10minMe: Mehr Sachlichkeit tut gut

Martina Bloch am 12. Juli 2018 um 20:47 Uhr, 0 Kommentare

Heute bin ich spät dran. Haben den Tag über einen Workshop zum Thema Kaltakquise und mußte dann erstmal ausspannen und durchatmen.

Deshalb erst jetzt mein Artikel für heute. Morgen kommt gar keiner, da bin ich unterwegs um einer 92 jährigen Freundin zum Geburtstag zu gratulieren und komme erst spät zurück.
Jetzt aber zum Thema.

Kunden können mich manchmal auf die Palme treiben. Ganz, ganz nach oben.
Weil sie nicht mit mir reden, nicht antworten, sich irgendwie in Schweigen hüllen.
Oder weil sie tun Dinge, die aus meiner Sicht unklug bis dumm sind.
Ich bekomme Puls, rege mch auf. Bin versucht, entsprechende E-Mails zu schreiben.
Und dann erinnere ich mich an die klugen Ratschläge aus meiner Familie:

„Tritt doch mal einen Schritt zurück. Geh runter von der Emotionsebene und rauf auf die Sachebene“
ist der eine gute Ratschlag.

„Mach dir klar, was dein Ziel ist. Dann prüfe, ob deine geplante Handlung deinem Ziel dient.“ ist der andere gute Ratschlag.
Beide habe ich gelernt zu beherzigen.
Einer Freundin bringe ich es gerade bei.
Weil es so wenig hilfreich ist, unwirsch zu werden. (ist das nicht ein schönes Wort ? ). Weil es der Zielerreichung so gar nicht dient, unfreundliche E-Mails zu schreiben.
Weil die Sachebene soviel leichter zu bespielen ist, als die Emotionsebene.
Da ich aber keine Heilige bin, die einfach auf Knopfdruck umschalten kann, schreibe ich meinen Ärger, meine Wut mit heftigen Worten in ein Worddokument.
Das liegt dann Tage auf meinem Rechner. Bis ich es entspannt lösche, weil die Wut wieder verraucht ist.

Während meine auf Sachebene geschriebene E-Mail tut was sie soll: Der Kunde spricht wieder mit mir oder erkennt, dass die nächste Aktion klüger geplant wird.

So klasse, wenn man gute Ratgeber hat!

 

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