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10minMe: Hilft viel viel? Oder törnt viel viel ab?

Martina Bloch am 23. Juli 2018 um 13:12 Uhr

Gefühlt nehmen die Werbeeinblendungen meiner Kontakt auf den verschiedenen Social Media Kanälen zu.
Timelines werden mit Ich-Botschaften verstopft: ich bin der Beste, ich bin die Tollste, nur ich mach dich wirklich glücklich.
In Newslettern das Gleiche: in fast allen wird in jeder Ausgabe versucht, mir etwas zu verkaufen.
Mit einer total löblichen Ausnahme: Der Sprachpingel will mir nie etwas verkaufen. (Nicht nur deshalb liebe ich den Newsletter so.)
Ich verstehe es ja. Überall wird wie wild geworben und wie, um alles in der Welt, kann man es sonst erreichen, dass die richtigen Kunden einen wahrnehmen, oder dass überhaupt Kunden einen wahrnemen, wenn nicht durch ausreichend Reklame?

Über dies „Sonst“ kann man Romane schreiben, nur nicht in diesen #10minBlog Minuten.
Das die Dauerbeschallung aber einen Effekt hat, darüber kann ich schnell noch schreiben.
Der Effekt ist Übersättigung. Weil die Netzwerkpartner ihre Kontakte mit Werbung zuschütten, fangen sie an, auf die Nerven zu gehen. Denn wir wissen in der Regel ganz gut, wer was macht und wen wir wofür an wen empfehlen wollen.
Deshalb nutze ich dann, wenn es mir reicht, die Ausblendfunktion, die mir die Social Media Kanäle bieten.
Was auch schade ist, weil dadurch der Kontakt tatsächlich ganz aus dem Fokus und vielleicht sogar in Vergessenheit gerät.
Was doch ganz sicher NICHT das Ziel der Werbung war.

Wie ist das denn für Sie, für euch?
Nervt Sie die Werbung Ihrer Kontakte?
Was tun Sie, falls ja?
Nervt sie Sie nicht?
Finden Sie sie gut?

Auf Meinungen dazu freue ich mich.

 

10minMe: Mehr Wert bringt Mehrwert

Martina Bloch am 9. Juli 2018 um 18:10 Uhr

Heute ist es knapp. Ich habe noch so viel zu tun…siehe mein Post von gestern…aber los.

Ich wollte über Wert sprechen, schreiben und tue es auch:
Es gibt so viele schöne Worte mit Wert.
Wertschätzung, Wertung, Wertschöpfung, Wertverlust, wertvoll, verwerten, Werterhöhung, Mehrwert.

Was aber genau ist der Wert?  Wem ist eigentlich was genau wieviel wert?
Im Rabattbeitrag habe ich die Frage schon aufgeworfen, hier nochmal:

Ist etwas wirklich etwas wert, nur weil jemand einen Preis dranschreibt?

Von mir dazu ein klares Nein. Für mich hat etwas einen Wert, wenn es mir nutzt, mir hilft, mich erfreut, mich beglückt, mich mit mehr Wissen füllt, mich inspiriert, mich sättigt, mich begeistert, mich zum Lachen bringt, mich anrührt, mich braucht.
Während ich dies so schreibe, merke ich, wieviel unterschiedlich wertvolle Dinge meine Welt füllen und wieviele davon gar keinen Preis haben, schon weil sie nicht käuflich sind.
Deshalb sagt für mich ein Preis eben gar nichts über den Wert einer Sache aus.

Sondern nur, wieviel der Verkäufer haben will.
Was dann, um wieder auf das Beispiel aus dem anderen Beitrag zu kommen, bei Werbung, die einen Wert von 750,00 € verspricht, aber nur 75,00 € dafür haben will, paradox wird.
Was ist das am Ende für ein Wert, der so billig zu haben ist?

Hat jemand dazu eine Antwort für mich?

