Akquiseblog

Gute Akquise kann so einfach sein


Blogparade: Mein wunderbares Vertriebserlebnis

Wollschal blau, Marja Kurki

Gerhard Schröder (der vom Kreativwerk, nicht der Ex-Kanzler) ruft zur Blogparade auf.

Es geht um das eigene wunderbarste Vertriebserlebnis und
ich will mich unbedingt beteiligen.
Weil ich glaube, dass noch nie jemand außer mir auf
dem Weg, wie ich ihn beschreibe, einen Kunden gewonnen hat.

Aber von Anfang an. Wir schreiben das Jahr 2002.
Mein Steuerberater ruft mich an und sagt:
“Frau Bloch, ich habe da eine Mandantin, von der ich
denke, dass sie gut zu Ihnen passt. Darf ich ihr Ihre Kontaktdaten geben?”
“Gern.” sage ich, “Finde ich sehr nett von Ihnen, ich bin gespannt.”
Ich bin sehr überrascht, als solchen Netzwerker hatte ich
ihn noch nicht gekannt.

Drei Tage später klingelt mein Telefon, die Mandantin meines Steuerberaters ist
dran, wir plaudern ein wenig und verabreden einen Termin zum Kaffeetrinken.

Gesagt, getan, wir treffen uns, schnacken eine Runde, stellen fest, dass sie
als PR-Frau mit Zielgruppe Pharmaindustrie und ich mit meiner Agentur für
Unternehmenskontakte wenig Berührungspunkte haben. Doch wir finden uns
nett, wollen im losen Kontakt bleiben.

Herren Woll-Seidenschal rot, Marja KurkiEine Woche später ruft sie an.
“Frau Bloch, ich habe da so ein Fax von einem
Designer bekommen, bei dem weiß ich überhaupt
nicht, was ich damit tun soll. Darf ich das an Sie
weiterleiten? Ich denke, Sie wissen was zu tun ist.”
Mysteriös klingt es, weil ich jedoch sehr, sehr neugierig bin, will ich unbedingt mehr wissen.

Ein finnischer Unternehmer hatte den Designer um Hilfe bei der Suche nach einer Vertriebsunterstützung angeschrieben. Der Designer wußte nicht wohin mit der Anfrage und leitete sie an die PR-Frau weiter. Die wusste nichts mit der Anfrage anzufangen, erinnerte sich an mich und so landete das Fax bei mir.
Genau richtig!

Bis dahin hatte ich nur deutsche Kunden, Finnland kannte ich nur von der Landkarte.
Jetzt aber rückte Finnland plötzlich ganz nahe.
Ich schrieb eine E-Mail, wir telefonierten, einigten uns und für drei wunderbare Jahre war die finnische Designfirma Marja Kurki mein Kunde.

Vom Anruf meines Steuerberaters, diesem Netzwerker par exellence, bis zum Vertrag dauerte es nur vier Wochen!

Ich finde, besser geht Inboundakquise nicht.

 

 

 

 

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Mein erster Podcast: Sind Sie etwa mystisch?

 

Mein erster Podcast.

Zu einem Thema, zu dem ich schon mal geschrieben habe, das bei Selbständigen
jedoch ein Dauerbrennerthema ist.
Ein Test, um auszuprobieren, wie das so geht mit podcasten.

Verbunden mit meiner Bitte um Feedback.

Zu Inhalt, Ton,Lautstärke, Tonalität, Qualität,
also bitte einfach alles, was Ihnen daran gefällt und nicht gefällt,
was besser werden soll und was Sie sich noch so wünschen.
Ich freue mich über alles, nur so kann mein podcasten besser werden.

 

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Wie Social Media bewirkt, den Vertrieb beim Hamburger Abendblatt in Schwung zu bringen

Leckere PralinenSonntag und gestern beschrieb ich hier, wie ich es
nicht geschafft habe, wieder Abonnentin beim
Hamburger Abendblatt zu werden.

Aber, aber, aber….ich habe den Fall hier beschrieben,
die Links in der Onlinewelt verteilt und ein Redakteur
des Hamburger Abendblattes ist auf die Blogartikel gestoßen.

Er hat das Beschwerdemanagement informiert, sodaß
ein sehr höflicher, nette Herr mich heute anrief
um mein Problem mit mir zu lösen.

 

 

Siehe da, plötzlich kann ich die Rechnug doch bekommen, das Inkassobüro wird aus
dem Fall gezogen, es entstehen mir keine extra Kosten und ab Donnerstag soll die
Zeitung wieder in meinem Briefkasten landen.

Klasse, es geht doch, Social Media wirkt!!!!

