Ein Gedicht zum Börsencrash – leider doch nicht von Tucholsky

Martina Bloch am 28. Oktober 2008 um 14:02 Uhr

Kurt Tucholskys Wort zum Sonntag ne, doch nicht Tucholsky, wie
hier sehr schlüssig aufgeschlüsselt wird

Trotzdem ein schönes Gedicht:

Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.

Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen – echt famos!

Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.

Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.

Trifft's hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!

Soll man das System gefährden?
Da muss eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.

Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.

Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und – das ist das Feine ja -
nicht nur in Amerika!

Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen -
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.

Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht.

Kurt Tucholsky
(veröffentlicht 1930 in “Die Weltbühne”)

Messe als Akquise Instrument für Dienstleisterinnen

Martina Bloch am 23. Oktober 2008 um 04:53 Uhr

Wo stellt eine Dienstleisterin aus?
Natürlich auf der Dienstleistermesse.

Sehen wir uns da?

Zielgruppenanalyse II

Martina Bloch am 21. Oktober 2008 um 08:37 Uhr

Weil ich gestern mehrfach gefragt wurde, ob mein Post ein aktuelles Projekt betrifft, hier nochmal ganz klar gesagt:

Nein.

Das Problem der mangelhaften Zielgruppenanalyse ist
ein immer Wiederkehrendes und zu wenig
Unternehmen machen sich bewußt, wie wichtig sie ist.

Wem nutzt das, was ich kann am meisten?
Bei wem entfaltet mein Können die größte Wirkung?

Das sind Fragen, die man sich stellen MUSS um möglichst erfolgreich akquirieren zu können.
>>> Weiterlesen…

Zielgruppenanalyse!

Martina Bloch am 20. Oktober 2008 um 15:17 Uhr

ZIELGRUPPENANALYSE! ZIELGRUPPENANALYSE! ZIELGRUPPENANALYSE!

ZIELGRUPPENANALYSE! ZIELGRUPPENANALYSE! ZIELGRUPPENANALYSE!

ZIELGRUPPENANALYSE! ZIELGRUPPENANALYSE! ZIELGRUPPENANALYSE!

Ich wiederhole mich nicht gerne, aber dies kann ich gar nicht oft genug sagen:

Wenn Sie sich nicht intensiv mit Ihrer Zielgruppe auseinandersetzen und glauben,
bei einem Adresslieferanten einfach die passenden Adressen kaufen zu können,
weil der schon wissen wird, was Sie brauchen,
so haben Sie mit Zitronen gehandelt!

Über den Ausgang solcher Aktionen brauchen wir hier nicht weiter zu sprechen, da sind wir uns doch wohl einig!

Stellen Sie sich doch mal vor I

Martina Bloch am 12. Oktober 2008 um 23:43 Uhr

Ihr Unternehmen ist jung/neu?

Dann stellen Sie sich hier vor und werden Sie Gründer des Monats.

Mehr Zeit für die Akquise …

Martina Bloch am um 17:32 Uhr

und ganz, ganz vielen anderen schönen Beschäftigungen bietet die Unterstützung durch

Mary Poppins

Anklicken, anrufen, antesten.

Gemeinsam an Dokumenten arbeiten

Martina Bloch am 7. Oktober 2008 um 22:28 Uhr

Sehr genial finde ich dieses onlinetool von google, bei dem man direkt miteinander Dokumente bearbeiten kann.
Allerdings weiß ich nicht, was google mit den Daten macht, die dadurch dort gespeichert werden,
weiß da jemand mehr drüber?

Ganz miese Akquise

Martina Bloch am 5. Oktober 2008 um 22:39 Uhr

Es klingelt das Telefon.
Ein junger Mann meldet sich, nennt einen Namen, den ich nicht verstehe und redet frisch drauflos.
Dass ein Nachbar von mir ihm empfohlen hat, mich anzurufen, dass er ja meine Fa. auch gesehen hat als er durch unsere Straße fuhr und ob ich mit ihm nicht einen Termin vereinbaren möchte.

Das ganze im Überholspurmodus.

Halt, sagte ich. Mal ganz langsam.
Was wollen Sie von mir und wer hat was gesagt?

Ihr Nachbar, bei Nr. * hat mich an Sie verwiesen und es geht um die Datensicherung, da strebe ich eine Zusammenarbeit mit Ihnen an.

Hm.
Beim Thema Datensicherung klingen bei mir alle Alarmglocken. Ist ja nicht so ohne, das Thema.
Also habe erstmal um eine E-Mail zum Thema gebeten, auch damit ich weiß, wer da so aufdringlich eloquent durchs Telefon kommt.

Dann die Nummer meines Nachbarn, den ich noch nicht kenne, herausgefieselt und dort nachgefragt, ob er in diese Empfehlungsgeschichte verwickelt ist.
Hah, da frug ich den Richtigen.
Die Datensicherheitsfa. hatte zwar auch bei ihm angerufen, er hatte aber gleich gesagt,
dass er kein Interesse hat, die Fangschaltung immer angeschlossen ist, und die Telefonnummer gleich zur Staatsanwaltschaft geht.
(Wir sehen, er mag Telefonanrufe :) )

Also, die ganze Empfehlungsnummer war nur eine miese Akquisemasche, in meiner Straße
war der Kerl nie, sonst wüsste er, dass es bei mir nicht mal ein Firmenschild gibt.
Der Schwätzer Gute hatte auch den Nerv, mich am nächsten Tag nochmal anzurufen.
Na, dem habe ich meine Meinung gesagt.

Scheint zu wirken, die .de Adresse des Unternehmens ist nicht mehr abrufbar.

Nur noch 11 Wochen bis Weihnachten

Martina Bloch am 2. Oktober 2008 um 12:57 Uhr

deshalb hier mal wieder ein link für

super Geschenke jeder Art.

Ich schwanke, was ich alles auf meine Wunschliste setzen soll.

Welche Vision haben Sie?

Martina Bloch am 1. Oktober 2008 um 08:40 Uhr

Ein Unternehmen soll eine Vision haben, so liest man es in allen Ratgebern.

Eine interessante Vision las ich heute auf der website von Sidoun
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Vision
Imagine there's no heaven
It's easy if you try
No hell below us
Above us only sky

Imagine all the people
Living for today…

But I'm not the only one
I hope someday you'll join us
And the world will be as one

-John Lennon-
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Wie ist Ihre Vision?