Akquiseinstrument E-Mail Footer

Martina Bloch am 28. Mai 2013 um 09:00 Uhr, 8 Kommentare

Es ist mir ein Rätsel, warum nicht viel, viel mehr Nutzer
ihren E-Mail Footer als Akquiseinstrument nutzen.
(Der Footer ist diese kleine Signatur am Ende einer E-Mail)

Bei den meisten sieht er so aus, wenn denn überhaupt ein Footer standardmässig angehängt wird.

Marianne Mustermann
Texterin mit Leib und Seele
Musterstrasse 7
12345 Musterstadt
Tel: 01234-56789
www.mustermann.de

Das ist nicht verkehrt, immerhin kann man sofort sehen, wer einem schreibt,
es gibt die Kontaktadresse, die Rufnummer und die Website. Was oft fehlt ist
die E-Mail Adresse. Und ein wenig Werbung in eigener Sache.
So ein kleiner link auf das eigene Blog, einen aktuellen Artikel, ein Workshopangebot,
eine interessante Diskussion bei Xing, LinkedIn, facebook oder twitter ist schnell
angelegt und lockt vielleicht den einen oder anderen E-Mail Empfänger, mal auf
den link zu klicken. Mit solchen links werden Sie interessanter, zeigen, dass Sie
aktiv und engaiert sind. Dazu sind das keine platten: „kauf mich doch jetzt mal“ links.
Wobei ich es sehr wichtig finde, dass die links sprechen, mir also sofort erzählen,
was sich dahinter verbirgt und nicht solch kryptische Zahlen und Befehle enthalten
wie …/html/3ytz5)a*..!
Ich mache das z.B. so:

E-Mail Footer

 

 

 

 

 

 

 

Das hat mir schon Workshopkunden gebracht, einfach nur, weil ein
Kunde auf einen meiner links geklickt hat und das Angebot gut fand.
Und, wie ist das bei Ihnen?
Nutzen Sie Ihren Footer schon akquisetechnisch? Variieren Sie ihn?
Was ich noch wichtig finde: Dass an jeder E-Mail ein Footer hängt.
Damit ich alle Kontaktdaten immer ganz, ganz schnell finden kann.

  1. 8 Kommentare zu “Akquiseinstrument E-Mail Footer”

  2. Spannendes Thema Martina.

    Jetzt zur Messe Personal Nord 2013 in Hamburg, habe ich das erste Mal themenbezogen meine Signatur benutzt. Link in einem Bild erziehlt dabei gute Klickraten.

    Ich schreibe ja am häufigsten mit Bestandskunden und wurde einige Male angesprochen was das denn sei und wie es lief.

    Im Moment nutze ich das Bild der Messe, um auf meine Messeinformationen hinzuweisen und wie es aussieht scheint das auch besser zu fruchten als ich es mir erwartet hatte.

    Einige meiner Netzwerker setzen auch Twitter, Xing, Linkedin und Facebook Bilder in der Signatur ein um so mehr Besucher auf diese Seiten zu locken. Da bin ich mir jedoch nicht sicher, ob das zu mir passt – standarttechnisch habe ich immer einen Link zum Seminarangebot und zum Blog in meiner Signatur – allerdings scheinen diese nicht laut genug mit meinen Lesern zu sprechen….

    Du hast mich nachdenklich gemacht. Danke.

  3. Ich setze außer dem Link zur Internetseite und zum Blog immer eine kurze Liste aktueller Projekte in den Footer. Die Links hinterlege ich nur hinter Klartext (also so, dass man die www-Adresse nicht sieht). Oder spricht da etwas dagegen?

  4. Frage Herr Allgeier:
    kann ich die links anklicken, wenn ich nur Textmails empfange?
    Wenn ja, dann ist alles fein 🙂

  5. Eine zweischneidige Sache, wie ich finde. Als Marketingkasper halte ich es für begrüßenswert, die Signatur – so lautet der traditionelle Begriff für das, was du E-Mail-Footer nennst – für die eigenen Werbezwecke zu benutzen. Als Traditionalist (erste eigene E-Mail-Adresse 1989) hänge ich allerdings auch etwas an den bewährten, alten Konventionen. Und die besagen nun einmal, dass eine E-Mail-Signatur maximal vier Zeilen zu je 80 Zeichen zu umfassen hat. Natürlich: Man kann sich über jegliche gesellschaftliche Konventionen hinwegsetzen. Weil man sie für nicht mehr zeitgemäß hält, oder weil man schlicht keine Lust darauf hat. Dann wird man sich allerdings auch damit arrangieren müssen, dass man in der Akzeptanz derjenigen Empfänger, für die klassische Umgangsformen nach wie vor eine hohe Bedeutung haben, eher einige Minuspunkte einstreichen wird.

    Gleich, wie man sich entscheidet: Zu was man sich meines Erachtens unbedingt durchringen sollte, ist ein korrekter Signaturtrenner in der ansonsten leeren Zeile vor dem Signaturbandwurm. Der besteht aus der Zeichenfolge Bindestrich Bindestrich Leerzeichen (– ) und gibt jedem brauchbaren E-Mail-Programm die Anweisung, den Text ab diesem Punkt nicht mehr zu zitieren. Damit wird vermieden, dass bei der heute ja leider zur Standardtechnik gewordenen Zitiertechnik TOFU (Text oben, Fullquote unten) die Signatur in jeder Zitatebene noch einmal beinhaltet ist, was bei ausufernden Signaturen das »Zurücklesen« in einem längeren Schriftwechsel endgültig zur Qual werden lässt.

  6. Das ist eine gute Ergänzung, Jens, danke dafür.
    Es wäre wirklich sehr lästig, wenn die Signatur mit zitiert würde 🙁

  7. Ich nutze diese Signatur schon sehr lange und sie hat sich bewährt. Auch ich platziere hier immer wieder Aktuelles. Vor allem finde ich es selbst sehr angenehm, wenn Signaturen angehangen sind, so muss ich nicht lange suchen.

  8. Die Idee ist gut und wird in individuellen Kontakten durchaus funktionieren können – es sei denn, die Firmen-IT hat aus SIcherheitsgründen Links aus E-mails standardmäßig gesperrt.

    Aber an dieser Stelle mal zwei Fragen an die Profis:

    Wie hoch ist der Anteil der Entscheider, die eine Mail tatsächlich bis zum „mfg“ lesen – und sei es nur quer ?

    Wie hoch ist der Anteil derer, die sich auch noch die Signatur anschauen?

  9. Vielen Dank für den Tipp. Werde ich gleich mal ausprobieren.

    schöne Grüsse

    Madeleine Koch

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