Akquiseblog

Gute Akquise kann so einfach sein


10minMe: Jetzt wird es privat

Der Timer läuft und ich will auf die Frage antworten, auf die Maren und Steffi gern eine Antwort hätten:

Warum ich so wenig Privates im Netz von mir gebe.

Fängt ja schon mit dem Wort Warum an: das verlangt gefühlt immer eine Rechtfertigung und ist ein doofes Fragewort. Macht heute aber nichts.

Tja, warum erzähle ich Ihnen und euch im Netz so wenig über meine privaten Angelegenheiten?
Ganz einfach:

Ich stelle mich auch nicht auf den Jungferstieg und rufe sie dort hinaus, oder klopfe bei meinen Nachbarn an die Tür, um sie ihnen zu erzählen.
Beides fände ich megaschräg, und genauso schräg und unangegbracht finde ich es, den möglichen Millionen Lesern mein Privatleben auszubreiten.
Wikipedia sagt dazu:
Im Kontext zu Personen gehört Privates nicht der Allgemeinheit, sondern nur einer einzelnen Person oder einer eingegrenzten Gruppe von Personen, die untereinander in einem intimen bzw. einem Vertrauensverhältnis stehen.
Das intime Verhältnis trifft es gut. Ich stehe mit Ihnen und euch nicht in einem intimen Verhältnis.
So viele Verhältnisse könnte ich auch überhaupt nicht verarbeiten, geschweige denn pflegen.
Außerdem gehört das Wohl und Wehe der Mitglieder meiner Familie nicht ins Netz, das fände ich extrem übergriffig. Sie alle entscheiden selbst, worüber sie die Netzgemeinde informieren.

Mein Abendessen müssen Sie und ihr auch nicht kennen, es reicht, wenn es mir schmeckt.

Obwohl ich, und jetzt wird es sehr privat!, gern die Lindenstraße sehe, (uff, was für ein öffentliches Geständis), ist mir Voyeurismus suspekt.
In der Lindenstraße sind es gespielte Lebensgeschichten, doch die Menschen im realen Leben sind mehr und mehr an echten Lebensgeschichten interessiert.
Wie ich vermute, nicht aus Menschlichkeit und Zuneigung heraus, sondern weil es sich dann so gut sagen lässt:
Ach, fein, sooo schlecht geht es mir dann ja doch nicht, und sooo doof bin ich auch nicht.
Gefällt mir gar nicht.

Dazu will ich mit meinen Gefühlen, Erlebnissen und Ärgernissen nicht im Rampenlicht stehen. Wozu auch?
Schon diese Selfiesucht verstehe ich nicht, diese unentwegte Nabelschau finde ich gruselig.

Und jetzt klingelt der Wecker, 10 Minuten sind um und ich “habe fertig”.

Dies ist ein Beitrag zur #10minBlog-Challenge von Maren. Jeder darf mitmachen, auch jetzt noch.
Also los 🙂

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10minMe: Mehr Wert bringt Mehrwert

Heute ist es knapp. Ich habe noch so viel zu tun…siehe mein Post von gestern…aber los.

Ich wollte über Wert sprechen, schreiben und tue es auch:
Es gibt so viele schöne Worte mit Wert.
Wertschätzung, Wertung, Wertschöpfung, Wertverlust, wertvoll, verwerten, Werterhöhung, Mehrwert.

Was aber genau ist der Wert?  Wem ist eigentlich was genau wieviel wert?
Im Rabattbeitrag habe ich die Frage schon aufgeworfen, hier nochmal:

Ist etwas wirklich etwas wert, nur weil jemand einen Preis dranschreibt?

Von mir dazu ein klares Nein. Für mich hat etwas einen Wert, wenn es mir nutzt, mir hilft, mich erfreut, mich beglückt, mich mit mehr Wissen füllt, mich inspiriert, mich sättigt, mich begeistert, mich zum Lachen bringt, mich anrührt, mich braucht.
Während ich dies so schreibe, merke ich, wieviel unterschiedlich wertvolle Dinge meine Welt füllen und wieviele davon gar keinen Preis haben, schon weil sie nicht käuflich sind.
Deshalb sagt für mich ein Preis eben gar nichts über den Wert einer Sache aus.

Sondern nur, wieviel der Verkäufer haben will.
Was dann, um wieder auf das Beispiel aus dem anderen Beitrag zu kommen, bei Werbung, die einen Wert von 750,00 € verspricht, aber nur 75,00 € dafür haben will, paradox wird.
Was ist das am Ende für ein Wert, der so billig zu haben ist?

Hat jemand dazu eine Antwort für mich?