Als Trostpflaster wird mir ein Monatsbeitrag geschenkt.
Mir hätte ja noch ein Pralinenkasten (so einer wie auf dem Bild oder
größer) als Nervennahrung gut gefallen,
falls also jemand vom Hamburger Abendblatt hier noch mitliest,
weiß er Bescheid.

 

PS: ob sich beim Leserservice etwas grundlegend ändern wird? Ich glaube nicht.
Der Standort Hamburg wird zum Ende des Jahres geschlossen, die Mitarbeiter
müssen gehen, da ist die Motivation, jetzt noch was zu lernen, wahrscheinlich
gering.

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… immer noch will das Hamburger Abendblatt mich nicht als Leserin….

 

Einbahnstraße!

Ich schrieb gestern schon über meinen Versuch, das Hamburger Abendblatt
wieder zu beziehen…. … heute kommt die Fortsetzung.

Ein erneuter Anruf meinerseits beim Leserservice.
Weil trotz des gegenteiligen Versprechens kein Rückruf  erfolgte.
Das heißt, schon zweimal wurde mir
ein Rückruf der Buchhaltung versprochen, der dann nicht kam.

 

 

 

In meinem Sprachgebrauch nennt man das lügen.

Heute hieß es, am letzten Freitag, also am 17. Oktober, sei die Rechnung
ans Inkassobüro gegangen.
Also nicht vor zwei Wochen, wie mir der Leserservice damals sagte.

In meinem Sprachgebrauch nennt man das lügen.

Warum wir denn keinen Nachsendeantrag eingerichtet hätten,
als wir die Räume an der Rechnungsadresse aufgaben, fragte mich
der Leserservicemitarbeiter Herr H. (Name der Redaktion bekannt).

Ähm, weil so ein Service Geld kostet.
Weil wir alle, für die es relevant war, informiert hatten.
Weil es überall problemlos klappte, eben nur hier nicht.

Nun denn, zurück zum Problem.

“Rufen Sie doch beim Inkassobüro an” sagte Herr H. “und klären Sie dort
die Bezahlung”.
Gesagt, getan.
Eine reizende Mitarbeiterin bemühte sich nach Kräften, meinen Vorgang zu finden,
leider ganz ohne Erfolg.
Dort war nichts aktenkundig. Egal über welche Suchkriterien sie nach uns suchte,
es gibt dort (noch) keinen Datensatz zu uns.

Wie jetzt ?

Beim Hamburger Abendblatt  kann ich nicht bezahlen, weil die mir
die Rechnung nicht schicken dürfen und beim Inkassobüro kann ich nicht
zahlen, weil die keine Akte zu mir haben.

Ich sitze mit meinem Geld und gutem Willen zwischen Baum und Borke
und haben den Eindruck, in einem
sehr, sehr, sehr! schlechten Film zu sein.
Oder in einer Parallelwelt.

Nochmal Anruf beim Leserservice.
Wieder nahm Herr H. ab.
Ich schilderte mein Dilemma.
“Na,dann warten Sie eben ein paar Tage, dann gibt den Vorgang da”
war seine lakonische Antwort.
Bitte?????
“Nee” sagte ich, “ich will dass Sie mir jetzt die Rechnung schicken.
Sofort. Damit ich meine Schulden begleichen kann und wieder eine Zeitung
zum Frühstück habe.”
“Das darf ich nicht” sagte Herr H.
“Das hätte ich gern schriftlich” meinte ich, “schicken Sie mir diese Information
bitte per E-Mail, hier ist meine E-Mail Adresse.”
“Mach ich gleich” sagte Herr H.

Was heute nicht kam, ist diese E-Mail, ich vermute, Sie haben sich das jetzt schon gedacht 🙂

In meinem Sprachgebrauch nennt man das lügen!

Jetzt war ich leicht  sehr äußerst gereizt.

Deshalb habe ich den Kontakt zur Funke Gruppe, dem Käufer des
Hamburger Abendblattes gesucht.
Ein sehr netter Servicemitarbeiter  sagte mir, dass meine Anfrage die erste sei,
die nach dem Qualitätsmanagement des Hamburger Abendblattes fragte.

Er wußte nicht, wohin er mich stellen soll, fand nur die mir bereits gut sattsam
bekannte WirveralberneuchaufalleFälleNummer Leserservicenummer,
mit der ich nicht mehr verbunden werden will.
Er notierte meine Geschichte, auch den link zu diesem Blog und sagte
bis Ende der Woche würde sich jemand verläßlich bei mir melden.
Ob ich das glauben kann?
Und was tue ich, wenn da nichts kommt?

