Akquiseblog

Gute Akquise kann so einfach sein


10minMe: Mein schlimmster geschäftlicher Verlust

Maren hat mich gefragt, worin ich in meiner Selbständigkeit einmal gescheitert bin.
Gescheitert bin ich mit der erfolgreichen Gründung einer Limited, einer UG und einer GbR.
Doch dazu wann anders mehr.

Gescheitert bin ich auch an dem Versuch, einen mir sehr, sehr, also sehr liebgewonnen Kunden zu halten.
Vom Anfang an:

Eine PR Frau, mit der ich mich, auf Vermittlung meines Steuerberaters, mal auf einen Schnack getroffen hatte, rief mich an. Sie hatte von einem befreundeten Designer ein Fax weitergeleitet bekommen, in dem ein finnisches Designhaus Hilfe bei der Akquise deutscher Kunden suchte.
Die PR Frau fand sich dafür nicht geignet, erinnerte sich aber an unser Treffen und suchte den Kontakt.
Das Fax wanderte zu mir und ich schrieb eine E-Mail.

So begann meine ganz und gar wunderbare Zeit mit Marja Kurki .
Drei Jahre lang beackerte ich mit meiner finnischen Kollegin Mimma den deutschen Markt, mit dem Ziel, die Unternehmen mit Tüchern und Krawatten aus Seide mit Corporate Design auszustatten.
Es gelang gut. Große Firmen wie Vitakraft, der TÜV Nord, International Farbenwerke, um nur einige zu nennen, wurden Kunden.

Ich flog zu Kick-Off Meetings nach Helsinki, fing an Finnisch zu lernen.
Minä olen Martina, minä olen Hamburgilainen, mittä kuluu?
ist davon noch im Kopf.

Mimma und ich fuhren gemeinsam zu den von mir akquirierten Terminen in Norddeutschland. Sie wurde mir eine Freundin.
Später dann fuhr ich allein durch Norddeutschland, bis auf eine kleine Aussnahme die einzige Aussendienstzeit meiner Selbständigkeit.
Ich habe es geliebt!

Dann kriselte es in der Fa. Die Umsätze folgten nicht den Plänen und Erwartungen. Eine Vertriebsleiterin wurde eingestellt. Sie meinte, mir meinen Job erklären zu müssen. #seufz Die Stimmung kippte. Die Geschäftsleitung auch. Eine Frau kam an die Spitze. Und ich merkte: es ändert sich was.
Ich fing an, mir Sorgen zu machen, die Sorgen verfolgten mich in den Schlaf.

Weil ich finde, dass Kunden in meinem Schlafzimmer nichts zu suchen haben, buchte ich eine systemische Aufstellung der Situation.
Das Ergebnis war, wie ich es innerlich schon wusste.
Die neue Geschäftsführerin wollte nicht mit Deutschen arbeiten, nur mit Finnen.
Und obwohl ich mich sehr anstrengte, auch erfolgreich war, wurde die Zusammenarbeit gekündigt.

——– ich war so traurig——

Völlig abgesehen davon, dass mir ein großer Kunde weggebrochen war, hatte ich einen echten, tollen Wunschkunden verloren.
So war zumindest mein Gefühl. Dass er schon länger gar nicht mehr ein Wunschkunde war, wurde mir nur langsam klar.
Tätsächlich habe ich mehr als ein halbes Jahr gebraucht, um diesen Verlust zu verschmerzen.
Noch heute denke ich sehr, sehr, sehr gern an die schöne Zeit mit Marja Kurki, besonders aber mit Mimma zurück.
Es bleibt die Erkenntnis:
Wäre ich nicht selbständig geworden, hätte ich das nie erleben können.
DAS wäre ein viel größerer Verlust gewesen 🙂

 

Diesen Post habe ich nicht in 10 Minuten geschrieben, ich habe 18 Minuten gebraucht.
Sei es drum.
Frage beantwortet, Maren?
Die Firma Marja Kurki bietet heute keine Tücher und Krawatten mit Corporate Design mehr an.
Hat dazu auch keine Referenzen mehr online.
Ich kann aber sagen: Die Designs waren spitzenmäßig und besonders!

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10minMe: Jetzt wird es privat

Der Timer läuft und ich will auf die Frage antworten, auf die Maren und Steffi gern eine Antwort hätten:

Warum ich so wenig Privates im Netz von mir gebe.