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10minMe: 90% aller Probleme sind hausgemacht

Lustig, gerade las ich bei Inga, dass sie es nicht geschafft hatte, jeden Tag 10 Min. zu schreiben.
Genau so ging es mir gestern.  10 Minuten fürs Blog passten einfach nicht in den durchgeplanten Tag.
Und weil mich das dann auch ein wenig nervt, habe ich mir, bestimmt zum trillionsten Mal, klargemacht, dass ich, ICH! , zumindest 80% meiner Zeit selbstbestimmt gestalten kann.
Was bedeutet, wenn ich in Streß komme, brauche ich nach keinem Schuldigen zu suchen, sie steckt in mir.
Also habe ich gestern schnell beschlossen, dass ich es hinnehme und damit auch gut leben kann, dass ich einen Tag der Challenge auslasse.
Besonders seit meiner schweren Erkrankung vor 6 Jahren bin ich nicht mehr so streßresistent, tue also gut daran, meine Tage  nicht zu voll zu stopfen.
Leider vergesse ich das immer wieder, habe da also noch ein wenig Training nötig.
Wie gestern 🙂
Eigentlich wollte ich heute ja über Wert schreiben, hat beinahe hingehauen, denn Zeit hat einen unerhört hohen Wert für mich, der sich konstant weiter erhöht.
Wenn ich es jetzt noch hinbekomme, nur 60 % meiner Zeit zu verplanen, weil der Rest sich eh von selbst verplant, bin ich am Ziel.
#Hach, was ist das Leben ohne Herausforderung? Eben! Ich lern’ das noch, da bin ich sicher. Vielleicht ja schon morgen.

Danke für Ihre Zeit, dies hier alles zu lesen, ich weiß sie zu schätzen!

Und die meinen Zeit für diesen Beitrag ist um. Raus in die Sonne 🙂

 

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10minMe: Rabat ist eine Stadt in Marokko

 

RABATT!

Darüber wollte ich schon lange mal schreiben.
Ein Wort, das mir im Vertrieb schon immer aufgestoßen ist.
Also, zumindest seitdem ich mehr darüber nachdenke, warum Dinge so sind, wie sie sind 🙂
Wann immer ich das Wort Rabatt lese, werde ich vorsichtig.
Denn ich habe gelernt: Rabatt ist immer vorher eingepreist worden. Und nur, weil irgendwo Rabatt draufsteht, bedeutet das nicht, dass die Leistung, das Produkt, ihren Preis wert ist.
Sie kennen bestimmt diese Werbeschaltungen für E-Books, Webinare, etc.

Die heißen oft so: Jetzt nur 75,00 Euro, Wert: 750 €.

Da wird Rabatt gegeben. 90%  !!!!

Und Sie glauben, dass das Produkt wirklich 750,00 € wert wäre?
Ich sehe, das Wort Wert ist einen weiteren Artikel wert :-), zurück zum Rabatt.
Tatsächlich habe ich noch nie in den langen Jahren meiner Selbständigkeit mit Rabatt geworben, es hat mir, soweit ich weiß, nicht geschadet.
Selbst kaufe ich manchmal rabattierte Produkte. Das sind primär Klamotten oder Stoffe.
Dienstleistungen, Workshops, Beratungen will ich nicht rabattiert bekommen. Ich will einen ordentlichen Preis erhalten. Den ich für mich nachvollziehen kann.

Dann darf ein Seminar auch 800,00 oder mehr Euro kosten. Weil es mir, mir!!!! das dann wert ist.

Heute bin ich schnell, noch 20 sec übrig.

 

 

 

 

 

 

RABATT!

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10minMe: Mehr Beitrag im Blog

Die Idee zu 10minMe kommt von den tollen Meetups in Hamburg, bei denen ich auch schon viel zu lange nicht mehr war.

Was zu den fehlenden Blogbeiträgen hier gut passt.
Deshalb kommt der Anstoß von MarenMatschenko, den ich über Stephanie Wagner erfuhr, sich an den kommenden 30 Tagen je 10 Minuten Zeit zu nehmen, um kurze, aktuelle, nicht großartig konzeptionierte Blogartikel zu schreiben, gerade recht. Schnell mal das, was mir gerade durch den Kopf geht und was ich Ihnen vielleicht schon viel länger mal erzählen wollte, hier notieren.
Mit oder ohne Bild, mit oder ohne link, je nachdem, wofür die Zeit reicht.
Der Timer läuft!
Das Me soll auf mehr Persönliches hinweisen, dass ich mit einbauen will.
Oft scheue ich das, wobei ich weiß, dass Menschen gern mehr Persönliches lesen.
Ich halte das oft für eine Form des Voyeurismus, doch die nächsten Tage plaudere ich ein wenig mehr von mir, als Sie es gewohnt sind.
So zumindest ist der Plan.Gibt’s denn was, was Sie gern wüßten?
Dann schreiben Sie es mir doch bitte in die Kommentare. Wenn es nicht zu privat ist, greife ich es gern auf.
Jetzt klingelt es, also Schluß für heute. More to come 🙂

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