Ich glaube, dann schicke ich diese Artikel hier an die Mopo, die Welt, den NDR,
die ARD, das Handelsblatt, Akquisa und was mir noch so einfällt.
Als Beispiel für die Art, wie man mit langjährigen Kunden auf keinen Fall umgehen sollte.

Haben Sie noch andere Ideen für mich?
Dann bitte her damit, danke.

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Warum das Hamburger Abendblatt mich nicht als Leserin will….

Sackgasse

Weil immer mehr Kommentatoren dies Blog mit der Beschwerdestelle des Hamburger Abendblattes verwechselt haben, sehe ich mich leider veranlasst, die Kommentarfunktion zu schließen.

 

 

Seit mehr als 30 Jahren lesen wir
das Hamburger Abendblatt.
Im Abonnement.
Bis vor drei Wochen.
Da wurde es einfach nicht mehr geliefert,
der morgendliche Gang zum Briefkasten
endete mit einer Enttäuschung.

Keine Zeitung zum Frühstück!

Das ist fast so schlimm,
wie kein Kaffee zum Frühstück.

 

 

Also, schnell beim Leserservice angerufen.
“Wir haben keine Zeitung bekommen”
“Ja, stimmt. Die Lieferung wurde eingestellt.”
“Wie, eingestellt? Einfach so?”
“Das kann ich hier jetzt auch nicht sehen. Rufen Sie doch bitte später nochmal an.”

Hm. Nicht schön, keine richtige Auskunft bekommen zu haben.

Interne Diskussion.

Haben wir eine Rechnung nicht bezahlt?
Kann nicht sein.
Kannst du nochmal kucken?
Klar, habe ich schon, ich hab keine unbezahlten Rechnungen auf dem Schreibtisch.
Aha. Ich ruf da nochmal an.
Mach das. Ich will das Abendblatt lesen.
Ich auch!

Internes Rätselraten.

Erneuter Anruf einen Tag später beim Leserservice 40 / 33 39 40 11.
“Können Sie mir sagen, warum wir unsere Zeitung nicht mehr bekommen?”
“Aber ja. Da ist eine Rechnung offen. Das liegt schon beim Inkassobüro.
Da können wir gar nichts mehr machen.”
Ohhh, doch eine Rechnung offen, da gibt es internen Klärungsbedarf.
Der fand statt. Mit der Klärung,dass hier keine Rechnung angekommen war.

Neuer Anruf beim Leserservice:

“Wir schulden Ihnen wohl Geld, nur ist die Rechnung nie bei uns angekommen.
Es gab da Anfang des Jahres eine Adressänderung, die ist wohl nicht gespeichert
worden. Was machen wir jetzt?”
“Kein Problem. Ich sage der Buchhaltung Bescheid. Die rufen Sie an und klären
es mit Ihnen. Unter welcher Nummer erreichen sie Sie?”
“Unter………Wird das noch heute sein?”
“Ja, sicher.”

Internes Aufatmen. Jetzt wird alles gut.

Der Tag vergeht. Kein Anruf der Buchhaltung.
Der nächste Tag vergeht. Ein, ach Quatsch, kein Anruf der Buchhaltung.

FRÜHSTÜCKSZEITUNGSENTZUG!

Am nächsten Tag erneuter Anruf beim Leserservice.
Schilderung der Lage bis jetzt.
“Kein Wunder, dass Sie nicht angerufen wurden. Wir haben ja keine
Rufnummer von Ihnen vermerkt.”

WAS?????

Internes OOOOOHHHHHHMMMMMMMen.

“Ich geben Ihnen nochmal meine Büronummer, bitte, wann wird das
jetzt geklärt? Wir wollen und wir können die Rechnung bezahlen, wir
müssen sie nur haben!”
“Ganz sicher noch heute. Ich leite das gleich weiter.”
“Oh ja, bitte, tun Sie das.”

Intern: Hoffnung keimt auf.

Der Tag vergeht. Was denken Sie?
Na klar. Kein Anruf.
Dann ist Wochenende.

 

Überall lese ich: den Printmedien geht es schlecht.
Allen Zeitungen fehlen Abonnenten.
Alle Zeitungen feilen an Kundenbindungsprogrammen, werben ohne Ende
um Neukunden und kümmern sich um die Akquise.

Nur das Hamburger Abendblatt hat offensichtlich wegen Reichtums geschlossen.

Es will mich nicht mehr als Abonnenten.
Das nach 30-jähriger Treue von meiner Seite.

Meine  unbeendete Frage aus der Überschrift:

Warum das Hamburger Abendblatt mich nicht als Leserin will….

kann ich weiterführen:

…….weiß ich nicht!

Und was mache ich jetzt?

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