Fängt ja schon mit dem Wort Warum an: das verlangt gefühlt immer eine Rechtfertigung und ist ein doofes Fragewort. Macht heute aber nichts.

Tja, warum erzähle ich Ihnen und euch im Netz so wenig über meine privaten Angelegenheiten?
Ganz einfach:

Ich stelle mich auch nicht auf den Jungferstieg und rufe sie dort hinaus, oder klopfe bei meinen Nachbarn an die Tür, um sie ihnen zu erzählen.
Beides fände ich megaschräg, und genauso schräg und unangegbracht finde ich es, den möglichen Millionen Lesern mein Privatleben auszubreiten.
Wikipedia sagt dazu:
Im Kontext zu Personen gehört Privates nicht der Allgemeinheit, sondern nur einer einzelnen Person oder einer eingegrenzten Gruppe von Personen, die untereinander in einem intimen bzw. einem Vertrauensverhältnis stehen.
Das intime Verhältnis trifft es gut. Ich stehe mit Ihnen und euch nicht in einem intimen Verhältnis.
So viele Verhältnisse könnte ich auch überhaupt nicht verarbeiten, geschweige denn pflegen.
Außerdem gehört das Wohl und Wehe der Mitglieder meiner Familie nicht ins Netz, das fände ich extrem übergriffig. Sie alle entscheiden selbst, worüber sie die Netzgemeinde informieren.

Mein Abendessen müssen Sie und ihr auch nicht kennen, es reicht, wenn es mir schmeckt.

Obwohl ich, und jetzt wird es sehr privat!, gern die Lindenstraße sehe, (uff, was für ein öffentliches Geständis), ist mir Voyeurismus suspekt.
In der Lindenstraße sind es gespielte Lebensgeschichten, doch die Menschen im realen Leben sind mehr und mehr an echten Lebensgeschichten interessiert.
Wie ich vermute, nicht aus Menschlichkeit und Zuneigung heraus, sondern weil es sich dann so gut sagen lässt:
Ach, fein, sooo schlecht geht es mir dann ja doch nicht, und sooo doof bin ich auch nicht.
Gefällt mir gar nicht.

Dazu will ich mit meinen Gefühlen, Erlebnissen und Ärgernissen nicht im Rampenlicht stehen. Wozu auch?
Schon diese Selfiesucht verstehe ich nicht, diese unentwegte Nabelschau finde ich gruselig.

Und jetzt klingelt der Wecker, 10 Minuten sind um und ich „habe fertig“.

Dies ist ein Beitrag zur #10minBlog-Challenge von Maren. Jeder darf mitmachen, auch jetzt noch.
Also los 🙂

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10minMe: Mehr Wert bringt Mehrwert

Heute ist es knapp. Ich habe noch so viel zu tun…siehe mein Post von gestern…aber los.

Ich wollte über Wert sprechen, schreiben und tue es auch:
Es gibt so viele schöne Worte mit Wert.
Wertschätzung, Wertung, Wertschöpfung, Wertverlust, wertvoll, verwerten, Werterhöhung, Mehrwert.

Was aber genau ist der Wert?  Wem ist eigentlich was genau wieviel wert?
Im Rabattbeitrag habe ich die Frage schon aufgeworfen, hier nochmal:

Ist etwas wirklich etwas wert, nur weil jemand einen Preis dranschreibt?

Von mir dazu ein klares Nein. Für mich hat etwas einen Wert, wenn es mir nutzt, mir hilft, mich erfreut, mich beglückt, mich mit mehr Wissen füllt, mich inspiriert, mich sättigt, mich begeistert, mich zum Lachen bringt, mich anrührt, mich braucht.
Während ich dies so schreibe, merke ich, wieviel unterschiedlich wertvolle Dinge meine Welt füllen und wieviele davon gar keinen Preis haben, schon weil sie nicht käuflich sind.
Deshalb sagt für mich ein Preis eben gar nichts über den Wert einer Sache aus.

Sondern nur, wieviel der Verkäufer haben will.
Was dann, um wieder auf das Beispiel aus dem anderen Beitrag zu kommen, bei Werbung, die einen Wert von 750,00 € verspricht, aber nur 75,00 € dafür haben will, paradox wird.
Was ist das am Ende für ein Wert, der so billig zu haben ist?

Hat jemand dazu eine Antwort für mich?

