Wie man erfolgreich für einen „Bauchladen“ akquiriert

Martina Bloch am 13. November 2011 um 13:39 Uhr, 10 Kommentare

Stellen Sie sich vor, sie arbeiten mit einem Netzwerk, in dem es viele Spezialisten gibt, die zusammen z.B. alles abdecken können,
was im Weiterbildungsbereich möglich und erforderlich ist.
Vom Führungskräftetraining bis zur Officeschulung
Von Photoshop bis Teambuilding.
Von Excelschulung bis Telefontraining.
Von Kreativitätstraining bis Businessetikette

Wie akquirieren Sie dafür?

Von außen draufgekuckt,sieht es wie ein Bauchladen aus
und welcher Kunde will schon in einem Bauchladen kaufen?
Einkauf von Expertenwissen ist heute gefragt.

Wie könnte man also für einen solchen „Bauchladen“ erfolgreich akquirieren?

Die Akquise ist ganz einfach:

Der Bauchladen wird runtergebrochen auf seine Einzelteile.

Auf das Spezialistenkönnen, das Spezialistenwissen.
Dies und nur dies bieten wir den potentiellen Kunden an, bei denen wir
vorab recheriert haben, ob genau so ein Wissen, so ein Können für sie den
grösstmöglichen Kundennutzen bieten wird.
(Den „Bauchladen“ -> also alles, was die Gesamtheit der Trainer noch kann,
haben wir nicht erwähnt, darüber lässt sich gut sprechen, wenn man vor Ort
beim Kunden ist und schon Vertrauen aufgebaut wurde.)

Intelligente Akquise nennen wir es.
Die funktioniert, am Ende zu den Kunden führt, die genau das benötigen,
was wir am Besten können.

Einverstanden?

  1. 10 Kommentare zu “Wie man erfolgreich für einen „Bauchladen“ akquiriert”

  2. Ja, bin einverstanden!

    Zum Glück habe ich das schon im Jahre 2004 gelernt. Aber es musste erst eine wirtschaftliche Krise kommen, um am eigenen Leibe erleben zu können, dass es unmöglich ist, einen Bauchladen zu verkaufen.
    Übrigens: Aus dieser Erkenntnis heraus ist der Begriff „Präsentationsoptimierer“ entstanden.

  3. Udo Peilicke sagt:

    Bin voll bei Ihnen Frau Bloch!

    Vorbereitung ist beim Thema „Bauchladenakquise“, der halbe Erfolg. Über den USP komme ich zu meiner Kunden[Ziel]gruppe und diese kann ich dann direkt und speziell ansprechen. Zumal ich mich, z.B. am Telefon, so wie so auf das Wesentliche konzentrieren muss!

    Maßgeschneiderte Grüße sowie allzeit gute Telefongespräche,
    wünscht,
    Udo Peilicke aus Berlin von http://www.peilicke-telefontraining.de

  4. Wilhelm Zorem sagt:

    Siemens ist auch Bauchladen. Die Dachmarke macht die Reputation und Geschäftseinheit die Expertise. Ohne Dachmarke ist ein Bauchladen wertlos. Netzwerke sind übrigens keine Firma. Sie müssen noch viel lernen Frau Bloch.

  5. In der Medizin, Herr Zorem, heisst es: was wirkt hat seine Berechtigung. Für meinen Kunden hat obiges gewirkt. Mit Buchungen. Also?

  6. @ Zorem

    1. Siemens ist kein Bauchladen, wie ich ihn an Hand des Beispiels verstehe – sondern eine Dachmarke, die sich auf bestimmte Fachbereiche spezialisiert hat – und diese mit dem guten Namen Siemens bewirbt. Niemand (!) würde Siemens als Bauchladen bezeichnen. Unfug.

    2. Netzwerke können sehr wohl als Firma auftreten und auch wahrgenommen werden. Innerhalb der Werbung gibt es oftmals solche Netzwerke. Sie haben ein eigenes Logo, eine eigene Philosophie und trotzemdem werden sie fiskalisch nicht als Firma ausgewiesen. Sie treten sogar gemeinsam vorm Kunden auf. Ich selbst arbeite so.

    Fragt sich, wer hier noch viel lernen muss.

    Gruß

    Manfred Zimmer

  7. Hach, Herr Zimmer, Danke!

  8. Wilhelm Zorem sagt:

    Bereits im Jahr 99 wurde Siemens Bauchladen genannt und zuvällig schreibt das Handelsblatt am 12.11.2011. „So wissen Bürgermeister immer, wen sie anrufen müssen, egal, um welche Technik aus dem Siemens-Bauchladen es gerade geht.“ Ihre These bedarf einer Überprüfung Herr Zimmer.

  9. Sie aber, Herr Zorem, brauchen einen Lektor. Oder zumindest einen Duden. Liest sich ja gruselig.

  10. Die Berliner Kongresshalle wird von den Berlinern und auch von den Journalisten ‚Schwangere Auster‘ genannt. Ist es nun eine schwangere Auster oder eine Kongreßhalle?
    Welche These wollen Sie denn überprüfen? Bauchladen ist im Fall Siemens eine Metapher. Vielleicht sollten Sie einen Vortrag halten: Siemens – der heimliche Bauchladen. PowerPointPräsentation in riesigem Kongreßzentrum. Die Sensation. Tausende von Menschen kommen.
    Ich komme auf jeden Fall – denn das wird mindestens so lustig wie ein Nachmittag mit Helge Schneider.

  11. Ich habe auch das Gefühl, dass größere Firmen wie z. B. Siemens sich in letzter Zeit wieder auf ihr Kerngeschäft besinnen – also in erster Linie Elektrizität und Eisenbahnen – und zusätzliche Leistung bei anderen Anbietern einkaufen. Viele Sparten ihres Bauchladens haben sie inzwischen verkauft – allem voran die Kommunikationssparte.

    brand eins spricht von dem „roten Faden“, der klar sein muss. http://www.brandeins.de/archiv/magazin/das-prinzip-marke/artikel/der-rote-faden.html

    Andererseits sind Kundenwünsche vielfältig. Wer Kooperationen transparent nach außen zeigt, weist meines Achtens nicht auf einen „Bauchladen“, sondern dass er seinem Kunden nur die bestmögliche Ware / Dienstleistung anbieten möchte.
    Ich würde deshalb den Begriff Bauchladen, der doch eher negativ besetzt ist, durch Kooperation von Spezialisten ersetzen, gepaart mit einer transparenten Darstellung wird es Kunden meines Erachtens überzeugen.

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