Akquiseblog

Gute Akquise kann so einfach sein


Was ich von Verkaufstrainern lernen durfte

In 2010 und am Anfang diesen Jahres habe ich versucht von Verkaufstrainern zu lernen.

Dazu habe ich z.B. ein Seminar gebucht, an diversen kostenfreien Webinaren teilgenommen, tweets von Verkaufstrainern gelesen und Newsletter abonniert.

Und ich habe gelernt.

Was ich sicher vermeiden werde:

Solch einen Text zu veröffentlichen

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(Wo es doch immer heißt, man soll nicht über den Preis verkaufen!)

Einen Vortrag als Seminar zu verkaufen

Jeder Trainer sollte wissen, worin der Unterschied zwischen Vortrag, Seminar und Workshop liegt. Wenn er oder sie das nicht weiß kann er oder sie kein Experte sein.

Ein Webinar angefüllt mit Plattitüden und Selbstbeweihräucherung durchzuführen

Auch wenn etwas kostenlos ist, darf und soll es nicht schlecht sein, sondern der Trainer muß mit der von den Teilnehmern geschenkten Zeit wertschätzend umgehen.

Einen persönlichen Weihnachtsgruß zu versenden, in dem im PS Werbung für ein Buch gemacht wird.

Entweder ist eine E-Mail eine Werbeemail oder eine persönliche E-Mail. Beides zu vermischen ist aus meiner Sicht ganz schlechter Stil, weil dann der persönliche Gruß gar nicht ernst gemeint war. Wie wenig wertvoll.

Teilnehmer für ein kostenfreies Webinar dazu aufzufordern, sich um die Plätze zu „kloppen“.

Auch hier fehlt mir die Wertschätzung den Teilnehmern gegenüber. Der Trainer stellt sich über sie und behandelt sie wie Schuljungen. Ein No-Go.

Interessenten innerhalb von 14  Tagen drei Werbeemails zu senden

Man soll ja potentielle Kunden nicht so schnell vom Haken lassen, aber viel hilft nicht immer viel!

Ist doch klasse, was ich lernen konnte. Mehr davon bitte.

Und Sie? Haben Sie auch etwas von Verkaufstrainern gelernt?

NACHTRAG:

Die E-Mail von der Website zu crawlen um dann auf diese E-Mail Adresse den Newsletter zu schicken werde ich auch vermeiden.

Ich verstehe schon nicht, wie Verkaufstrainer sich selbstherrlich über Gesetze hinwegsetzen und wahrscheinlich diesen Dumfug auch noch lehren.

Den Nächsten, der mir ungefragt seinen Newsletter schickt, mahne ich ab. Jetzt habe ich es dicke.

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Akquise ist wie Diät

Gestern habe ich im Fernsehen eine Sendung mit Frau Maischberger, drei Ärzten, einer “Promifrau” und einer Managementtrainerin zum Thema Abnehmen gesehen.

Da wurde postuliert, dass Abnehmen nichts mit Disziplin zu tun hat.

Und dem widerspreche ich:

Das nämlich haben Akquise und Diät total gemeinsam:

Ohne Disziplin und dem festen Willen, erfolgreich zu sein, sich “durchzubeißen” wird es nichts werden.

Die Neukundengewinnung nicht, das Abnehmen auch nicht.

Beim ersteren geht man pleite, beim zweiten verfettet man.

Beides nicht sexy, finde ich.

Und Sie?

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Das wünsche ich dir

Wenn du einen Weg vor dir hast,
festen Schritt;
wenn du erschöpft bist,
die schöpferische Pause;
wenn du Schutz suchst,
das Schlupfloch der engen Pforte und
die runden Räume der Geborgenheit;
wenn dir’s zu eng wird,
die Weite des Feldes;
wenn dir der Überblick fehlt,
die Bergspitze und die klare Sicht;
wenn dir der Trubel zu groß wird,
ein paar Stunden alleine für dich;
wenn du dich einsam fühlst,
Menschen, die dich beglücken.

Das wünsche ich dir.

Vielen Dank an Helmut Maier für dies schöne Gedicht

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Nimm Dir Zeit

  • Nimm dir Zeit zu arbeiten – das ist der Preis des Erfolges.
  • Nimm dir Zeit  zu denken – das ist die Quelle der Macht.
  • Nimm dir Zeit zu spielen – das ist das Geheimnis der ewigen Jugend
  • Nimm dir Zei  freundlich zu sein – das ist der Weg zum Glück.
  • Nimm dir Zeit  zu lieben und geliebt zu werden – das ist das Vorrecht der Götter.
  • Nimm dir Zeit dich umzusehen – der Tag ist zu kurz, um selbstsüchtig zu sein.
  • Nimm dir Zeit zu lachen, das ist Musik der Seele.

Irischer Segenswunsch der mich per Post erreichte.

Ich habe mir schon einen Teil der Zeit genommen, deshalb war es hier so still. Ein neues Jahr in Stille zu beginnen, inne zu halten, um das Ziel genau erkennen zu können, war eine gute Idee für mich.

Ab morgen geht es wieder los mit dem Alltag, reichlich Themen fürs Blog brennen mir auf der Schreibfeder, nur meine Schreibhemmung hindert mich manchmal. Aber auch für die kommt die richtige Zeit, da bin ich mir jetzt sicher.

