Keine guten Vorsätze mehr

Martina Bloch am 4. Januar 2016 um 13:47 Uhr, 2 Kommentare

Über Jahre habe ich  zu Silvester gute Vorsätze gefaßt.

Schornsteinfeger, Glücksschwein und ein Pfenning - alles bringt Glück
Weniger Schokolade.
Mehr Diät.
Weniger Sofalümmeln.
Mehr Sport.
Weniger Fernsehen.
Mehr Lesen.
Weniger arbeiten.
Mehr verdienen.

 

 

 

 

 

Was davon habe ich am Ende umgesetzt?
In der Regel gar nichts.
Alles blieb wie es war, die Vorsätze gabs, die Umsetzung nicht.
Frustrierend.

Endlich wurde mir klar:

Gute Vorsätze sind nichts für mich.

Die und ich sind nicht kompatibel.
Deshalb lasse ich sie ab 2016 Vorsätze sein und mache statt dessen Pläne.
Zu Zielen, die ich gern jetzt, am Ende des Jahres, in 2 Jahren erreichen möchte.
Notiere mir, was ich dazu tun muß und dann auch tun will, um es anschließend in Stückchen oder großen Stücken umzusetzen.

Was soll ich sagen, das hat schon in meinem letzten Urlaub über Silvester funktioniert.

Ich habe deutlich mehr gelesen und kaum ferngesehen.
Habe wirklich Urlaub gemacht und nicht an mein Unternehmen gedacht.
Habe mich erholt, um jetzt die Kraft zu haben, an die Erreichung meiner Ziele zu gehen.
 Mein Wort für 2016 ist:  Tun

 

  1. 2 Kommentare zu “Keine guten Vorsätze mehr”

  2. Daniel sagt:

    Tun gefällt mir. 😉

    Den Vorsätzen habe ich schon länger den Korb gegeben.

    In dem Zusammenhang empfehle ich den lesenswerten Artikel: http://ze.tt/diese-11-grafiken-zeigen-uns-wie-kurz-das-leben-wirklich-ist/

    Mein Wort für 2016: Plan. Das erinnert mich immer an den bekannten Film „Die Olsenbande“ und Egon mit seinem Plan. 🙂

    In diesem Sinne viel Erfolg Dir liebe Martina und @all.

  3. Heißt es nicht „Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert?“

    Da ich in den Himmel kommen möchte (natürlich gesund) hab ich schon vor Jahren keine Vorsätze mehr gemacht, sondern Ziele – zugegeben Bescheidene (aber das wird man mit den Jahren eh) –
    und daher mein Motto: „Pack’n wir’s an“. Und das „wir“ verwende ich mit Absicht: die Hybris, alles selbst zu schaffen nimmt das Leben (real life, nicht life 2.0 virtuell) in beiden Bedeutungen.

    Daher: alles Gute – vor allem Gesundheit und immer die bekannte Handbreit Wasser unterm Kiel.

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