruppe ähnliches zu machen und mit http://www.wufoo.com eine Abstimmung einzurichten. So könnte man Dinge auch priorisieren, die man selbst vielleicht gar nicht für wichtig anerkannt hat.

  4. Ich halte ja nichts von allzuviel Basisdemokratie bei derartigen Vorhaben, das ist zumeist wenig zielführend. Machen Sie sich zuerst klar, was SIE wollen, anhand dieser Überlegung ist es dann besser möglich, Feintuning zu betreiben . Eine übersichtlichere Gliederung (Veranstaltungen, Leistungen, Kontakt etc.) kann sicher nicht schaden. Aber Sie müssen das Rad nicht neu erfinden. Sie haben ein Blog, da gilt es, zu überlegen, was man dahin „auslagert“, was man an welcher Stelle integriert und/oder was man vom Blog auf die Firmenseite nimmt. Dann sollte man sich natürlich auch über die interne Verlinkung Gedanken machen. Verzichten Sie auf alles, was überflüssig ist (Maps – außer bei Veranstaltungen u.ä.).

  5. Guten Tag

    Den Hinweis von Stefan Möller, dass das Ziel sein sollte, herauszufinden, was Sie wollen, finde ich gut und wichtig. Und diese Umfrage unterstützt diesen Zweck.

    Mein Tipp: Vergessen Sie mal was war. Entwerfen Sie eine neue Website. SEO zuerst. (Markt-)Zieldefinitionen, Keywordrecherche, Konkurrenzanalyse usw. Auch wichtig: Festlegen des angemessenen Budgets, damit sie sich mit den für Sie richtigen Webdienstleistern einlassen.

    Viele Grüsse

  6. Hallo Martina,
    was möchtest DU denn machen? Warum möchtest Du Deine Homepage relaunchen? Nur weil sie vielleicht nicht mehr so modern ist, weil Du Deinen Blog oder Facebook besser integrieren möchtest, weil Du neue/andere Funktionen aufnehmen möchtest, …? Daraus ergibt sich dann schon einiges.

    Ich persönlich suche auf einer Website nach „Leistungen“, evtl. „Referenzen“, „Philosophie“, bzw. auch nach dem, was den Anbieter von anderen Anbietern unterscheidet. Bei Dir käme dann evtl. auch noch der Punkt „Veranstaltungen“ oder „Termine“ dazu, wobei Du das auch in den Blog einbauen könntest. Was mir gefällt, wenn man einen separaten Blog hat, wenn z.B. die Überschriften der letzten 3 Artikel auf der Homepage „angeteasert“ werden (hab ich zwar auch nicht, kommt aber demnächst). Ich scrolle sehr ungern, deshalb habe ich bei meiner Homepage drauf geachtet, daß der Nutzer nicht zuviel scrollen muß. Und es muß übersichtlich sein.

    Just my 2 cents.

    Schöne Grüße
    Alexandra

  7. Kerstin Boll sagt:

    Hallo Martina,

    hin und wieder mache ich Vorträge zu Homepages und frage die Teilnehmer: Was möchten Sie wissen, wenn Sie einen Dienstleister beauftragen?

    Dabei wird deutlich: Der Einkauf von hochwertigen Dienstleistungen ist objektiv riskant. Der Kunde kann nie wissen, ob der Dienstleister wirklich gut ist. So ähnlich geht es uns allen, wenn wir beim Zahnarzt auf dem Stuhl sitzen. Wir hoffen, dass er seine Arbeit gut macht. Aber wissen wir es?

    Deshalb sind zentrale Frage der Kunden: Wer bist Du, Dienstleister? Was bietest Du an? Wozu ist das gut? Für wen bietest Du die Leistung an? Für mich? Weshalb soll ich Dir trauen?

    Ich würde gleich auf der Startseite Antworten geben, schön appetitlich aufbereitet. Wenn Du Lust hast, kannst Du Dir meine eigene Seite ansehen. Auch sie folgt dem „Kästchen-Schema“, will also viele Inhalte übersichtlich präsentieren. Übrigens läuft sie komplett auf WordPress.

    Liebe Grüße, viel Erfolg
    Kerstin

  8. Hach! Danke! Der input hier ist grossartig, habt alle herzlichen Dank dafür. Damit gehts jetzt weiter, heute habe ich schon entschieden, das mein puristischer Stil bleibt, aber vielleicht doch mit ein paar Bildern aufgelockert wird.

  9. Dagmar sagt:

    Liebe Martina,
    die bisherige Startseite finde ich sehr wuselig. Zu viele Punkte, bei denen keine richtigen Prioritäten erkennbar sind.

