Neukundenakquise via Internet durch long tail keywords

Martina Bloch am 30. März 2008 um 09:43 Uhr

Mein Dank geht an
Dan Larkin der mir erlaubte, diesen Artikel von ihm hier einzustellen:
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Jeder kennt sie, Top-Keywords (Haupt-Suchbegriffe oder auch Schlüsselwörter) wie z.B.: “Versicherungen”, “Auto”, “Handy”, etc…

Wer eine Internetpräsenz sein eigen nennt, die unter einem solchen Top-Keyword ganz oben in den Suchmaschinen zu finden ist, kann sich über massig Besucher freuen und meistens auch über entsprechende Umsätze.

Doch die Luft “da oben” ist sehr dünn, jeder möchte ganz oben auf dem “Siegertreppchen” stehen und Firmen mit entsprechendem Budget können es sich leisten Profi-SEOs zu engagieren, ihre Seiten dorthin zu führen. Welche Möglichkeiten habe ich, auch ohne riesiges SEO-Budget, etwas von diesem verführerischen Kuchen abzubekommen?

Die Antwort heisst long tail keywords.

long tail (“langer Schwanz” und nein der Begriff hat keinen sexuellen Hintergrund ;-) keywords sind eine Art “Suchsätze” oder auch eine Aneinanderreihung mehrere einzelner Suchbegriffe, anstatt einfach “Versicherung” ist ein long tail keyword sowas wie z.B.:”Versicherung für besonders aggressive Hamster”.

Diese keywords bringen weitaus weniger Besucher als ihre “großen Brüder” (die Haupt-keywords), was jedoch nicht bedeutet, das diese auch viel weniger Umsatz bringen. Im Gegenteil, in den meisten Fällen sind long tail keywords wesentlich effektiver und führen schneller zu Verkäufen. Das hat aber auch einen einfach und leicht nachvollziehbaren, psychologischen Hintergrund.

Während eine Begriff wie “Versicherung” sehr allgemein ist, kommen über derartige Begriffe auch sehr viele Besucher mit den unterschiedlichsten Intentionen, z.B. gibt es Menschen die vielleicht nach anwaltlichen Tipps suchen, da sie Probleme mit ihrer Versicherung haben, andere wiederum möchten sich nur informieren, welche Arten von Versicherungen es überhaupt gibt oder jemand strebt schlicht eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann an und sucht entsprechende Angebote.

Long tail keywords hingegen sind viel spezifischer. Wenn jemand nach “Auslandskrankenversicherung mit Reiserücktrittsversicherung für Familien” sucht, dann hat er sich schon vorher ganz genau informiert was er braucht, seine Suche ist daher viel genauer als eine allgemeine Suche nach “Versicherung”. Diese Personen stehen bei der klassischen AIDA-Formel kurz vor dem letzten “A” (Action/Kaufen), ihnen geht es meist nur noch um das Auffinden eines geeigneten Anbieters um dann auch gleich “zuschlagen zu können”. Ein fast garantierter Verkauf.

Ein weiterer Vorteil bei long tail keywords ist meist die weitaus geringere (teilweise auch gar nicht vorhandene) Konkurrenzdichte. Um bei unseren Beispielen zu bleiben, gibt es z.B. für den Suchbegriff: “Auslandskrankenversicherung mit Reiserücktrittsversicherung für Familien” bei Google keine Ergebnisse (Suchbegriffe mit Anführungszeichen in die Suche eingeben = Google dazu auffordern EXAKT diese Suchbegriffkombination zu verwenden ohne Abweichungen), hingegen bringt der Suchbegriff “Versicherung” über 22 Millionen Ergebnisse.

Während man unter dem Begriff “Versicherung” viel Zeit und Geld investieren müsste um überhaupt in die Top-100 zu kommen, würde man unter dem long tail keyword: “Auslandskrankenversicherung mit Reiserücktrittsversicherung für Familien” höchstwahrscheinlich nur einen z.B. Blogartikel brauchen um unter diesem keyword auf die erste Seite bei Google zu gelangen.