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10minMe: 90% aller Probleme sind hausgemacht

Lustig, gerade las ich bei Inga, dass sie es nicht geschafft hatte, jeden Tag 10 Min. zu schreiben.
Genau so ging es mir gestern.  10 Minuten fürs Blog passten einfach nicht in den durchgeplanten Tag.
Und weil mich das dann auch ein wenig nervt, habe ich mir, bestimmt zum trillionsten Mal, klargemacht, dass ich, ICH! , zumindest 80% meiner Zeit selbstbestimmt gestalten kann.
Was bedeutet, wenn ich in Streß komme, brauche ich nach keinem Schuldigen zu suchen, sie steckt in mir.
Also habe ich gestern schnell beschlossen, dass ich es hinnehme und damit auch gut leben kann, dass ich einen Tag der Challenge auslasse.
Besonders seit meiner schweren Erkrankung vor 6 Jahren bin ich nicht mehr so streßresistent, tue also gut daran, meine Tage  nicht zu voll zu stopfen.
Leider vergesse ich das immer wieder, habe da also noch ein wenig Training nötig.
Wie gestern 🙂
Eigentlich wollte ich heute ja über Wert schreiben, hat beinahe hingehauen, denn Zeit hat einen unerhört hohen Wert für mich, der sich konstant weiter erhöht.
Wenn ich es jetzt noch hinbekomme, nur 60 % meiner Zeit zu verplanen, weil der Rest sich eh von selbst verplant, bin ich am Ziel.
#Hach, was ist das Leben ohne Herausforderung? Eben! Ich lern‘ das noch, da bin ich sicher. Vielleicht ja schon morgen.

Danke für Ihre Zeit, dies hier alles zu lesen, ich weiß sie zu schätzen!

Und die meinen Zeit für diesen Beitrag ist um. Raus in die Sonne 🙂

 

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10minMe: Rabat ist eine Stadt in Marokko

 

RABATT!

Darüber wollte ich schon lange mal schreiben.
Ein Wort, das mir im Vertrieb schon immer aufgestoßen ist.
Also, zumindest seitdem ich mehr darüber nachdenke, warum Dinge so sind, wie sie sind 🙂
Wann immer ich das Wort Rabatt lese, werde ich vorsichtig.
Denn ich habe gelernt: Rabatt ist immer vorher eingepreist worden. Und nur, weil irgendwo Rabatt draufsteht, bedeutet das nicht, dass die Leistung, das Produkt, ihren Preis wert ist.
Sie kennen bestimmt diese Werbeschaltungen für E-Books, Webinare, etc.

Die heißen oft so: Jetzt nur 75,00 Euro, Wert: 750 €.

Da wird Rabatt gegeben. 90%  !!!!

Und Sie glauben, dass das Produkt wirklich 750,00 € wert wäre?
Ich sehe, das Wort Wert ist einen weiteren Artikel wert :-), zurück zum Rabatt.
Tatsächlich habe ich noch nie in den langen Jahren meiner Selbständigkeit mit Rabatt geworben, es hat mir, soweit ich weiß, nicht geschadet.
Selbst kaufe ich manchmal rabattierte Produkte. Das sind primär Klamotten oder Stoffe.
Dienstleistungen, Workshops, Beratungen will ich nicht rabattiert bekommen. Ich will einen ordentlichen Preis erhalten. Den ich für mich nachvollziehen kann.

Dann darf ein Seminar auch 800,00 oder mehr Euro kosten. Weil es mir, mir!!!! das dann wert ist.

Heute bin ich schnell, noch 20 sec übrig.

 

 

 

 

 

 

RABATT!

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10minMe: Mehr Beitrag im Blog

Die Idee zu 10minMe kommt von den tollen Meetups in Hamburg, bei denen ich auch schon viel zu lange nicht mehr war.