10minMe: 90% aller Probleme sind hausgemacht

Martina Bloch am 8. Juli 2018 um 14:33 Uhr

Lustig, gerade las ich bei Inga, dass sie es nicht geschafft hatte, jeden Tag 10 Min. zu schreiben.
Genau so ging es mir gestern.  10 Minuten fürs Blog passten einfach nicht in den durchgeplanten Tag.
Und weil mich das dann auch ein wenig nervt, habe ich mir, bestimmt zum trillionsten Mal, klargemacht, dass ich, ICH! , zumindest 80% meiner Zeit selbstbestimmt gestalten kann.
Was bedeutet, wenn ich in Streß komme, brauche ich nach keinem Schuldigen zu suchen, sie steckt in mir.
Also habe ich gestern schnell beschlossen, dass ich es hinnehme und damit auch gut leben kann, dass ich einen Tag der Challenge auslasse.
Besonders seit meiner schweren Erkrankung vor 6 Jahren bin ich nicht mehr so streßresistent, tue also gut daran, meine Tage  nicht zu voll zu stopfen.
Leider vergesse ich das immer wieder, habe da also noch ein wenig Training nötig.
Wie gestern 🙂
Eigentlich wollte ich heute ja über Wert schreiben, hat beinahe hingehauen, denn Zeit hat einen unerhört hohen Wert für mich, der sich konstant weiter erhöht.
Wenn ich es jetzt noch hinbekomme, nur 60 % meiner Zeit zu verplanen, weil der Rest sich eh von selbst verplant, bin ich am Ziel.
#Hach, was ist das Leben ohne Herausforderung? Eben! Ich lern‘ das noch, da bin ich sicher. Vielleicht ja schon morgen.

Danke für Ihre Zeit, dies hier alles zu lesen, ich weiß sie zu schätzen!

Und die meinen Zeit für diesen Beitrag ist um. Raus in die Sonne 🙂

 

10minMe: Rabat ist eine Stadt in Marokko

Martina Bloch am 6. Juli 2018 um 08:22 Uhr

 

RABATT!

Darüber wollte ich schon lange mal schreiben.
Ein Wort, das mir im Vertrieb schon immer aufgestoßen ist.
Also, zumindest seitdem ich mehr darüber nachdenke, warum Dinge so sind, wie sie sind 🙂
Wann immer ich das Wort Rabatt lese, werde ich vorsichtig.
Denn ich habe gelernt: Rabatt ist immer vorher eingepreist worden. Und nur, weil irgendwo Rabatt draufsteht, bedeutet das nicht, dass die Leistung, das Produkt, ihren Preis wert ist.
Sie kennen bestimmt diese Werbeschaltungen für E-Books, Webinare, etc.

Die heißen oft so: Jetzt nur 75,00 Euro, Wert: 750 €.

Da wird Rabatt gegeben. 90%  !!!!

Und Sie glauben, dass das Produkt wirklich 750,00 € wert wäre?
Ich sehe, das Wort Wert ist einen weiteren Artikel wert :-), zurück zum Rabatt.
Tatsächlich habe ich noch nie in den langen Jahren meiner Selbständigkeit mit Rabatt geworben, es hat mir, soweit ich weiß, nicht geschadet.
Selbst kaufe ich manchmal rabattierte Produkte. Das sind primär Klamotten oder Stoffe.
Dienstleistungen, Workshops, Beratungen will ich nicht rabattiert bekommen. Ich will einen ordentlichen Preis erhalten. Den ich für mich nachvollziehen kann.

Dann darf ein Seminar auch 800,00 oder mehr Euro kosten. Weil es mir, mir!!!! das dann wert ist.

Heute bin ich schnell, noch 20 sec übrig.

 

 

 

 

 

 

RABATT!

Vertrieb 5.0 – brauchen wir mehr Bullshitting?

Martina Bloch am 29. März 2017 um 13:33 Uhr
Das geheime Geheimwissen zu allen Vertriebsfragen

Ganz geheimes Wissen nur für Dich!

Sei doch nicht so streng″, sagt meine Freundin, als ich mich über eine Werbung zu „Das geheime Facebookwissen “ mokiere.

Ich frage mich, bin ich wirklich zu streng, wenn mich Wortschöpfungen und Beschreibungen in Artikeln und Werbeeinblendungen einfach nur noch schaudern lassen ?
Brauchen wir heute, um mehr, oder überhaupt etwas zu verkaufen, mehr Bullshitting?
Liest keiner mehr einen Artikel in dem nicht Wörter wie Geheimnis, Zauberfragen, 95 % Gewinn, ultimatives Geheimrezept, und was deren Worte noch mehr sind, enthalten sind?

Reichen einfache, klare und eindeutige Worte heute für erfolgreichen Vertrieb nicht mehr aus?

Brauchen wir als Kunden die Vernebelung durch Verniedlichung, durch Romantisierung, durch Aufwertung, um uns beim Kauf besser zu fühlen?
Wollen wir betrogen werden?
Reicht es nicht mehr, wenn ein Produkt, eine Dienstleistung, einfach nur gut ist?