Um eine gute Position unter long tail keywords zu erreichen benötigt man meist nicht viel mehr als eine Seite, die einige interessante Texte/Informationen (Content) zu dem Thema bereithält, das entsprechende keyword im Titel der Seite trägt und ein grundsätzliches Website-System das “halbwegs” suchmaschinenfreundlich aufgebaut ist.

Da diese long tails natürlich nicht die Massen an Besucher bringen (da sehr speziell), erstellt man mehrere Seiten mit unterschiedlichen long tails. Die “grobe” Rechnung dahinter: Eine longtail-Seite bringt ca. 10 Besucher/Tag, 100 verschiedene longtail-Seiten bringen insgesamt 1000 Besucher/Tag (100 x 10). Das ist natürlich vollkommen abhängig von den long tail keywords an sich, nicht jedes keyword bringt 10 Besucher/Tag es können sogar mehrere Hundert am Tag sein oder auch nur 5 im Monat.

Die Kunst dabei liegt in der guten Recherche und Auswahl der möglichen long tail keywords. Doch diese Arbeit zahlt sich im Endeffekt aus. Wenn man ein solches wertvolles keyword entdeckt hat und es ab dem Zeitpunkt zuverlässig jeden Tag Besucher bringt, hat sich der Aufwand schon gelohnt. Eine gute Recherchemöglichkeit für solche keywords bietet

Google mit seinem keyword tool

Man gibt in dem ersten Feld ein oder mehrere Worte ein, die zu dem gewünschten Thema passen, wie z.B. “Versicherung”. Anschliessend bekommt man eine große Anzahl an Suchbegriffen geliefert, die tatsächlich von Internetbesuchern benutzt werden in Verbindung mit diesem Thema. Aus diesen Vorschlägen kann man sich weitere Begriffe “herausfischen” und diese wiederum durch die Suchanfrage jagen. Mit dieser Vorgehensweise erhält man mit der Zeit eine ansehnliche Liste von keywords. Diese benutzt man nun bei der “normalen Suche” um die Konkurrenzdichte zu ermitteln um letztendlich die keywords auszusortieren, die am wenigsten oder vielleicht auch keine Mitbewerber haben.

Ich wünsche viel Erfolg beim verkaufen im Internet!
Dan

Ein Akquise Mailing……

Martina Bloch am 29. März 2008 um 09:11 Uhr

…… darf keine Rechtschreibfehler enthalten, außer diese gehören zur Mailingidee.

Wer sich, so wie ich, mit der neuen deutschen Rechtschreibung nicht so ganz sicher ist,
dem empfehle ich diesen link zu canoonnet
Sehr hilfreich!

LISTEN!

Martina Bloch am 25. März 2008 um 11:28 Uhr

Hören Sie gut?
Das wissen Sie nicht?
Dann Lautsprecher an und

unbeding testen!

Kommunikation ist wenn man trotzdem lacht

Martina Bloch am 18. März 2008 um 12:27 Uhr

Zu schön diese Beispiele in der Kronenzeitung

Spammervorlieben

Martina Bloch am 15. März 2008 um 20:54 Uhr

Ich weiß ja nicht warum, aber so ein P**** Spammer hat sich genau auf diesen Beitrag
eingeschossen.
Immer mit der gleichen E-Mail Adresse als Absender – huhu Junge, hier läuft eine Blacklist – und immer ohne links.
Nur mit ganz viel P**** Text, in Variationen.

Allein heute über 450 Kommentarversuche.
Mensch, wofür soll das denn wohl gut sein?

Als Akquise taugt das jedenfalls nicht, soviel ist klar.

Nochmal Künstlersozialkasse

Martina Bloch am 14. März 2008 um 18:22 Uhr

Sehr informativ zum Thema ist diese Seite

via Gerold Braun

Eigenlob stimmt!