Was zu den fehlenden Blogbeiträgen hier gut passt.
Deshalb kommt der Anstoß von MarenMatschenko, den ich über Stephanie Wagner erfuhr, sich an den kommenden 30 Tagen je 10 Minuten Zeit zu nehmen, um kurze, aktuelle, nicht großartig konzeptionierte Blogartikel zu schreiben, gerade recht. Schnell mal das, was mir gerade durch den Kopf geht und was ich Ihnen vielleicht schon viel länger mal erzählen wollte, hier notieren.
Mit oder ohne Bild, mit oder ohne link, je nachdem, wofür die Zeit reicht.
Der Timer läuft!
Das Me soll auf mehr Persönliches hinweisen, dass ich mit einbauen will.
Oft scheue ich das, wobei ich weiß, dass Menschen gern mehr Persönliches lesen.
Ich halte das oft für eine Form des Voyeurismus, doch die nächsten Tage plaudere ich ein wenig mehr von mir, als Sie es gewohnt sind.
So zumindest ist der Plan.Gibt’s denn was, was Sie gern wüßten?
Dann schreiben Sie es mir doch bitte in die Kommentare. Wenn es nicht zu privat ist, greife ich es gern auf.
Jetzt klingelt es, also Schluß für heute. More to come 🙂

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Kaltakquise in Social Media Zeiten

So heißt der Titel meines Vortrags,
den ich am vergangenen Dienstag beim WEC Abend im Juni gehalten habe.

Mal abgesehen davon, dass ich immer gern über Akquise spreche, machen mir Veranstaltungen beim WEC jedesmal Spaß. Viele Frauen kenne ich schon so lange, sie sind mir so vertraut, das ist schlicht schön. Immer wieder stoßen neue Frauen dazu, das regt an und macht Spaß.

Und jetzt kommt der Grund für diesen Beitrag, die tolle Sketchnote, die Ania Groß
gestern als freiwillige Protokollantin erstellt hat und mir netterweise zur Veröffentlichung überlassen hat. Vielen Dank dafür!

Wer jetzt noch mehr Fragen zur Kaltakquise hat, der oder die ruft mich einfach an:
040-38083670
Ich freue mich darauf.

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Ohne meinen Master keine meisterhafte Präsentation

Im September war ich vom  Xing Business Club Münster eingeladen, einen Vortrag zu halten.

Thema:   „Kaltakquise in Social Media Zeiten?“
Braucht man in Social Media Zeiten noch Kaltakquise? Martina Bloch wird Ihnen zeigen, warum „JA“ und „NEIN“ beides richtige Antworten sind und wie sich Kaltakquise auch heute noch lohnen kann.

Über 60 Mitglieder hatten sich angemeldet.
Meistens halte ich Vorträge ganz ohne Folien, doch hier sagte mir mein Gefühl, Folien seien doch eine gute Verstärkungsmöglichkeit der Punkte, die sich ins Gehirn der Zuhörer bohren sollen.
Soweit ok. Doch: ich hatte keinen  Master mit meinem Logo.

Jetzt kann ich wirklich gut reden, nur Grafik und Design sind so gar nicht meine Kernkompetenz.
Was also tun?
Da lohnte es sich, dass ich bei Facebook bin. Denn dort hatte just ein paar Tage zuvor eine Netzwerkkollegin von den tollen Masterfolien geschwärmt, die ihr Peter Claus Lamprecht, der Präsentationsoptimierer erstellt hatte.

Mit PC’L bin ich befreundet. Jetzt wollte ich mit ihm arbeiten.  Er mit mir auch 🙂
Allein die Vorstellung, mich nicht mehr mit den Masterfolien abquälen zu müssen, sorgte bei mir für gute Laune.

Dann kam der Entwurf!


Nicht einmal ansatzweise hatte ich eine solche Vielfalt und solch einen Ideenreichtum erwartet.

Ich bin begeistert. Die unterschiedlichen Masterfolien erlauben es mir ganz einfach, meinen Vortrag zu strukturieren und die wichtigen Punkte und Eyecatcher einzubauen.
Durch mein Lob an PC’L auf FB entstand die Idee, die Entstehung der Masterfolien von PC’L als Projektbeschreibung zu veröffentlichen.
Hier ist sie nun.
Was sagen Sie zu den Folien?

Projektbeschreibung: Einen PowerPoint-Folienmaster von Grund auf neu erstellen

Projekt: PowerPoint-Folienmaster

Briefing

Für einen Vortrag, bei dem die Auftraggeberin PowerPoint einsetzen möchte, soll eine neue PowerPoint-Mastervorlage erstellt werden. Diese Vorlage soll zu einem späteren Zeitpunkt auch als Vorlage für E-Books dienen.

Ein „Corporate Design Guide“ mit Angaben zum Logo, zur Haus-Schrift und zu den Farben ist vorhanden. Außerdem stehen das Logo und weitere grafische Elemente als Vektor-Dateien (*.eps / *.pdf) zur Verfügung. Der CD Guide enthält Gestaltungsbeispiele für das Briefpapier und die Visitenkarten.