Stoßen nur mir diese Phänomene auf? Finde nur ich sie albern, unnötig, mich als Käufer nicht ernst nehmend?
Erinnert nur mich dieses Vorgehen an das Märchen Des Kaisers neue Kleider?″
Oder ist das eine Masche, die Verkäufer nutzen, weil sie glauben, oder auch wissen, dass sie wirkt?

Jede Menge Fragen heute, ich weiß.

Ihre Antworten interessieren mich brennend!

Keine guten Vorsätze mehr

Martina Bloch am 4. Januar 2016 um 13:47 Uhr

Über Jahre habe ich  zu Silvester gute Vorsätze gefaßt.

Schornsteinfeger, Glücksschwein und ein Pfenning - alles bringt Glück
Weniger Schokolade.
Mehr Diät.
Weniger Sofalümmeln.
Mehr Sport.
Weniger Fernsehen.
Mehr Lesen.
Weniger arbeiten.
Mehr verdienen.

 

 

 

 

 

Was davon habe ich am Ende umgesetzt?
In der Regel gar nichts.
Alles blieb wie es war, die Vorsätze gabs, die Umsetzung nicht.
Frustrierend.

Endlich wurde mir klar:

Gute Vorsätze sind nichts für mich.

Die und ich sind nicht kompatibel.
Deshalb lasse ich sie ab 2016 Vorsätze sein und mache statt dessen Pläne.
Zu Zielen, die ich gern jetzt, am Ende des Jahres, in 2 Jahren erreichen möchte.
Notiere mir, was ich dazu tun muß und dann auch tun will, um es anschließend in Stückchen oder großen Stücken umzusetzen.

Was soll ich sagen, das hat schon in meinem letzten Urlaub über Silvester funktioniert.

Ich habe deutlich mehr gelesen und kaum ferngesehen.
Habe wirklich Urlaub gemacht und nicht an mein Unternehmen gedacht.
Habe mich erholt, um jetzt die Kraft zu haben, an die Erreichung meiner Ziele zu gehen.
 Mein Wort für 2016 ist:  Tun

 

Wie Sie nie wieder ohne Honorar arbeiten

Martina Bloch am 28. Juli 2015 um 08:55 Uhr

Immer wieder werden wir aufgefordert, kostenfrei zu arbeiten.
Nicht nur im Vertrieb, auch bei Textern, Grafikern, Werbern wird danach gefragt, wie ich hier auch schon schrieb.
Eine klare eigene Position dazu ist ein Muss!
Erst Ende Juni beschrieb ich dazu die „10 Finger Beratungsmethode“.

Dieses Mindmap zum Thema: “ Should I work for free?“ ist  eine auch eine gute Hilfe,
es zeigt sehr schnell die Fallen auf, die wir uns selbst so gerne stellen, wenn es um unser Honorar geht.

Lesen Sie es und klären Sie, wie Sie wann, wie und warum entscheiden.

Sie meinen das geht nicht, weil alle anderen ja auch mal so für „lau“ arbeiten?
Stimmt nicht:

Die Netzwelt wurde in den letzten Jahren durch den Leiter der Agentur Achtung! bewegt, der in einem Video seinen Unmut über die Aufforderung zu einem kostenlosen Pitch kund tut und es ablehnt, ohne Vergütung zu arbeiten.

Er tat das einzige Richtige.
Er entschied sich gegen die Aufforderung ohne Bezahlung zu arbeiten.
Also können Sie das auch.
Sich für ein angemessenes Honorar und gegen kostenlose Arbeit zu entscheiden.

Wobei Sie und ich es in der Hand haben zu entscheiden,
wie die Bezahlung aussieht.

  • Wir arbeiten für Geld
  • Wir arbeiten für eine Gegenleistung, wie z.B. einem Bartergeschäft
  • Wir arbeiten für eine Provision
  • Wir arbeiten für ein Abendessen
  • Wir arbeiten für einen Rat
  • Wir arbeiten für ein Dankeschön
  • Wir arbeiten für ein Guthaben auf der Gefälligkeitsbank
  • Wir arbeiten für ein Lächeln auf dem Gesicht unseres Gegenüber

Alles unsere ganz individuelle Entscheidung.
Also entscheiden Sie sich bitte jedes Mal, in welcher Währung sie entlohnt werden wollen.

Vor allem: Sagen Sie es laut! LAUT!
(zumindest innerlich so laut, dass Sie es auch innerlich hören können!)

Das führt zu einer von Anfang an klaren und guten Kundenbeziehung und Sie werden nie wieder ohne Honorar arbeiten.
Nur wird das Honorar eben nicht immer Geld sein.