Martina Bloch am um 09:38 Uhr

Den Titel habe ich geklaut weil er mir so gut gefällt.
Denn wenn wir nicht anfangen, gut über uns zu sprechen, wer soll es dann tun?
Eben!
Deshalb verlinke ich auch voller Freude auf diesen
schönen Bericht zum Thema Akquise von Britta Freith zu dem von mir moderierten Woman Entrepreneur Abend zum Thema:

Wenn ich Akquise nicht so grässlich fände, hätte ich viel mehr Kunden

in Hamburg.

Danke Britta, Spaß hat es mit Euch allen gemacht, und wenn jede nur ein wenig für sich mitnehmen konnte, dann freue ich mich.
Mehr, immer noch mehr zum Thema Akquise gibts regelmässig beim Akquisetalk und ab April dann auch in einem vierzehntägig stattfindenden After-Work-Akquiseworkshop.
Dazu hier bald mehr.
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Wieviel müssen Sie noch an die KSK zahlen?

Martina Bloch am um 04:38 Uhr

DIHK: Künstlersozialabgabe birgt unwägbare Risiken

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) will die nach seiner Meinung
bestehenden Ungleichbehandlungen bei der Künstlersozialversicherung (KSV) beseitigt
wissen. Auch sollten die rückwirkenden Prüfungen eingestellt werden. Nachzahlungen in die
Künstlersozialkasse für einen Zeitraum von fünf Jahren belasteten Unternehmen ganz
erheblich und stellten viele Betriebe vor teilweise Existenz bedrohende Probleme.
Werbung

Die Künstlersozialkasse (KSK) ist für die Durchführung der KSV zuständig. Sie entscheidet
unter anderem darüber, ob ein Antragsteller als selbstständiger Künstler (in den Bereichen
Musik, darstellende oder bildende Kunst einschließlich Design) oder als Publizist
anzusehen ist.
Unklare Definition des Künstlers

Für den DIHK ist die unklare Definition, wann jemand als Künstler angesehen werden kann,
ein besonders großes Manko. Dieter Bohlen ist einer. Dirk Nowitzki auch. Die
Klitschko-Brüder hingegen nicht. Wann ist ein Prominenter, der Werbung macht, Künstler und
wann nicht, fragt der DIHK in einem Thesenpapier.

Seite Mitte 2007 prüft die Deutsche Rentenversicherung die Abgabepflicht, um mehr säumige
Zahler aufzuspüren.

Beauftragt ein Unternehmen selbstständige Künstler oder Publizisten, muss es eine Abgabe
von derzeit 4,9 Prozent der Auftragssumme an die KSV abführen (VersicherungsJournal
14.5.2007 und 25.9.2007).

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1000 Kunden in zwei Monaten akquirieren – das kann doch nicht so schwer sein!

Martina Bloch am 13. März 2008 um 08:11 Uhr

Diese Anfrage erreichte mich gestern:
1000 Kunden brauchen wir, am besten in höchstens zwei Monaten, dann soll das Projekt starten.
Wir haben schon mal ein bißchen probiert, an einem Nachmittag haben wir sieben Kunden gewinnen können. (es sei anzumerken: die Kunden müssen nichts bezahlen, sie sind der Teaser für die zahlenden Kunden), das läuft gut, wir haben nur nicht die Zeit dafür.

Ah, gut, 7 an einem Nachmittag, das heißt, eine Person braucht für 1000 Kunden, bei geschätzten 10 Kunden/Tag = 100 Tage.

Uuups, das sind ja mehr als drei Monate Arbeitszeit.

Nein, nein, so geht das nicht, zwei Monate höchstens sind drin.

Na, gut, man könnte ja zwei oder drei Menschen an das Projekt setzen.
Aber billig wird das nicht, wie sieht denn Ihr Budget für dese Akquiseaktion aus?

Na ja, Sie wissen ja, so als Gründer und so, also mehr als 1000 Euro geht nicht.

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Genau!

Martina Bloch am 9. März 2008 um 17:46 Uhr

Wobei die Sonne etwas wenig war.