Die eingesetzte PowerPoint-Version ist PowerPoint 2010 (Windows).
Die Haus-Schrift ist „Calibri“, eine Schrift, die auf jedem Rechner, auf dem Microsoft Office installiert ist, zur Verfügung steht.

 

 

 

Beratung, Konzept

Der Projektor, der während des Vortrags zum Einsatz kommt, ist ein altes Modell mit einer nativen Auflösung von 1024×768 Pixeln. Das bedeutet, die PowerPoint-Folien müssen im Bildseitenverhältnis 4:3 angelegt sein.
Da vermutlich der Projektor nicht besonders lichtstark ist (Leuchtmittel verlieren mit der Zeit an Leuchtkraft) und die Auflösung des Gerätes gering ist, müssen die Folien sehr plakativ gestaltet werden. Der Folienmaster wird daher die plakative Gestaltung begünstigen.

Es wird entschieden, zunächst einen PowerPoint-Master im Format 4:3 zu gestalten, zu testen und zu optimieren. Eine Variante im Breitbildformat 16:9 kann später bei Bedarf kurzfristig erstellt werden.

Der Master wird im ersten Schritt für Vorträge (live vor Publikum) optimiert. Es wird bereits jetzt berücksichtigt, dass er später auch als Vorlage für E-Books im PDF-Format dienen soll.

Generell soll der Master Halt bieten. Das heißt, die Anordnung der Text-Platzhalter, die voreingestellte Schriftgröße und die Position der grafischen Elemente sollen für die meisten Inhalte geeignet sein. Die fertigen Folien sollen professionell und „ordentlich“ aussehen.
Gleichzeitig soll der Master die Anwenderin nicht einschränken. Es soll die Möglichkeit geben, Folien vollkommen frei zu gestalten.

Umsetzung

PowerPoint 2010 unterstützt Folien-Layouts. Damit ist es möglich, neben den Standard-Folien-Typen „Titelfolie“ und „Titel und Inhalt“ weitere Folien-Typen frei zu definieren und im Master zu hinterlegen. Folgende Layouts werden angelegt:

 

 

  1. Titelfolie“ (Standard, wichtig für Abwärtskompatibilität)
  2. „Titel und Inhalt“ (Standard, wichtig für Abwärtskompatibilität)
  3. „Botschaft 1“ → Folien-Layout für plakative Aussagen und Zitate auf hellem Grund
  4. „Botschaft 2“ → Folien-Layout für plakative Aussagen und Zitate auf dunklem Grund
  5. „Abschnittsüberschrift“ → Folien-Layout für Zwischentitel
  6. „Nur Titel“ → Folien-Layout mit Platzhalter nur für den Folientitel, sonst frei zu gestalten
  7. „Leer“ → Folien-Layout ohne Platzhalter und grafische Elemente, weißer Hintergrund
  8. „Schwarz“ → Folien-Layout ohne Platzhalter und grafische Elemente, schwarzer Hintergrund

Beispiel „Titelfolie“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Plakativer Titel auf dunklem Grund. Schrift, Großbuchstaben und Schriftgrößen sind festgelegt. Untertitel optional. Es ist darauf zu achten, dass die Schrift nicht ins Logo hineinragt.

Beispiel „Botschaft 1“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Plakative Botschaft auf dunklem Grund. Auch für Zitate geeignet (wie bei „Botschaft 2“).

Beispiel „Botschaft 2“ als Zitat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Plakatives Zitat auf weißem Grund. Schriftgröße und Spiegelstrich für die Quellenangabe sind vordefiniert.

Beispiel „Abschnittsüberschrift“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In diesem Layout ist das grafische Element „Boot“ als Wasserzeichen vollständig zu sehen. Schrift, Großbuchstaben und Schriftgrößen sind festgelegt. Untertitel optional.

Beispiel „Nur Titel“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Layout „Nur Titel“ enthält nur den Platzhalter für den Folientitel sowie die Welle des „Bootes“. Der gesamte Bereich unterhalb des Titels kann frei gestaltet werden, zum Beispiel mit Screenshots oder Fotos.