 

Brauchen Sie noch ein wenig mehr Schwung, um sich zu entscheiden?
Ich geb ihn Ihnen gern 🙂
Über das Honorar einigen wir uns sicher!

*diesen Beitrag habe ich aktualisiert. Zum erstenmal erschien der am  28. Juli 2011*

4 gute Gründe, warum ich Sie nicht empfehlen kann.

Martina Bloch am 16. März 2015 um 09:00 Uhr

Ich empfehle grundsätzlich nie niemanden!
Hätte ich jetzt schreiben können, es wäre nur schrecklich gelogen.

Denn nicht nur der Heiko Stein sondern auch die Angelika Eder, um nur 2 zu nennen,wissen, wie gern ich kompetente Netzwerkkollegen empfehle.

Warum also nicht Sie?

Hier sind die vier  Gründe, die dazu führen, dass ich Sie nicht nie empfehlen werde:

  • Ich kenne Sie kaum, vernetze mich trotzdem via Xing,Twitter,LinkedIn oder Facebook mit Ihnen, weil ich neugierig darauf bin, neue Menschen kennen zu lernen und als erstes erreicht mich eine Werbenachricht oder eine „Bitte, bitte like doch meine Seite“ Nachricht von Ihnen.
    Das ist der beste Weg, sofort auf meine NoGo Liste zu kommen und stantepede wieder aus dem Netzwerk zu fliegen.
    Empfehlungen finden so nicht statt.
  • Ich kenne Sie nur wenig, vernetze mich über eins der oben genannten Netzwerke mit Ihnen und sie baggern mich sofort per E-Mail oder Anruf an, ich möge Sie doch empfehlen,und zwar an möglichst viele meiner Kontakte.
    Dazu soll ich mir dabei auch richtig Mühe geben, damit es schnell zu einem Auftrag kommt.
    Hallo? Geht’s noch?
    Ganz sicher werde ich Sie genau wegen dieses Anrufs, dieser E-Mail nie! empfehlen.
  • Ich kenne sie schon ein wenig länger über die verschiedensten Netzwerke, jedoch nicht sehr gut.
    Leider kann ich immer noch nicht erkennen,wofür Sie stehen.
    Heute sind Sie Coach, morgen haben Sie ein Traningsunternehmen, parallel dazu einen Onlineshop und dazu beraten Sie zu Social Media, Xing Profilen und Employer Branding. Und nie weiß ich, woher Ihre Kompetenz für die unterschieldichen Themen gerade kommt
    Welches Ihrer Themen soll ich jetzt empfehlen?
    Wie kann ich überhaupt erkennen,was Sie wirklich gut können?
    Soll ich würfeln?
    Lieber nicht.
    Lieber gar nicht empfehlen, bevor es in die Grütze geht.
  • Sie bezeichnen Sie selbst als Experten und führenden Anbieter von  blablabla (setzen Sie hier einen Text Ihrer Wahl ein), gerieren sich als unfehlbar und lassen nur Ihre Meinung gelten.
    Sie nicht zu  empfehlen erklärt sich hier von selbst 🙂

 

Am Ende fällt nämlich jede Empfehlung au fmich zurück.
Da will ich sicher sein, dass das Feedback,das ich erfrage, gut ist.
Richtig gut!

Ehrlich verkaufen? Lügen Sie sich bitte nicht in die eigene Tasche!

Martina Bloch am 9. Januar 2015 um 11:25 Uhr

 Angelika Eder  ruft zur Blogparade: Ehrlich verkaufen auf,
und ich habe mir dazu ein paar Gedanken gemacht.

Ehrlich verkaufen.

Der Titel überrascht.
In der Regel wird mit dem Verb verkaufen das Adjektiv erfolgreich verbunden, nicht das Adjektiv ehrlich.

Was erfolgreiches verkaufen ist, wissen wir.

Was kann wohl ehrlich verkaufen bedeuten?

Beleuchten wir die einzelnen Facetten:

Worauf bezieht sich das ehrlich?

  1. Auf den Verkäufer?
  2. Auf das Produkt?
  3. Auf den Verkausprozeß?
  4. Auf den Kunden?

1) Auf den Verkäufer

a) ist der Verkäufer ehrlich?
b) hat er ehrliche Absichten?

 a) Er ist ehrlich bedeutet:

  1. Er lügt nicht
  2. Seine Aussagen entsprechen der Wahrheit

b) Er hat ehrliche Absichten bedeutet

1. Er hat die ehrliche Absicht, sich und seiner Firma mit dem Verkauf etwas Gutes zu tun.
2. Er hat die ehrliche Absicht, mit dem Verkauf dem Kunden etwas Gutes zu tun.

