Akquiseblog

Gute Akquise kann so einfach sein


Stimmt das?

Diesen Text las ich kürzlich:

Hauptziel der Online Kundenakquise ist es, Kundendaten zu erhalten, daher muss dieser Prozess auf Ihrer Homepage so einfach und kurz wie möglich gestaltet werden.

Ich frage mich, ob das stimmt.

Will ich als Kunde das so haben? Möchte ich einfach und schnell aufgefordert werden, meine Daten abzugeben?

Also, ich als Kundin will das nur dann, wenn ich genau weiss, was ich kaufen will. So wie heute bei amazon. Ich wusste, was ich wollte und wollte dann ohne Umschweife zur Kasse. Hat geklappt.

Aber will ich das immer? Ich nicht.

Manchmal möchte ich ein wenig verführt werden, rechts und links zu klicken.

Dazu verführt werden mich einzulesen, mehr über den Betreiber der Seite zu erfahren, Lust auf den Kontakt zu bekommen,

mit Liebe akquiriert zu werden.

Deshalb halte ich es für eine gute Idee, sich die Klickwege, die Besucher möglichst nehmen sollen, gut zu überlegen.

Da ist meine Website auch noch eine Baustelle, fällt mir ein 🙂

Und Ihre?

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Die Spitzialisierungsstrategie

Das Problem ist das “Zuviel”.

An Leistungen, Optionen, Bereitschaft und Können.

Textwendungen wie “eine breite Palette an…”, oder “Full Service” signalisieren letztlich eine Beliebigkeit, die den potenziellen Kunden zwingt, die Strickleiter ins Dienstleistungsgebäude zu nehmen. Auf dem langen Weg nach oben geht Zeit und Interesse flöten. Weitaus einfacher macht man es ihm, ein niedriges Treppchen anzubieten. Das klappt aber nur, wenn man sich von der breiten Seite auf die Spitze der Pyramide stellt. Für die zunächst nach außen kommunizierte Leistungsvielfalt bedeutet das: schlank und spitz, statt breit und stumpf.

Abgesehen davon, dass man dadurch schneller auf Kunden trifft (und diese schneller auf einen selbst), wenn man spitz in den Markt taucht, hat das Komfort-Entree weitere Vorteile.  “Spitz eintauchen” heißt in der Konsequenz, das zuerst anzubieten, worin man sehr gut ist und was man am schnellsten umsetzen kann. Damit schrumpft der Bauchladen automatisch auf ein überschaubares Leistungsportfolio. Das ist der erste Schritt zum Experten auf einem bestimmten Feld.

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So funktioniert Akquise für einen Spediteur

Warum sollte wohl ein Spediteur im Internet aktiv sein?

Aus dem gleichen Grund wie die meisten Selbständigen:

Um erfolgreich neue Kunden zu gewinnen.

Und wie plant er seine Akquise am Besten?

Nun, meiner Erfahrung nach so:

Er bietet mit im Kurierportal.

Ist derjenige, der genau in dem Ort sitzt von dem aus ich einen Transport organisieren will.

Preislich ist es auch ok, also wird er gebucht.

Ein halbes Jahr später wird erneut ein Transport fällig.

Der wird nicht mehr im Kurierportal ausgeschrieben, sondern der Transporteur wird direkt gefragt

und gebucht.

Heute wird über twitter ein Spediteur im Nachbarort gesucht.

Und was tue ich? Ich empfehle von Hamburg aus einen Spediteur aus Krailling für einen Umzug in Starnberg.

Die  Textzicke wird ihn beauftragen, twittert sie.

Social Media nennt sich diese Form der Akquise.  Falls Sie das noch nicht wussten 🙂

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Trägt Ihre E-Mail Ihren Footer?

Wie ist das mit Ihren E-Mails? Tragen die einen footer ?

Was ein footer ist?

Nun, diese Zeilen die am Ende einer E-Mail stehen, das ist ein footer.

Der, wie ich festgestellt habe, noch bei vielen fehlt.

D.h. Sie verschenken die Möglichkeit, sowohl all Ihre Kontaktmöglichkeiten als auch links  zu Ihren Websiten mit jeder E-Mail zu versenden.

Sie berauben sich der Möglichkeit, auf aktuelle Neuigkeiten hinzuweisen, “Hinkucker” mit zu schicken.

Ist nicht gut, oder?

Deshalb habe ich hier mal meinen E-Mail footer als Bild eingestellt. Hätte ich eine Kapitalgesellschaft müsste da auch die Handelkammernummer und der Geschäftsführer stehen, sowohl wie die UST ID.  Das braucht eine Ein-Personen-Gesellschaft meines Wissens nicht.

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