Beispiel „Leer“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Layout, das in den meisten PowerPoint-Folienmastern fehlt: Einfach eine leere Seite, die vollkommen frei gestaltet werden kann. Ideal für Bilder, Screenshots und Symbole. Dieses Layout gibt es noch in einer schwarzen Variante, das sich z.B. für das Einfügen von bildfüllenden Videos eignet.

Schlussbemerkung

Dieses Projekt ist „work in progress“. Aufgrund des vorhanden CD Guide und der Dateien im richtigen Format (Logo, grafische Elemente) sind bisher weniger als zwei Arbeitsstunden angefallen. Künftige Ergänzungen werden stundenweise erfolgen.

Selbstverständlich ist es möglich, gute PowerPoint-Master auch ohne CD Guide zu erstellen. Orientierung bieten mir dann Websites und Drucksachen (Visitenkarte, Briefpapier, Flyer etc.) Für diesen grundlegenden Gestaltungsprozess sind mindestens vier zusätzliche Arbeitsstunden einzukalkulieren. Logodesign und die Entwicklung eines Corporate Design biete ich nicht an.

Dank

Vielen Dank an Martina Bloch für die Gelegenheit und die Erlaubnis, dieses Projekt öffentlich zu machen.

Außerdem danke ich Katja Frauenkron, die mit ihrer hervorragenden Arbeit diesen PowerPoint-Master überhaupt erst ermöglicht hat.

Ich danke dir, lieber PC’L für deine mich inspirierende Arbeit. Die setzen wir mit der Erweiterung der Folien sicher fort.
Schließlich will ich unbedingt noch mehr Vorträge halten!

Post Scriptum

Peter Claus Lamprecht hat ein Buch zum Thema Präsentation geschrieben.

Ratgeber-Buch „PowerPoint und Prezi: Sehr gut präsentieren (Digitale Welt für Einsteiger)

 

Das können Sie im Buchhandel bestellen oder online bestellen.
Wenn Sie ein wenig denken wie ich, bestellen Sie es nur nicht über Amazon!

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Blogparade: Was ist für Dich Erfolg in Deinem Business?

Was ist für dich Erfolg?

Diese Frage stellte Martina Troyer von Netzgewand  auf Facebook und startete damit eine Blogparade.

Diese Fragen stellt sie:

1.) Welches Business bewegt dich? Was machst Du?

Ich liebe und lebe Akquise. Für Kunden mit erklärungsbedürftigen Produkten und Dienstleistungen entwickle ich den Elevator Pitch, erarbeite mit ihnen zusammen Akquisestrategien und nehme ihnen bei Bedarf die sogenannte Kaltakquise ab.
Zusätzlich gebe ich Kaltakquiseworkshops, veranstalte Akquisetalks und halte Vorträge rund um das Thema Akquise.

2.) Bist Du selbständig? Wenn ja, wie lange schon? Womit beschäftigt sich Dein Blog?

Ja, ich bin selbständig, tatsächlich schon 20 Jahre! Mein Blog hat als Kernthema  die Akquise, was sonst 🙂 und berührt auch angrenzende Bereiche, weil die Grenzen eh immer schwimmend sind.

3.) Was macht für Dich Erfolg aus? Wie definierst Du „erfolgreich sein“?

Das ist eine sehr gute Frage. Zu deren Antwort ich einfach ausholen muss, weil in meinem Leben Erfolg immer wieder etwas anderes war.
Ich weiß, die Frage ist: Erfolg im Business.
Das ist mir aber nicht genug. Ich will hier und heute über Erfolg im gesamten Leben schreiben.
Weil das eine ohne das andere nicht reicht.

Also, was war Erfolg für mich und was ist es heute?

Mal chronologisch:

Während der Schulzeit war es ein Erfolg, keine 5 zu schreiben und am Ende des Schuljahres versetzt zu werden.

Während der Lehrzeit war Erfolg, die Berufsschule möglichst lässig und mit guten Noten zu durchlaufen. In der Werkstatt sollten die Werkstücke richtig gut werden, damit die Kunden zufrieden waren.
Dann war es mein Lehrherr auch.
Am Ende galt es, ein möglichst gutes Gesellenstück herzustellen und die praktische wie theoretische Prüfung gut zu bestehen.

Während des Studiums war Erfolg, die Scheine schaffen und mit dem Wunschteam ein Wunschprojekt zu planen.
Sowohl während der Schulzeit, der Lehrzeit als auch im Studium war mein Erfolg immer wieder sehr schwankend.
Sehr zum Leidwesen meiner Mutter, mir selbst hat es nicht soviel ausgemacht.