Seien wir jetzt ehrlich:

Ersteres ist die Regel, letzteres ist manchmal das, zugegebener Maßen, erfreuliche Zusatzergebnis.

Sie glauben, dass das nicht gut ist?

Dann fragen Sie sich doch:
Wollen Sie selbst einen Verkäufer als Mitarbeiter haben, dem das Wohl des Kunden wichtiger ist als das Wohl seines Arbeitgebers?

Na?

Lügen wir uns lieber nicht selbst in die Tasche.

 

2.) Auf das Produkt

Das Produkt ist ehrlich.

Es leistet, was ihm zugeschrieben wird, erfüllt also die angepriesenen Qualitätskriterien.
Ob es die in es gesetzten Erwartungen erfüllt bleibt offen.

In der Regel erwarten wir von einem Produkt viel mehr als nur die ihm zugeschriebenen Qualitäten, befrachten den Kauf mit Emotionen, die vom Verkäufer in der Regel nicht ermittelt und von uns als Kunde nicht wirklich ausgesprochen werden.

Jedoch nur wenn wir unsere Erwartungen komplett und ehrlich analysieren, können wir das kaufen, was uns am meisten weiterhilft.

 

3.) Auf den Verkaufsprozeß

Der Verkaufsprozess ist ehrlich.

Das bedeutet, von Anfang an wird mit offenen Karten gespielt.

Verkäufer und Kunde halten keine Informationen zurück.
Der Verkäufer legt auch die Schwächen seines Produktes offen, der Kunde legt offen, falls er nur ein Vergleichsangebot einholen muss, sich jedoch schon längst für die Konkurrenz entschieden hat.

Handeln Sie als Verkäufer oder als Kunde so? Immer?

Oder lügen Sie sich da ein wenig in die eigene Tasche und dehnen die Wahrheit, wie sie gerade am besten passt?

4) Auf den Kunden

Der Kunde ist ehrlich

 Er hält keine Informationen zurück, ist wirklich am Produkt interessiert, legt alle Erwartungen, auch die normalerweise nur insgeheim vorhandenen offen, hat dazu das passende Budget und will ein Produkt, wie wir es anbieten wirklich kaufen.

Nur ob am Ende von uns, ist noch offen.

Dies ist der verkäuferische Idealfall, bietet er doch alle Voraussetzungen für einen erfolgreichen Abschluss.

Und wie oft erleben wir als Verkäufer diese Situation?

Wie oft sind wir selbst als Kunde so ehrlich?

 

Zum Schluss

Solange wir nicht wissen, was im Verkaufsprozess mit ehrlich wirklich gemeint ist,
solange wir selbst nicht durch und durch ehrlich agieren, lügen wir uns mit dem Begriff ein wenig in die eigene Tasche, stellen uns als Gutmenschen dar und sind es am Ende nicht wirklich.

Das meine ich ganz ehrlich!

 

 

 

Erschlag mich bitte nicht mit deinem Können!

Martina Bloch am 7. Mai 2014 um 13:36 Uhr

Ich habe auf einen Akquiseanruf hin um vertiefende Informationen zum Thema per E-Mail gebeten.

Die E-Mail kam knapp 5 Minuten später, fand ich prima.

Doch als ich sie öffnete war da

S O V I E L   T E X T !!!

  • Jede Menge Selbstlobhudelei
  • Ganz viele wir sind so toll Sätze

Weil wir „Flugzeuge designen, entwerfen, konstruieren, bauen, lackieren,
innen ausbauen, fliegen und sogar vermieten können“

* (Setzen Sie hier ein, was Sie alles so können, Hauptsache Sie lassen
nichts aus und es ist viel. Richtig viel!
)

Die E-Mail erschlägt mich. Mit ihrem Text, der Zeile um Zeile füllt,
mit ihren Links zu Videos, Podcasts, Referenzen, Casestudies.
Mit ihren Superlativen, ihrem: Wir verstehen Sie sooooooo gut,
kaufen Sie von uns!
Die E-Mail lässt mir keine Luft zum Atmen, keinen Raum zum
Verstehen, zum Innehalten, zum Nachdenken.
Sie ist wie ein Panzer, der mich überfährt.
Und ich bin platt.

So kann ich gar nichts kaufen und will irgendwie auch nicht mehr.