    Ich würde die Navigation „beruhigen“, vielleicht auf 5-7 Hauptpunkte reduzieren und diese evtl. mit kleinen Pics bestücken.
    Um dann trotzdem noch den einen oder anderen Begriff mit auf der Startseite unterzukriegen, könntest Du eine Themenwolke aufnehmen – am besten in einer Form, die dann auch von Google erfasst werden kann.

    Da Du so rührig bist, könntest Du aktuelle Meldungen (unter ‚Wer bin ich, was biete ich‘) schon auf die Startseite bringen. Aber das ist Geschmackssache.

    Wenn Du es – zumindest auf der Startseite – dreispaltig machst, dann könntest Du die rechte Spalte für die nächsten Seminartermine reservieren.

    Soweit meine Gedanken dazu…

    Liebe Grüße aus dem Norden 🙂
    Dagmar

  10. Abgesehen von all den wichtigen Hinweisen meiner „Vorschreiber“ sehe ich eine andere Fragestellung: Inwieweit sollte die neue Seite „gestaltet“ sein? Dabei geht es weniger um puristisch oder Kästchen oder horizontale Navigation, sondern vielmehr um die übergeordnete Frage: Inwieweit ist hier ein alle Aktivitäten umfassendes Corporate Design als visuelle Klammer sinnvoll, das die div. Kommunikationsebenen (Webseite, Blog, Twitter, Xing etc.) sichtbar verbindet. Bisher machen Sie das nur über das Wording und über Ihr Portrait (wobei mir – sorry – das neue mit dem Sonnenhut zu wenig business ist; und es verdeckt Ihr Gesicht!). Dieses CD sollte Sie und Ihre Unternehmenspersönlichkeit spiegeln, interpretieren und trennscharf differenzieren von Ihren Mitbewerbern.
    Inhaltlich und von der Struktur her würde ich die Seite etwas raffen und konzentrieren und die User mehr führen. Ob die Webseite eine statische Repräsentanz sein sollte oder dynamischen Elemente eingebunden sind, ist dann abhängig von der Kommunikationsstrategie: Auf welcher Ebene erreichen Sie welche Ihrer potenziellen Kunden und wie nutzen diese Ihre Informationen bzw. nehmen sie wahr? Wie finden die Nutzer Sie und wo treffen Sie als erstes auf Informationen über Sie? Und wie werden sie dann weiter geleitet?
    Ich bin gespannt und freue mich schon jetzt auf den Relaunch. Viele Grüße aus Berlin,
    jacqueline

  11. Elke Wolf sagt:

    Liebe Martina Bloch,
    ich bin gerade bei Xing über Sie und Ihren Blog gestolpert und möchte zum Thema neue Website und Design etwas sagen.
    Die VorrednerInnen haben Ihnen strukturell und inhaltlich viele Hinweise gegeben. Ich bin sicher, dass diese Anregungen eine gute Basis geben, um Ihren Auftritt zu „erneuern“.
    Weiterhin einen Blog zu unterhalten, finde ich eine wichtige und gute Idee, da dieser durch Ihre Persönlichkeit und Ihre Arbeitsweise ein hervorragendes Werkzeug für Sie zur Darstellung ist. Ich muss aber Frau Romeo recht geben, dass eine Homepage zur klaren Abbildung Ihrer Unternehmung sinnvoll, ja fast wünschenswert ist, denn der Blog erfüllt eher den Zweck eines schnellen redaktionellen Tools. Und ich – als Neuleser – muss gestehen, dass ich ganz schön in Verwirrung gerate, wenn ich in Ihrem Blog lese.

    Beides, Homepage und Blog, sollten ansprechend gestaltet werden und wie Frau Klemm treffend formulierte „ein umfassendes Corporate Design erzeugt eine visuelle Klammer“, die über allem steht.

    Als Hilfestellung für die Website oder Blog: Ich habe mit WordPress gute Erfahrungen gemacht. Es gibt sehr ansprechende, kostenlose Templates ( z.B. http://tinyurl.com/3yj83u6 ) die man mit Unterstützung eines Programmierers auf seine Bedürfnisse anpassen kann (Navigation, Einbau des Logos etc.). Vorraussetzung sollte allerdings eine Corporate Identity und das daraus entwickelte Corporate Design sein.
    Ein solcher Auftritt wirkt in erster Linie nicht wie ein herkömmlicher Blog, hat aber einen solchen Ursprung.

    Ich hoffe ich konnte Ihnen helfen, viel Spaß beim neugestalten und entwickeln.
    Ebenfalls viele Grüsse aus Berlin, Tiergarten,
    Elke Wolf

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