Machen Sie 2006 etwas ganz Verrücktes…
Detlef Krause am 16. Dezember 2005 um 12:46 UhrSind Sie schon einmal gezielt in einen Laden gegangen, der Sie überhaupt nicht interessiert? Ich war neulich in einem Trommelgeschäft. Stellen Sie sich vor, ein ganzer Laden voller Schlagzeuge, Congas, Bongos, Snare-Drums, Cymbals und was es sonst noch alles gibt, um Lärm zu machen.
Ich spiele weder Schlagzeug noch habe ich die leiseste Ahnung davon. Und gerade deshalb war die halbe Stunde in diesem Laden fuer mich äußerst lehrreich.
Wie wird die Ware präsentiert? Wie wird geworben? Und besonders interessant: Wie laufen die Verkaufsgespräche zwischen Bedienung und Kunden? Wie wird argumentiert? Welche Einwände haben Kunden und wie entkräftet sie der Mitarbeiter?
Zugegeben, der Musikhandel ist eine Szene fuer sich. Doch ein Samstagvormittag z. B. in einem Autohaus wird Ihnen als Zuschauer – und vor allem als Zuhörer (!) – viele neue Einsichten geben.
Da Sie emotional völlig unbeteiligt sind, können Sie sich ganz auf die Verkaufsszenerie konzentrieren. Und ich bin sicher, Sie werden schnell herausfinden, was einen guten Verkäufer auszeichnet und was Sie von ihm lernen können.
Akquise in eigener Sache
Martina Bloch am 9. Dezember 2005 um 14:01 UhrWozu betreibt man so ein Blog, wenn man darüber nicht etwas suchen kann?
Eben.
Also: ich suche hochwertige Geschenke, die Unternehmen gern ihren Kunden und/oder Mitarbeitern machen würden.
Gute Qualität, gutes Design, gute Funktionalität.
Gern etwas “Besonderes”.
Wer so etwas bietet, nehme doch Kontakt mit mir auf.
Weihnachts E-mails ?
Martina Bloch am 8. Dezember 2005 um 19:33 UhrWollen Sie Weihnachts- E-mails verschicken?
Verbunden mit guten Wünschen zum neuen Jahr?
Weil Sie ja so viele Leute kennen?
Und so viele E-mail Adressen wissen?
Ja? Wollen Sie?
Spass mit der T-Com
Martina Bloch am 29. November 2005 um 14:15 UhrVor einigen Tagen erreichte mich folgender Anruf :
“Hallo Herr Unterkircher,
*süßlich* Sie sind ja schon seit vielen Jahren zufriedener Kunde bei uns. Jetzt haben wir für SIE ein ganz neues tolles Angebot, das wir Ihnen präsentieren möchten. Haben Sie gerade etwas Zeit ?”
“*skeptisch* Ähm ja, worum gehts ?”
“*künstlich begeistert* In Zukunft können Sie über Ihren DSL – Anschluß deutschlandweit zum Festnetzpreis telefonieren. Und 2 Freistunden bei der Internettelefonie auch noch mit dabei. Das ist doch toll !”
“Ach ja. Costa quanta , Fräulein ?”
“*verdutzt*Wie bitte ?”
“Wieviel wollen Sie dafür haben ?”
“Nichts. Das ist ja das Tolle daran, Sie erhalten von uns sogar das Gerät für eine einmalige Liefergebühr von 6,95. Möchten Sie denn dieses tolle Angebot nutzen ?”
“Und ich zahl mtl. nicht mehr als jetzt ?”
“Ja. Keine Zusätzlichen Gebühren !”
“Kein Mindestumsatz, so wie bei Handyverträgen ?”
“Nein.”
“Krieg ich das schriftlich ?”
“Ja, selbstverständlich erhalten Sie die Auftragsbestätigung, die Sie binnen 7 Tagen stornieren können. Ein kurzer Anruf genügt. ”
“Kann ich das Gerät selbst installieren ?”
“*echt überzeugt* Ja. Sehr einfach und in 7 Schritten.”
“*erleichtert* Okay, dann schicken Sie mir mal das Teil zu. Schön, dass es noch Menschen gibt, die einem Geräte schenken.”
“Gut, Herr Unterkircher, dann noch den Datenabgelich [...]”