Ein erfolgreiches, gesegnetes neues Jahr wünsche ich Ihnen allen.

Bleiben Sie mir als Leser gewogen und kommentieren Sie ruhig mehr :))

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Was macht eigentlich ….. eine Lektorin?

Sie räumt Texte auf und sorgt für klare Sicht auf die Inhalte, die darin transportiert werden sollen. Ich korrigiere Rechtschreib- und Grammatikfehler, spinne rote Fäden, pflücke Stilblüten, sortiere durcheinandergeratene Redewendungen, hänge schiefe Bilder gerade, ergänze, streiche und formuliere um. Damit Texte klar sind, lebendig wirken und sich ohne Mühe lesen lassen.

Dabei bin ich gleichzeitig Testpublikum. Wenn man zu tief in der Materie drinsteckt, übersieht man zum Beispiel leicht, dass ein Text für Unbeteiligte inhaltliche Fragen offenlässt oder nicht logisch ist bzw. erscheint. Dann weise ich darauf hin und frage nach, damit die veröffentlichte Version dann gut verständlich ist.

  • Was geht für Ihre Kunden zum ersten Mal, wenn Sie für sie arbeiten?

Sie merken, dass einfache, klare Sprache nichts mit Grundschulniveau zu tun hat und dass auch komplexe Sachverhalte sich verständlich darstellen lassen. Manchmal wird ihnen zum Beispiel auch bewusst, dass sie über Jahre an sprachlichen Verrenkungen festgehalten haben, die im Grunde gar nicht viel Inhalt hatten. Nach dem Lektorat haben sie dann schon mal das Gefühl, sie hätten Ballast abgeworfen.

  • Was geht für Ihre Kunden besser, wenn Sie für sie arbeiten?

Es gibt zwei Typen: Die einen fangen an, sich mit ihren eigenen Formulierungen auseinanderzusetzen. Wenn ich Sätze oder Passagen umformuliere und/oder umstrukturiere, erkläre ich häufig, warum ich das tue. Wer sich mit dem Korrekturdokument befasst, kann deshalb auch seinen eigenen Schreibstil verbessern.

Die anderen entspannen sich: Sie hören auf, für sich um Formulierungen zu ringen oder intern Rechtschreibfragen zu diskutieren, sondern konzentrieren sich darauf, die Inhalte vollständig zusammenzustellen und einen groben Textentwurf zu verfassen. Die ansprechende Präsentation überlassen Sie dann mir und haben mehr Luft für ihre eigentlichen Aufgaben.

  • Was geht nicht mehr, nachdem Sie für Ihre Kunden gearbeitet haben?

Hm. Grundsätzlich denke ich ja, dass es nichts gibt, was nicht geht (lacht). Aber ich denke schon, dass bei vielen Kunden ein Schalter umgelegt wird, wenn sie einmal gesehen haben, wie viel Mehrwert das Lektorat bringt. Meist haben sie danach kein gutes Gefühl mehr, wenn sie unlektorierte Texte veröffentlichen.

  • Welche Kunden können Sie besonders glücklich machen?

Ganz grundsätzlich solche, die viel schriftlich kommunizieren (müssen), und solche, bei denen Texte diverse interne Abstimmungsschleifen durchlaufen und/oder von mehreren Autoren zusammengestellt werden – dann ist es sehr sinnvoll, jemanden einzubinden, der mit frischen Augen die letzte Fassung auf Herz und Nieren prüft. Meine Kunden kommen hauptsächlich aus den Bereichen Wirtschaft/Unternehmensberatung, Verkehr (ÖPNV und Autoindustrie), Finanzdienstleistungen und Gesundheitswesen.

  • Was möchten Sie den Lesern noch sagen?

Dass die „neue“ Rechtschreibung – die übrigens mittlerweile auch schon 14 Jahre alt ist und seit 2007 ausschließlich gilt –  halb so wild ist, wie viele denken. Vor allem ist sie in vielen Punkten logischer als die alte. Das gefühlte Chaos ist nur dadurch entstanden, dass viele ihr eigenes Süppchen gekocht haben (und teilweise heute noch kochen).

  • Wenn die Leser jetzt Lust darauf bekommen haben, Sie näher kennenzulernen, wie können sie Sie am besten erreichen?

Wie alle Lektoren bin ich eine klassische Schreibtischtäterin und deshalb unter der Woche eigentlich immer in meinem Büro. Wenn ich allerdings gerade hochkonzentriert in einem Text stecke, kann es schon mal sein, dass der Anrufbeantworter angeht. Eine E-Mail ist der sicherste Weg, mich schnell zu erreichen. Wenn ich dann zurückrufe, haben Sie meine volle Aufmerksamkeit.

Und für alle, die erst einmal mehr über mich oder von mir lesen wollen, gibt es mehrere Möglichkeiten: Über meine Webseite können Sie sich für meinen monatlichen kurzen Rundbrief „Zwei Minuten für die Sprache“ anmelden. In meinem Blog „Frisch gestrichen! sammle ich Wissenswertes und Kurioses zum Thema Sprache, und bei Twitter bin ich unter @Sprachpingel aktiv – der Name ist Programm!

Vielen Dank, Juliane Topka, jetzt wissen wir Bescheid!

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