Alle Stadien habe ich am Ende  erfolgreich beendet, was bedeutete:

Ich bin nicht durchgefallen.
So klein kann Erfolg sein!

Dann ab ins Angestelltenberufsleben. Was machte da den Erfolg aus?
Auf alle Fälle das Gehalt.

Also Erfolg = Geld.
Da ich damals eine sehr schlechte Verhandlerin war, war dieser Erfolg nicht so meiner.

Erfolg war: Auf der Baustelle als Frau zu bestehen.

Zu erreichen, dass Handwerker mit jahrelanger Erfahrung mir , der gerade von der FH gekommenen Innenarchitektin, nicht nur zuhörten, sondern auch taten, was ich sagte.
Dass mir das gelungen ist, darauf bin ich noch heute stolz.

Es war ein richtig großer Erfolg!

Der nächste Lebensabschnitt ist sehr privat. Heirat, Kinder.
Darauf gehe ich später noch ein.

Dann die Selbständigkeit.

Erfolg war und ist dort bis heute:
Genug gute Kunden zu gewinnen.
Soviel Geld zu verdienen, dass ich damit zufrieden bin.
Am wichtigsten aber: Kunden so richtig zufriedenzustellen.

Ist das bis heute geglückt? Mal mehr, mal weniger, wie wohl bei fast allen Selbständigen.
Doch erfolgreich nenne und fühle ich mich trotzdem, denn allein die Tatsache, dass es mein Unternehmen schon 20 Jahre lang gibt und ich mich nie wieder habe anstellen lassen (müssen), ist ein großer Erfolg, den ich selbst von mir nicht erwartet hatte.

4.)Was hältst Du von Erfolgstipps im Netz? Was davon motiviert Dich, was schreckt Dich besonders ab und warum?

Wenn es diese kleinen billigen „In 2 Tagen reich bis ans Lebensende“  Tipps sind, dann klicke ich sie sofort weg. Ich gehöre nicht zu den Dummen, die jeden Tag aus dem Zug aussteigen, und sich ein X für ein U vormachen lassen.

Wenn es Tipps von Menschen sind, die ich, zumindest virtuell, ganz gut kenne und schätze, dann lese ich sie aufmerksam, denn Neues zu lernen ist immer eine gute Idee und eventuell ist für mich Wertvolles dabei.

5.)Hast Du einen eigenen (ultimativen*) Tipp zum Thema Erfolg?

Ultimative Tipps habe ich überhaupt keine.
An sich selbst zu glauben, sich nicht irre machen zu lassen, anderen zuzuhören, hartnäckig und fleißig zu sein, das sind für mich Wege zum Erfolg.

6.) Was wäre für die nächste Zeit Dein größter Wunsch hinsichtlich Erfolg?

Ich würde, nein ich werde! mehr Vorträge und Workshops halten. Um mehr im direkten Kontakt zu Menschen zu stehen. Das zu erreichen, ist der Erfolg, den ich mir im Moment besonders wünsche.

7.) Und zum guten Schluss: Was wünschst Du dir im Zusammenhang mit dieser Blogparade?

Ersteinmal sage ich Danke, dass es die Blogparade überhaupt gibt.
Wenn es dann dazu ein EBook geben kann, das die unterschiedlichen Betrachtungsweisen von Erfolg zusammenfasst, wäre das natürlich toll!

8.) Jetzt zum Schluss erzähle ich, warum ich mir das Thema nur aufs Business bezogen zu wenig war.

Denn, älter werdend, erkenne ich, wie unwichtig es am Ende des Tages ist,  wie viel pekuniären Erfolg ich habe.

Natürlich soll es zum Leben reichen, doch viel wichtiger sind für mich Tatsachen wie:

So lange schon so glücklich verheiratet sein zu dürfen.
Mit unseren Kindern eine große Vertrautheit zu pflegen.
Eine große Familie, gute Freunde und ein großes Netzwerk zu haben, die alle zusammen mich auch durch trübe Zeiten tragen.
Nach schwerer Krankheit wieder gesund zu sein.

 

Dies alles zusammen ist für mich Lebenserfolg.

Der mich wirklich glücklich und zufrieden macht, auch wenn das geplante Schnitzel mal nur ein Butterbrot wird.

 

 

 

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