Okay, dann vor einigen Tagen hab ich dann das Teil bekommen. Ich hab mich also mit Schraubenzieher und Kabelschneider ausstaffiert und mich in den Keller zu ´meiner Telefonanlage begeben und angefangen da , genau nach Buch herumzudoktern. Spätestens als es dann zur Konfiguration kam, hab ich professionelle Hilfe in Anspruch nehmen müssen, ein guter Freund ist selbständiger Kommunikationselektroniker, also Handwerker aus Leidenschaft. Nachdem er dann nach einigen Stunden die ganze Anlage so konfiguriert hatte, dass ich wenigstens wieder ins Netz konnte, hatten wir allerdings immer noch einen jämmerlichen Downstream von ca. 20.4 kb/s (alles andere hat gepasst) und hier hat selbst er das Handtuch geworfen und gemeint “I woaß an net weida. Wend di amol an Kundndienst.” (zu deutsch : Ich weiß auch nicht weiter, wende dich mal an den Kundendienst)
Den Kundendienst kann ich zu den “üblichen Geschäftszeiten” erreichen, seit 2 Tagen probier ichs jede Stunde mindestens 3 mal , da durchzukommen, immer teilt mir das Band mit, dass “alle Berater sich derzeit im Kundengespräch” befinden. Dämlicherweise ist man dann nicht in der Warteschleife, bis einer frei wird, sondern man wird gleich rausgeworfen, nachdem man das Ganze “Nummerndrückprozedere” hinter sich gebracht hat.
Ich bin sicherlich von meiner Natur her ein sehr impulsiver Mensch, wobei ich immer versuche meinen Mitmenschen mit der nötigen Höflichkeit zu begegnen. Ich hab also schon ne große Hemmschwelle meine innere Wut aus mir herauszulassen. Aber derzeit bin ich durchaus so weit, mich beim Erstbesten für dieses “supertolle Angebot” zu bedanken. Wahrscheinlich geht deshalb keiner ran… >>> Weiterlesen…
Paul Schrader bloggt
Martina Bloch am 28. November 2005 um 17:58 UhrGanz neu entdeckt:
die Firma Paul Schrader
bekannt für sehr gute Tees und andere Leckereien bloggt
Was für eine super Idee…
Martina Bloch am 25. November 2005 um 18:39 Uhr…mir ein Fax zu schicken, drei Seiten wohlgemerkt, dicht bedruckt,
um mir eine Ausbildung zum Service Profi anzubieten.
Echt Klasse recherchiert.
Begeisterung macht sich hier breit, solche innovativ denkenden Unternehmen braucht das Land.
Die 10 goldenen Powerpointregeln
Martina Bloch am um 13:41 Uhrdie man nicht beachten sollte.
Wiedergefunden bei Silke Schümann
und
wieder gut gefunden.
Klauen Sie auch immer alles aus der Mini-Bar?
Martina Bloch am 24. November 2005 um 20:56 UhrTatort: Hotel Hilton, Frankfurt am Main
Tatzeit: ein Wochenende im Oktober
Was geschah:
Zwei Damen betraten das Hotel, um die vom Kunden reservierten und bezahlten Zimmer aufzusuchen.
Am Tresen eine junge Dame, Vorname zensiert, Nachname stand nicht auf dem Schild: Herzlich Willkommen im Hotel Hilton, hier sind Ihre Schlüssel, wir brauchen aber noch Ihre Kreditkarte.
Die Kreditkarte? Unser Kunde zahlt das Zimmer
Ja, das stimmt, die Kreditkarte brauchen wir für die Mini-Bar und das Pay TV.
Wie bitte? Ich habe gar keine Kreditkarte dabei
Dann brauchen wir 50 Euro von Ihnen.
Ich verstehe es immer noch nicht, wofür in Gottes Namen, wollen Sie 50 Euro von mir?
Als Sicherheit, für die Mini-Bar und das Pay TV
etwas lauterIch höre wohl nicht recht, Sie unterstellen mir, ich würde den Inhalt der Mini-Bar klauen?
Ähm, nein, es ist ja nur zur Sicherheit, so für alle Hotelgäste…
deutlich lauter (was den Hotelmanager auf den Plan brachte)
Ich habe noch jede meiner Rechnungen bezahlt, was denken Sie sich eigentlich? Das ist ja wohl jenseits von kundenorientiertem Verhalten
Der Hotelmanager, eklig nach kaltem Zigarettenrauch stinkend, versuchte, mit der immer gleichen Floskel, es sei ja im Interesse aller Gäste uns zu beruhigen.
Das ist ihm nicht gelungen >>> Weiterlesen…
In fünf Wochen ist Weihnachten
Martina Bloch am 18. November 2005 um 22:24 UhrHaben Sie schon das passende Kundengeschenk?
Wie wär es denn hiermit? Messer und USB-Stick in einem.
oder
hiermit, angeblich clever und smart
oder
diese netten Frühstücksbrettchen?
Immer schön sind auch Karten von von Unicef verbunden mit einer Spende an Unicef
Und, was schenken Sie dieses Jahr?

